S Pink Premium Pointer Bio-Tagebuch (nur 3% Fantasie): The Story So Far
People used to remind me that "not everything's either black or white", but that doesn't mean they don't exist.
Because, where is all that grey coming from?

The Story So Far

24. Juni 2012 (The Story So Far … )

Vor ziemlich genau 11 Monaten hat sie mir erzählt, dass sie vergewaltigt wurde.
Zumindest ist nach dem Feuerwehrfest in einer Nachbarortschaft, bei dem sie als Kellnerin ausgeholfen hatte, ein Typ zu ihr ins Auto gestiegen und hat sie gezwungen ihm einen zu blasen.
Seitdem bin ich psychisch am Boden.
Das Mädchen, das ich liebte, wurde geschändet.
Bis vor kurzem drehte sich in meinem Kopf alles nur um Mitgefühl, Feuer und Blut.
Rache.
Aus ihr war aber nicht herauszubekommen, wer es war. Sie wollte nicht, dass die Geschichte an die Öffentlichkeit gerät. Aus Mangel an Beweisen und weil Aussage gegen Aussage stehen würde. Zumindest hat sie das zu der Zeit so argumentiert.
Kein Name. Kein Aussehen. Nicht´mal eine ungefähre Altersgruppe.
Jeder könnte es gewesen sein. Ein toller Gedanke, wenn man Nachtdienste an einer Tankstelle macht.
Durch eine kleine List meinerseits hat ein gute Freundin davon erfahren. Wir konnten sich ihr anvertrauen. Wie sich später herausstellen sollte, war dieser Umstand für mich um einiges wichtiger als für sie.
Noch nie zuvor hatte ich soetwas gefühlt.
Hass, Trauer, Verzweiflung, Machtlosigkeit, Mitgefühl, Ratlosigkeit, Wut, Liebe, …
Alles gleichzeitig.
Über Monate hinweg.
Manchmal mehr, manchmal weniger intensiv, doch immer präsent.
Alles schien mich daran zu erinnern.
Allem voran fremde Männer und … sie.
Ich konnte sie eine Zeit lang nicht in den Arm nehmen, ihr nicht in die Augen sehen ohne sofort Tränen in den Augen zu bekommen. Ich hatte diese Bilder im Kopf, von meinem Mädchen und dieser gesichtslosen Arschgeburt in ihrem Auto.
Sie selbst konnte schon nach recht kurzer Zeit ziemlich gut damit umgehen. Sie sagte, ich solle nicht so traurig sein. Sie meinte, dass es ihr gut geht und nichtsmehr davon wissen will.
Meine Talfahrt ging ungehindert weiter.
Ich schrieb … zahlreiche Briefe, in denen ich meinen Gedanken und Gefühlen freien Lauf ließ. Meine Gefühle wären zwar absolut nachvollziehbar, hieß es dann, doch hätte ich ihre Entscheidung, wie sie mit der Sache umgeht, zu akzeptieren und müsse mich danach richten. Das Leben geht schließlich weiter. Als letzten Ausweg sah … eine Therapie. Ihre Ratschläge stießen bei mir auf Taube Ohren. Ich konnte es mir einfach nicht vorstellen - und kann es immernoch nicht - mir einen derartigen Verstoß gegen sämtliche Grundprinzipien von Moral und Anstand einfach wegtherapieren zu lassen, während Herr Vergewaltiger ungestraft davon kommt und sich dabei auch noch gut fühlt.
In meinen nachfolgenden Briefen habe ich meinem Unmut darüber Luft gemacht.
So wollte ich mir nicht helfen lassen.
Das hat mich beinahe die Freundschaft zu … gekostet.
Nun war ich alleine mit meiner Geschichte, meinen Gefühlen und Gedanken.
_______

Samstag, 26. Januar 2013, 05:10 Uhr (The Story So Far II)

