S Pink Premium Pointer Bio-Tagebuch (nur 3% Fantasie): Making of "DiAMETER"
People used to remind me that "not everything's either black or white", but that doesn't mean they don't exist.
Because, where is all that grey coming from?

Making of "DiAMETER"

Freitag, 24. Januar 2014, 11:23 Uhr
Das ist lächerlich.
Wieso kann ich nicht einfach die Möglichkeit akzeptieren, dass ich es total und auf ewig (oder zumindest auf ziemlich lange Zeit hinaus) verbockt habe? Ich sollte es darauf beruhen und Claudia damit in Ruhe lassen, die davon höchstwahrscheinlich nicht das Geringste wissen will. Ich sollte nochmal komplett von vorne anfangen und zusehen, dass ich die selben scheiß Fehler eben nicht noch einmal mache. Nach allem ist Claudi der beste, der mir liebste Mensch, den ich jemals kennenlernen durfte. Es sich mit jemandem wie ihr so versaut zu haben ist eine riesen Last. Aber sie kann doch nicht die einzige „ihrer Art“ sein. Warum fällt es mir also so schwer, mich nach jemand anderem umzusehen?
Vertrauensangst, gegenüber anderen und mir selbst.
Verlustangst schon im Vorfeld zu etwas, das noch gar nicht stattgefunden hat.
Denn selbst wenn ich wieder jemanden finden würde, dem ich so vertrauen könnte, dem ich mich gegenüber vollkommen öffnen könnte, es gibt nunmal keine Garantie dafür, dass das nächste Mal besser ausgeht - egal, ob nun wegen mir oder anderen.
Auf mich wirkt es so, als ob mich Leute nur mögen, solange sie mich nicht richtig kennen. Sind sie mir erst einmal nahe genug, beginnen Teile meiner Persönlichkeit sie abzustoßen, oftmals wortwörtlich. Das ist zum Teil ein Schutzmechanismus, um nicht verletzt zu werden. Die andere Hälfte bin einfach nur ich. Beides stört mich, da es immer unabsichtlich ist. Es passiert mir einfach. Ich will es eigentlich nicht, doch kann ich nichts dagegen tun. Es schmerzt mir selbst und den Leuten, die ich mag bzw. die mich mögen. Doch ist der Schaden erst angerichtet, lässt er sich nur schwer wieder rückgängig machen, wenn überhaupt. Noch dazu versteht ein Teil von mir nicht, wie der Schaden überhaupt entstanden ist, da ich keinerlei Überblick über das große zwischenmenschliche Ganze habe, sondern mich zu sehr in meinen eigenen Rationalisierungen verliere, die für mich selbst zwar Sinn ergeben, nur eben nicht auf andere anwendbar sind. Trotzdem gebe ich mich gerne der Illusion hin, dass ich soetwas wie Menschenkenntnis besitze und sich alles ganz einfach aufschlüsseln lässt. So ist es aber nicht. Dafür