Eigentlich hat sich in den letzten Monaten nicht sehr viel getan.
Ich kann mit dem Ganzen noch immer nicht umgehen. Nicht so, wie es alle Anderen tun. Wie sollte ich auch? Das kann keiner von mir verlangen.
Offiziell einer der Hauptgründe, warum sie mit mir Schluss gemacht hat.
Wer weiß schon genau, was noch dahinter steckt? Ich nicht und ich bin mir auch nicht darüber im Klaren, ob ich es überhaupt jemals wissen will. Jetzt würde es ohnehin wohl nichtmehr viel bringen.
Nach dem definitiven Ende unserer Beziehung (sprich: ab dem Zeitpunkt, an dem auch ich es überrissen hatte) rutschte ich nur noch tiefer. Jetzt war ich definitiv allein. Ich gab meinen Job auf, meldete mich auch nicht beim Arbeitsamt. Ich wollte einfach nur weg von Allem und Jeden. Keine Ahnung, was tun und wohin. Es war mir egal. Ist es mir in großen Teilen auch immernoch.
ALLES hatte seinen Wert verloren, sogar Videospiele. Wer mich kennt kann sich vorstellen, was das bedeutet. Ich drückte praktisch meine komplette Sammlung einem guten Freund in die Hand und wollte danach einfach nur abhauen. (Nein, ich rede nicht von Selbstmord. Die Gedanken daran verfestigten sich erst später.)
Bis heute weiß ich nicht so recht, was mich davon abgehalten hat. Waren mir meine eskapistischen Ausflüge in die Onlineschlachten von Battlefield und Mass Effect schon weit weg genug? Oder war es doch die alkoholinduzierte Trägheit? Oder ganz ´was Anderes?
Ich weiß auch nicht ob es wirklich besser war, dass ich es nicht gemacht habe. Jedenfalls blieb ich und wollte ab einem gewissen Punkt sogar weitermachen. Ich wollte trotz Allem weiter für sie da sein. Das war Grund genug für mich. Ich wollte mir wieder einen Job suchen. Ich habe sogar zu meiner Mom wieder Kontakt aufenommen.
Ich war wieder ein kleines Stück zurück auf dem Weg nach oben, wenngleich auch die meiste Zeit besoffen um meinen Verstand zu betäuben und leichter einschlafen zu können. Wenn ich konnte schlief ich viel und oft. Schlaf war – und ist noch immer – ein kostbares Gut. Eines Nachmittags, Anfang August, nach fünfzehn Stunden Schlaf (nach zwanzig bis dreißig Stunden auf den Beinen kippt man sich neben Battlefield fünf/sechs Bier hintereinander rein, um endlich die Augen zuzubekommen, und die wirken dann auch dementsprechend) wachte ich auf und bemerkte eine SMS von IHR auf meinem Handy.
Need help :(((, gesendet vor 14 Stunden.
Kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so hochgeschreckt bin. Die Gedanken, die mir durch den Kopf gingen, lassen sich nur schwer wiedergeben, gepaart mit einem Pulsschlag von geschätzen -nicht messbar-. Aber ich soll mir ja keine Sorgen machen. Sie ist ein großes Mädchen und kann selbst auf sich aufpassen (ihre Worte). Ich handelte, wie schon so oft in unserer Beziehung, gegen meine Gefühle und schickte nur eine SMS zurück in der ich fragte, was denn los sei.
Der eigentliche Gedanke war aber: Toll. Wieder versagt. Für sie da sein, am Arsch. Nicht´mal das kann ich. Bestätigt wurde ich darin mit dem, was danach folgte. Zwei Wochen kein Kontakt, weil sie sauer auf mich war, weil man sich auf mich anscheinend auch nicht verlassen kann. Sie war krank, ihr war furchtbar übel und brauchte einfach nur jemanden, der sich ein wenig um sie kümmert. Nichts hätte ich lieber getan als das. Nun war ich einerseits immens erleichtert, dass nichts schlimmeres passiert ist. Andererseits konnte ich mir trotzdem nicht verzeihen.
DAS war´s dann mit mir.
Ich dachte, ich sei schon am Boden, aber offensichtlich gibt es immer ein noch tieferes Loch, in das man fallen kann.
Hass, Wut, Verzeiflung und Machtlosigkeit trug ich bereits seit einem Jahr mit mir herum. Jetzt kamen noch Selbsthass und ein Gefühl von Wertlosigkeit dazu. Alles gleichzeitig. Alles verstärkt durch die Vorwürfe wegen Dingen, die nur durch das hervorgerufen und unterstützt wurden, was vorher bereits alles geschehen war oder, aus meiner Sicht, eben NICHT geschehen war. Wer sowas nicht schon´mal gefühlt hat, kann es nicht verstehen.
Ab da war bei mir nicht nur die Sicherung durchgebrannt, sondern gleich der ganze Kasten mit abgerissen. Nun hatte ich definitiv keine Ahnung mehr was ich denken/sagen/fühlen/tun sollte. Nichts ergab mehr Sinn. Endlose Bedeutungslosigkeit, um ein Vielfaches intensiver als zuvor (Auftritt: Selbsmordgedanken).
Endergebnis: soziale Abschottung.
Ich verkroch mich mit meinen Freunden Alkohol und Internet zu Hause im Bett. Ich flüchtete mich in YouTube, Facebook und Twitter und da bin ich immernoch. Nur mit dem Unterschied, dass ich inzwischen wieder bei meiner Mom wohne. Im Dezember wurde mir der Strom abgestellt. Ohne Geld (ich war noch immer nicht beim Arbeitsamt) zahlt es sich so schlecht. Internet läuft schon seit letztem Sommer über einen Freund, aber damit ist es mit Anfang Februar jetzt auch vorbei. (Allerliebsten Dank! Das Netz war eines der wenigen Dinge, die mich in den vergangenen Monaten wenigstens halbwegs bei Verstand gehalten haben)
Mit IHR habe ich keinen Kontakt mehr. Ist wahrscheinlich auch besser so. Anders hätte ich es wohl nicht geschafft mich gefühlstechnisch von ihr zu distanzieren. Was jetzt noch übrig ist, ist eine riesiges „schade d´rum“, um das Schöne was war und eventuell hätte sein können, gepaart mit der Unverständnis unser beider Verhalten gegenüber.
An Feuer und Blut hat sich jedoch weiterhin nichts geändert. Sollte ich diese Missgeburt jemals erwischen … naja, sagen wir so, sofern er gläubiger Katholik ist, wird ihm die Hölle wie ein Kindegeburtstag vorkommen nachdem ich mit ihm fertig bin.
Bis dahin drifte ich weiter einfach nur umher und fuchtel im Dunkeln herum, bei dem Versuch vielleicht doch noch irgendwo einen Lichtschalter zu finden, der mich sehen lässt; der mich verstehen lässt; einen Sinn und/oder wenigstens einen Grund erkennen lässt.
-chris-

Nirvana - You Know You´re Right



I will never bother you
I will never promise to
I will never follow you
I will never bother you
Never speak a word again
I will crawl away for good
I will move away from here
You won´t be afraid of fear
No thought was put into this
I always knew it would come to this
Things have never been so swell
I have never failed to fail
PAIN!!! (x3)
You know you´re right (x3)
_______

Signing off (for now) …

Wenn das hier tatsächlich online geht, bin ich wahrscheinlich schon länger offline.
Das liegt dann daran, dass die Quelle zu meinem Netzzugang versiegt ist. Sprich: mein Freund hat den Internetstick abgemeldet. Wurde ja vorgewarnt, nur weiß ich eben nicht genau ab wann es denn tatsächlich so weit ist und wann bzw. ob ich überhaupt jemals wieder Internet habe.
Darum verfasse ich das hier im Voraus (Montag, 18. Februar 2013, 01:00 Uhr).
Mir geht´s nicht wirklich besser. Wie denn auch? Ich will mir ja schließlich nicht helfen lassen. Ist eben schwierig, wenn man dazu tendiert alles zu hinterfragen und somit sämtlichen Formen der “Hilfe” äußerst -nennen wir es ´mal - skeptisch gegenübersteht. Eine Unterredung mit einem Therapeuten z.B. sehe ich eher als eine interessante Herausforderung an. Aber nicht im Sinne einer Überwindung, sondern eines Kräftemessens. Es würde höchstwahrscheinlich in einem verbalen Battle darum enden, wer mehr Sinn ergibt. Das ist auch einer der Hauptgründe, der mich davon abhält therapeutische Hilfe zu suchen. Was will mir so jemand schon großartig erzählen, was ich in den jetzt über 1,5 Jahren nicht schon x-mal gehört habe? Bis jetzt hat alles nur dazu geführt, mich in meiner eigenen Überzeugung zu festigen und meine Situation auf einem Level zu halten bzw. noch zu verschlimmern; mein Vertrauen, meinen Glauben, meine Hoffnung noch weiter sinken zu lassen. Die Leute können meine Fragen nicht beantworten und die Antworten, die sie auf ihre Fragen bekommen, ergeben keinen Sinn für sie. Sie sehen nicht, was ich sehe. Sie denken nicht, wie/was ich denke. Sie fühlen nicht, was ich fühle. Sie verstehen es nicht.
Ich weiß garnicht was ich dann ohne das Netzwerk mache. Jetzt habe ich wenigstens was, worin ich mich flüchten kann, wohin ich laufen kann, wenn ich mit der ganzen Scheiße nichts zu tun haben will. Einen Platz, an dem ich mich zu Hause fühle. Ein Platz, an dem ich willkommen bin. Ich mag nur ein Stimme von vielen sein und eigentlich ist es dem RL ziemlich ähnlich, nur scheint alles so schön weit weg und nicht so schlimm zu sein. Außerdem kann ich mir selbst aussuchen, womit ich mich als nächstes beschäftige. Wenn mich etwas nicht interessiert, ist eine ganz andere Welt oft nur einen Klick weit weg. Offline ist das eben - übertrieben milde ausgedrückt - nicht ganz so einfach. Was bleibt mir dann noch? Womit werde ich mich dann ablenken können? Womit werde ich dann weiter meine Zeit “sinnlos” und “ungenutzt” verstreichen lassen?
Ich weiß es nicht.
Ich vermisse die Leute auf Twitter jetzt schon ein wenig, auch wenn sie erst ein paar Wochen “kenne”. YouTuben fehlt mir auch schon. Das funktioniert wegen dem eingeschränkten Empfang ja schon seit über´nem Monat nichtmehr wirklich. Da wären dann noch die Unmengen an ´mal mehr, ´mal weniger wertvoller Internetweisheit.
Wie immer noch immer keine Ahnung, wie´s weitergeht.
Have fun, be safe.
-chris-

KoЯn - Dirty



[Verse 1]
Keep knocking

No one’s there
Pouring down 
Near people

[Bridge]
I’m out here
By myself
all alone

Ready to blow my head off

[Chorus]
I hurt so bad inside
I wish you could see the world through my eyes
Each day is the same
I just wanna laugh again

[Verse 2]
Keep hoping
Nothing to spare
So my life
Isn’t quite fair
Feel like a whore
A dirty whore
Such a whore
Dirty

[Bridge]
[Chorus]

[Bridge 2]
I’ll take it
I’ll take it
I will take it
Give it to me
You dirty little fuck
Dirty little fuck
You dirty little fuck
Dirty little fuck
You dirty little fuck (I will take it)
Dirty little fuck (I will take it)
You dirty little fuck (I will take it)
Dirty little fuck (I will take it)
You dirty little fuck

[Chorus]

[Outro]
I just wanna laugh again

I just wanna laugh again
I just wanna laugh againI just wanna laugh again
_______


The Story So Far III

Donnerstag, 31. Oktober 2013, 12:03
Ich habe nun fast ein Jahr wieder bei meiner Mutter gewohnt. Gewisse Aspekte davon habe ich erneut hassen gelernt. Ich weiß nun wieder ganz genau, was mich vor einigen Jahren dazu bewegt hat, mich von all dem so weit wie möglich entfernen zu wollen. Das wusste ich zwar vorher auch gut genug, doch brauchte es anscheinend eine ordentliche Auffrischung. Die habe ich bekommen. Jetzt reicht´s. Das aber nur so am Rande.
Eigentlich hat sich das meiste in den letzen drei bis vier Wochen getan. Die vorhergehenden neun Monate waren äußerst statisch. Ja, ich habe inzwischen wieder Kontakt zu einem meiner Brüder und war inzwischen sogar schon einmal beim Arbeitsamt gemeldet, doch war ich besonders zu letzterem einfach noch nicht dauerhaft bereit. Ersteres machte mir das besonders klar. Er und seine Familie versuchten mir zwar auch zu „helfen”, kamen mir als Begründung aber auch nur mit den immer selben Plattitüden, die ich schon vorher seit einer gefühlten Ewigkeit nichtmehr ausstehen konnte: "Weitermachen. Lass es hinter dir. Blick nach vorne. Sieh zu, dass du für dich selbst klarkommst."
Mangelndes Selbstvertrauen, das damit verbundene niedrige Selbstwertgefühl und der darin resultierende Selbsthass machten mir das unmöglich. Die Sinnfrage machte sich wieder breit. Außerdem, wie soll man Menschen vertrauen können und sich von ihnen helfen lassen, wenn sie doch im Prinzip nichts weiter von einem verlangen, als sich sogar bei einer Vergewaltigung umzudrehen und wegzugehen? Zweifel an Allem und Jedem. Totaler Wertverlust. Ich kann darin noch immer nur bedingt einen Sinn erkennen. Es wäre noch immer kein Ratschlag, den ich jemandem geben würde, der wegen sowas total am Boden durch den Boden ins Nichts fällt. Dabei sollte ich jedoch erwähnen, dass ich es unterlassen habe, ihnen wirklich mitzuteilen, wie es tatsächlich in mir aussieht. Besonders den Teil mit den massiven Selbsmordgedanken habe ich weggelassen. Es erschien mir nicht angebracht. Noch weniger, da sie noch nichteinmal meinen eigentlichen Grundgedanken nachvollziehen können. Sie können es nicht verstehen, was mich an der ganzen Sache prinzipell am meisten störte. Da draußen läuft ein bestimmter, nicht annähernd akzeptabler Mensch herum und niemand hat etwas dagegen. So habe ich die Worte aufgefasst, die sie mir entgegenbrachten. Alles was sie sahen war, dass es nichts anderes zu tun gibt, als mir einen Arbeitsplatz und eine Wohnung zu beschaffen, was mir verhältnismäßig wenig bedeutete.[Achtung: maßlose Untertreibung!]

Was hat sich (für mich) seither geändert?
Einsicht. Ich habe mich dazu durchgerungen mich SIE zu hassen zu lassen. ER ist nur eine gesichtslose Gestalt ohne Namen, dessen Identität ich wohl nie herausfinden werde. SIE ist alles, was zwischen mir und ihm steht. She doesn´t want him to be harmed?! So fuckin´ be it!!! I don´t care anymore. Das mag Vielen auch nicht richtig erscheinen, aber FUCK IT. No, FUCK HER! Nun habe ich wenigstens eine bestimmte (vermeintlich sinnvolle) Richtung, in die ich meinen Hass richten kann. So muss ich ihn nicht immer unnötig an anderen Leuten auslassen, die´s doch eigentlich nur gut mit mir meinen.
Damit will ich nicht sagen, dass ich ihr etwas antun will. Nein, sie ist mit ihrem Leben schon gestraft genug. Soll sie es doch ruhig so genießen, wie sie es für richtig hält, … verdammte Fotze. Soll es ihr doch ruhig noch tausend Mal passieren.[Ganz ehrlich: Opfer, die die Schnauze halten, haben es wohl wirklich nicht anders verdient. Ihr seid nicht daran schuld, dass es passiert ist, aber ihr seid daran mitschuld, dass es weiterhin immerwieder passiert – euch und anderen. Als Täter kann man sich nichts besseres wünschen. Habt ihr diesen Missgeburten nicht ohnehin bereits „einen Gefallen“ zuviel getan? Wenn es sich damit für euch leichter leben lässt, als mit einer gerechtfertigten, wenngleich drastischen Gegenmaßnahme, dann bitte. Aber ohne mich.]
In Kombination mit ein paar anderen IHRER Verfehlungen hat SIE sich den Titel “Fotze” ehrlich erarbeitet. Stupid bitch. I honestly hope that you´ll never be more to anyone than a nice piece of tight, wet meat. Have a long and hard … life - I know you like it and wouldn´t wanna have it any other way, cunt. You´re now officially the single most cruel thing that ever happened to me in my life. How´s that for a paradigm shift, slut?

Secondly, I´ve found a reason to move on. Nicht um meiner selbst Willen. Das schaffe ich immernoch nicht. Aber … ich habe einer guten Freundin Unrecht getan. Sie war die einzige, die mir wirklich aktiv angeboten hat, mir zu helfen, selbst wenn ich es damals nicht als Hilfe angesehen habe. Stattdessen habe ich sie gemeinsam mit allen anderen in zahlreichen schriftlichen Rants auf eine Stufe gestellt und mit runtergezogen. Deswegen und wegen einiger anderer Dinge ist sie der einzige Mensch, dem ich mich gegenüber schlecht fühle. Es tut mir leid. Sie ist der beste Mensch, den ich jemals kennenlernen durfte. Deswegen und wegen einiger anderer Dinge ist sie der einzige Mensch, dem ich noch echtes Vertrauen entgegenbringen kann. Ich habe einfach das Gefühl, ihr etwas schuldig zu sein. Doch, um das wieder einigermaßen gutzumachen, was ich verbockt habe, komme ich mit Worten alleine nichtmehr aus. Ich MUSS etwas tun.
"Truth is singular. Lies are words, words, words."
- Lady Vastra, Doctor Who -
Ich will nur, dass sie mich nicht hasst. Jeder, mir scheiß egal, aber nicht sie. Und ich will es mir verdient haben. Das versuche ich zu erreichen. Das ist der kleine Hoffnungsschimmer, der mit Kraft gibt. Dafür tue ich es. I want to make things right. After all, she was right all along.
I created the sound of madness,
wrote the book on pain.
Somehow I´m still here to explain
that the darkest hour never comes in the night.
You can sleep with a gun,
but when you´re gonna wake up and fight
for yourself?
- Shinedown, Sound of Madness -
Das ist der Gedanke, der mich nun antreibt. Das ist der lange, rechteckige Block, der einen großen Teil meines Tetris-Turms der Verzweiflung zum Einstürzen gebracht und wieder mehr Platz für etwas Neues geschaffen hat. Er war die ganze Zeit über da, ich musste ihn nur akzeptieren lernen bzw. wollte/konnte ihn nicht sehen. Und ich bin nunmal ein stures Arschloch mit einem leichten Gotteskomplex, das von selbst auf gewisse Dinge draufkommen muss, weil es sie sonst nicht glaubt. Lange, lange hat´s gedauert.
Und nun?
Ich war heute (wiedereinmal) beim Arbeitsamt, ich habe einen Termin bei der Bank vereinbart UND ich bin mehr oder weniger gerade auf dem Weg zu meinem Hausarzt, um mich bezüglich Therapien zu erkundigen und mich auch sonst mal komplett durchchecken zu lassen. (Das ewige Nichtstun, die vielen Zigaretten und der Kaffee machen sich langsam körperlich bemerkbar)
Ich habe nun ernsthaft vor, mich wieder aus meiner Grube rauszuschaufeln – Block für Block, Minecraft-Style. Es wird sicher anstrengend und langwierig, aber das ist mir egal, denn nun weiß ich immerhin wofür. Ob die Hoffnung vergeblich ist oder nicht, wird sich zeigen. Solange die Schachtel noch geschlossen ist, ist die Katze für mich jedenfalls am Leben. Und vielleicht finde ich bis zum Öffnen ja etwas anderes, das es eventuell vermag, mich über eine möglicherweise tote Katze hinwegzutrösten. Ich nenne diesen Zustand „Schrödingers Leben“. Für den Moment habe ich jedoch ein Ziel, das mir mehr als einfach nur einen Versuch wert ist, so klein die Chance auf das erwünschte Endergebnis vielleicht auch sein mag.
Anyway, no spoilers, please.
Seit fast einem halben Jahr habe ich kein Internet mehr. Ich vermisse Leute wie die Wölfin (Ich hoffe, bei dir hat sich alles wieder einigermaßen eingeränkt.), DieLori (Wenn du noch keinen ordentlichen Mann kennengelernt hast, verzweifle ich endgültig an der Menschheit.), das Nerdchen (Dito.), DocYay (Dito. … und Prost!), Smoky (Best wishes, girl!), den raunzenden Succubus (Dito.) und die Hexe (Ich schulde dir noch Geld. … Und ja, ich weiß, dass das jetzt vielleicht seltsam dreckig klingt.), mit denen ich über Twitter Kontakt hatte.
[Nicht böse sein, wenn ich jetzt jemanden nicht aufgezählt habe.
Männer: ihr seid für mich ohnehin zweitranging. Deal with it!]
Auch YouTube fehlt mir teilweise sehr. Boogie2988 (inzwischen wohl schon glücklich verheiratet), Felicia (Ja, Day. Who else?!), Hickok, Freddie & Co.. Nicht zuletzt leide ich unter einem Random-Internet-Awesomeness/Wahnsinn-Entzug (Reddit, Imgur etc.) und dem Drang endlich wieder eine Runde Battlefield oder WHAT-THE-FUCK-EVER online zu zocken. Generell kam ich in letzter Zeit leider nur sehr wenig zu meinen geliebten Spielen.
[Immerhin die für mich wichtigsten Titel sind sich finanziell ausgegangen. Tomb Raider, Bioshock Infinite, Borderlands 2, Farcry 3 und GTA V. Und HOLY FUCKING SHIT waren´s die wert! Geile Scheiße.] 
Größtenteils vertrieb ich mir die Zeit mit Tagebucheinträgen und jeder Menge Musik. Vieles, was es bis Mitte Mai 2012 von Doctor Who, Breaking Bad, Game of Thrones, The Walking Dead und The Big Bang Theory gegeben hat, habe ich mittlerweile teilweise auswendig gelernt, da ich seither keinen Zugang mehr zu neuen Folgen habe. Das wird sich allerdings mit der Zeit auch wieder geben.
Ich komme ebenfalls nicht ganz umhin zu bemerken, dass ich wohl in etwas wie einer Art vorgezogener Midlife Crisis festhing, so dumm das in meinem Alter möglicherweise klingen mag. Ich dachte irgendwie, das Beste bereits gesehen und erlebt zu haben, und dass es nichts oder zumindest nichtmehr viel besseres geben kann. Ich dachte, getan zu haben, was ich konnte, und zu nichts anderem mehr fähig zu sein. Ich dachte, meinen Zweck, sofern überhaupt vorhanden, erfüllt zu haben. Der gefiel mir zwar ganz und gar nicht, aber sei´s drum. Von dem ganzen negativen Zeug, das unweigerlich auf einen zukommt, wollte ich noch weniger wissen als zuvor. Ich hatte genug, dabei war ich noch nichteinmal 30. Nur war ich bis jetzt einfach zu feige, mir etwas anzutun.
[Ja, ich wähle das Wort „feige“ bewusst. Selbstmord mag ein schneller Ausweg sein, leicht ist es jedoch definitiv nicht. Schonmal probiert? Nein? Dann wisst ihr auch nicht, welche Überwindung es benötigt bzw. wie weit unten man tatsächlich sein muss, um den Versuch zu unternehmen oder auch „nur“ ernsthaft über einen Versuch nachzudenken.
Wer keine Ahnung hat: Maul halten!]
Das bin ich nun schon seit fast eineinhalb Jahren. Das wird also nichtsmehr - zumindest soviel habe ich über mich selbst gelernt.
Irgendwas hielt mich zurück und wird es auch weiterhin tun. Die Angst vor körperlichen Schmerzen; der Zweifel daran, ob das wirklich schon alles war; das Wissen um die Sinnlosigkeit eines Selbstmordes, da es nicht das geringste ändern würde, außer dass man dem eigenen Schmerz ein schnelles Ende setzt (obwohl es einem dabei ja haupstächlich genau darauf ankommt); der Name einer guten Freundin, wie ein ständiges Flüstern im Hinterkopf. Die Zeit erledigte den Rest. Jetzt denke ich mir, viel schlimmer kann´s nichtmehr kommen und es gibt noch genug wunderbaren, positiven Crap, den ich noch nicht gesehen habe und/oder mir immerwieder gerne reinziehe. Wenn ich daran denke, was sich in den letzten drei Jahrzehnten getan und verändert hat, kann ich doch beinahe nicht anders, als gespannt darauf zu sein, was noch kommt. Oder?
[Verdammt nochmal, ich komme aus einer Zeit, in der man nur ein einziges Telefon hatte. Das stand zu Hause, hatte keinen Bildschirm und es hat auch nicht von sich aus mit einem geredet. Es konnte klingeln und sonst nichts. Echtes mechanisches Klingeln, wohlgemerkt, mit einem kleinen Klöppel und zwei kleinen Glocken. Die beiden Fernsehsender boten oft nur die Wahl zwischen Sport und Volksmusik. Das modernste Gerät im Haushalt war der Videorekorder. Auf die Kassetten passte gerademal ein ganzer Film drauf, dessen Bild- und Tonqualität durch die analoge Aufnahmetechnik immer schlechter wurde, je öfter man ihn sich ansah. Die Sicherheitskopien brauchten dann nochmal so viel Platz im Regal, wie die Originale selbst. Spiele bestanden aus einer Hand voll guter Pixel, die eine Ansammlung böser Pixel besiegen musste, während der „Soundtrack“, bestehend aus elektronischen 4-Kanal-Piepsmelodien, über den kleinen Monolautsprecher des leise dahinpfeifenden Röhrenfernsehers wiedergegeben wurde und man mit offenem Mund die geballte Pracht von unglaublichen 256 Farben bewundern konnte. Keine Geschichten, die sich nicht mittels eines einzigen Satzes zusammenfassen ließen, sofern überhaupt eine Story vorhanden war. Keine pompösen Orchesterklänge bei dramatischen Ereignissen. Musik mittels einer Nadel von einer schwarzen Scheibe zu kratzen, war keine Lifestyle-Entscheidung, sondern eine Notwendigkeit. Miniaturisierte Magnetbandtechnologie schaffte da nur bedingt Abhilfe. Um eine bestimmte Stelle zu finden, musste man Fingerspitzengefühl im Umgang mit den „FWD“- und „REW“-Tasten der Stereoanlage beweisen. Als „grafisches Interface“ zur Orientierung diente der Maßstand, die Menge an Band, die entweder links oder rechts aufgewickelt war. Ein Mixtape, zur musikalischen Untermalung für unterwegs, zusammenzustellen dauerte Stunden, da es in Echtzeit vollzogen werden musste.
(„Die Nachbarn haben ein Gerät, das die Klänge mit einem Lichtstrahl von einem kleinen silbernen Spiegel liest?! HEXER! VERBENNT SIE!“)
Metal, Rap und elektronische Musik steckten damals in den Kinderschuhen. Das meiste davon existierte zu der Zeit gar nicht. Sogar H.I.V hatte praktisch noch den „NEU!“-Aufkleber drauf und war, zumindest in den Köpfen vieler Leute, lediglich Homosexuellen vorbehalten. Der Bildungsstand und die Aufgeschlossenheit der Menschen ließ um ein Vielfaches mehr zu wünschen übrig als heute. Einer Diskriminierung der Rasse, des Geschlechts und/oder der sexuellen Ausrichtung von anderen standen sie weitestgehend ziemlich gleichgültig gegenüber bzw. sogar unterstützend zur Seite. Selbst Leute wie ich wurden schlicht „Freaks“ genannt und wir waren alles andere als cool. Wir waren einsam. Wir wurden ausgestoßen, nur weil uns z.B. Fußball nicht interessierte.
Doch früher war nicht alles Schrott. Es durfte überall geraucht werden, was die Lungen aushielten. Keine Spur einer Hetzjagd auf uns Nikotinsuchtis. Man konnte im zu weiten Teilen liebevoll handgemachten Kinderprogramm noch wirklich was lernen. Und überhaupt, ES GAB NOCH ECHTES KINDERPROGRAMM! Durch und durch gescriptetes, unterirdisch geschauspielertes sogenanntes „Reality TV“, womit man inzwischen sogar schon am Samstagvormittag zugemüllt wird, war noch nicht erfunden. Star Wars war noch unbestreitbar gut und George Lucas ein Held. Vampire waren noch furchteinflößende, aber meistens würdevolle, edle Kreaturen der Nacht, keine bei Tageslicht glitzernden Teenager. Das Wort „Simulation“ jagte ehrfürchtige Schauer über die Rücken der Spielergemeinde.
Dafür lassen sich auf heutigen digitalen Speichermedien, von der Größe nur einer einzigen Videokassette, nun ganze Filmkollektionen ohne jeglichen Qualitätsverlust auf ewig erhalten und überall hin mitnehmen.
(Ich meine, WHAT THE FUCK?! Wir besitzen nun Technik, die es zu verhindern vermag, dass wieder über 100 Folgen Doctor Who unwiederbringlich vernichtet werden müssen, weil die BBC Platz im Archiv braucht.)
Die Nerds und Geeks, oder wie auch immer man uns heute nennt, wissen oft nicht, wie gut sie es jetzt im Grunde haben. INTERNET, goddamnit! Alleine schon deswegen. Gleichgesinnte sind nur einen Klick weit weg und das Zeug, das einen interessiert, ist bloß einen Klick weiter. Wir tragen die ganze Welt und ihr gesamtes Wissen in unseren Hosentaschen mit uns herum.
(Die Science Fiction von gestern immer weiter in den Alltag von heute übergehen zu sehen, ist schon irgendwie richtig geil. Nur kommt man sich dadurch manchmal so verdammt alt vor.)
Insgesamt, wenn ich das große Ganze betrachte, bleibt mir nichts anderes übrig, als anzuerkennen, dass das Positive das Negative immer überwiegen wird. Nicht immer in den Teilbereichen, die mir am notwendigsten erscheinen, nicht immer so schnell, wie ich es gerne hätte, und einiges davon lässt Charme und Charakter vermissen (z.B. Schallplatten und ein amerikanischer V8 aus den 60ern werden IMMER besser klingen, als sämtliches neumodische Zeug), aber immerhin. So bleibt einem wenigstens auch Zeit, um mit unnötigen Verschlimmbesserungen zurechtzukommen, aus ihnen zu lernen und ab und zu in Nostalgie zu schwälgen.]
Ich bin einfach zu neugierig. Ich will auch endlich wissen, wofür ich das alles durchmachen musste; auf was das alles hinausläuft; wofür sowas tatsächlich gut sein kann. Der Tod bleibt ohnehin der ultimative Schlussstrich und der kommt selbst ohne mein Zutun noch früh genug. Aus statistischer Sicht warten auf mich bis dahin mindestens noch weitere 30 Jahre. Nur mit dem Unterschied, dass ich dieses Mal alles von Anfang an mitbekomme und beeinflussen kann. Da muss sich doch etwas daraus machen lassen. All die scheinbar unendlich viele Zeit nur auf das Ende zu warten, ist mir dann doch zu langweilig. Nicht, dass ich 30 als besonders alt emfpinden würde, aber es ist älter als ich jemals wirklich gedacht hätte zu werden. Außer in Wunschträumen, habe ich noch nie sonderlich weit in meine persönliche Zukunft gedacht. Doch jetzt bin ich da und ich lebe noch. Bin gespannt, was da noch kommt … und was danach kommt.

I know that I´m still a long way from being cured, if that´s even a possibility at all. Aber ich bin nun zuversichtlich genug, mein Leben wieder einigermaßen auf … eine Reihe zu bekommen … welche auch immer das sein möge. Sometimes things just break. But it´s your job to pick up the pieces and try to fix them, or to make something new and/or completely different out of them.
Isn´t that what life is all about?
So motiviert das im Allgemeinen nach positiver Einstellung klingt, bleiben natürlich Zweifel ein ständiger Begleiter. Ein Teil von mir verlangt noch immer nach Blut und Feuer. Schließlich habe ich durch die ganze Geschichte überhaupt erst gelernt, wie sich echter, unerbitterlicher, abgrundtiefer Hass anfühlt. Ich weiß nun, wie es ist, einem Menschen das schlechteste zu wünschen und einem selbst das noch zu gut erscheint. I could definitely do with some advice on anger management. Die Verlust- und Versagensängste sind ebenfalls stark mit mir. Dieses Gefühl, wenn die Liebe in einem stirbt, möchte ich nicht noch einmal erleben müssen. Ich möchte auch nicht wieder dabei zusehen müssen, geschweige denn mitschuld daran sein, dass etwas so schönes zerstört wird.
Wohl in dem Wissen, auf Dauer sicherlich nicht komplett darum herumzukommen, bin ich froh, wenigstens dieses eine kleine Ziel zu haben, das mir genug bedeutet, um „in Momenten der Schwäche“ daran festhalten und stark genug daran glauben zu können, sodass ich überwältigend schmerzhafte Emotionsschübe relativ schnell in den Griff bekommen kann. Es lässt mich weitermachen. Nicht für mich, so wie es mir immer nahegelegt wurde, aber immerhin. Für mich ist es weit mehr als bloß „besser als nichts“. Es bedeutet mir die Welt.Mag sein, dass man mich wieder verblendet/fehlgeleitet nennt, aber …
Better being just misguided than completely derailed.
- Me -
 Amazing what a single little thought can do.

For her, my Queen
-chris-
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The Story So Far IV

July, 2014

Since days, weeks even, I'm sitting here wondering if that ... thing, the "DiAMETER" still exists.
I don't even know that for sure. And if I knew, what would it help?
Uncertainty keeps taking its toll.

Since the last update regarding my life, quite some things have happened.
I got my ass up again ... well, at least for a few months.
Last November I got myself officially registered as being unemployed at the department for unemployment ... or whatever it's called. As the cashflow from social services started, I got myself some shiny new teeth (THAT was actually the best part of it all. I don't think I've ever looked this good, also eating is fun again. :D ), went to see a psychiatrist, started taking antidepressants, went looking for a job. I got myself access to the internet via a prepaid mobile internet stick, started this blog, and got back in touch with some of those wonderful people online whom I've missed and even some new ones.
I made the "DiAMETER" in order to express how sorry I am for ... well, what I am. I also hoped to provoke at least some sort of reaction from my Queen that would help me to keep going, but nothing was all that followed. I don't blame her. I probably fucked up way too much for her to want to have anything to do with me and my shit ever again. I guess no answer is an answer as well. :/ (Boy, do I miss her.)
Uncertainty and guilt keep taking their toll.

As time went on, I fell back into some old behavior.
I started drinking again. By far not as heavily as in 2012 (5-? beers a day; I couldn't bear to face another day without it), but still (10-20 beers a week).
I quit taking the medication. I feel like it doesn't help anymore and somehow I'm refusing to just take more of it to make it work again.
I haven't been to therapy nor am I intending to go any time soon.
I "missed" some appointments at the department for unemployment which resulted in them cutting off the payments. Money will be a problem again some time really soon.
I had a probational month at a VERY cool little blacksmithing company. Yet, since they haven't called me back, I guess they've found someone else for the job. That, and some other more or less minor setbacks got me demotivated again.
For one, I found out that THE most exemplary couple I've ever known broke up and he's know together with my nightmare of a bitch, THE bitch ... fucking cunt. >.<*
SORRY, sorry, I said that I would leave her outta this, but still ... . -_-
(If there is a god, may he make her suffer from an eternal UTI of doom. When which-lord-so-ever manages to do send me irrefutable proof that that this particular prayer of mine has come true, I will never again judge the strange ways in which he does things, be it God, Allah, Jahwe, Buddah, Vishnu, Cthulhu, R'hllor or Batman.)
I broke the promised silence to my Queen and asked in an e-mail how the rest of them is holding up after those events.
No answer can also be an answer.
SECONDLY I had to draw a line under THE longest friendship I've ever had. (Well, looking back it seems like it only lasted that long because we never had that much contact, but be that as it may ... .)

I'm feeling more alone and more fucked up every day.
It's like NOTHING is the way I thought it would be. EVERYTHING seems to be either more fucked up or less promising than it may have seemed.
I still don't know what's real and what not.
I still don't know what to do and what not.
Meanwhile, I'm still just sitting in a darkened room of the m.o.m.'s apartment, watching TV shows and movies, listening to music, smoking, drinking coffee, thinking, writing, crying, trying to ignore my immediate surrounding and just fade out of this world.
But even that gets more difficult by the day.
I hate it.
Especially that stupid motherfucking soccer world cup made me realize that again.
The network is the one thing closest to something I could call a home that I have left, and I can't prevent my home from getting infiltrated by this shit. Twitter, YouTube, Tumblr, Reddit, Imgur, AskFM, Facebook - you name it, it's FUCKING EVERYWHERE!
I wouldn't be so damn upset about it if it would actually be handled as the sporting event that it is. But no, soccer is so much more for a fucking lot of fucking people. It's not a game.
Soccer is religion.
Soccer is war.
Soccer is hypocritical patriotism.
Or at least that's how I understand it.
Stupid fucking bullshit.
At the superbowl there're at least some really good commercials that are fun to watch, let alone the halftime shows.
COMMERCIALS, damnit! Soccer world cup can't even keep up with one of the usually most annoying things EVER! And still, the whole world is celebrating it like crazy.
There's this very particular type of soccer fan who likes to point out how he loves the game, but as soon as the game goes into overtime, because FUCKING NOTHING EVER HAPPENED FOR OVER FUCKING 90 FUCKING MINUTES (the usual), he starts to complain, "Stop it already. I wanna go to sleep," and bla fucking bla.
I don't get it.
Do you love the sport or do you just want to be entertained? Because, you know, there're a whole fucking lot of other, more effective, less frustrating ways to get entertained out there than soccer.
...
Nah, fuck it. I simply CAN'T overstate how much I hate soccer. ...*mumble*mumble* fuckin' retards *mumble*mumble*rage*mumble*

Such examples make me feel like I'm running out of patience.
The anger and hate, all the aggression is sneaking up on me again. It's getting more difficult to hold it back and find something else to embrace instead.
Even worse, a certain question rises along with those destructive feelings, "Why should I?"
Why should I hold it back?
Why should I keep myself together?
Why should I keep forcing myself to see some light?
Did it make me feel any better so far?
Yes, but not for long, not sustainably enough.

Suicidal thoughts and the question about my purpose in this world are getting stronger once more.
I need a reason to live.
Yet nothing I have seems to be sufficient to serve that purpose.
I miss having something I can call a home.
I miss being welcome.
I miss being loved.
I miss not feeling like a failure, a sick fuck who seems to can't do anything right.
I miss BELIEVING it, TRUSTING on it.

I had that once. It's gone now, and I have no clue how to regain it.
I don't even know if I will ever be able to achieve it again.
Uncertainty, guilt, trust issues/loneliness are taking their toll.

I honestly don't know for how much longer I can keep this up.

Some things that motivate me to keep going are the 8th season of "Doctor Who" which is starting on August 23, season 5 of "The Walking Dead", season 3 of "Vikings" and the concert of Hugh Laurie that I'll attend on July 20 in Graz (even though the thought of going there alone depresses me :( ).
Also I've just invested around €150.- into the new album of THePETEBOX that's gonna be released in 2014.
Still, it's getting more difficult by the day to look forward and draw some joy from all of those little things.

CHRiS

THePETEBOX, "Wave"

"You demystified this world for me,
but now you're just a thought that escaped from me,
and you made a lie become your alibi.
Well you're feeling low cos you don't know
that the path that you chose isn't closed
and I'm with you side by side.
And you know you,
you feel like you don't know you're special wave and love will follow.
Your whole mind is made in a special way,
we share the same glow"
_______

The Story So Far V

The Story So Far VI

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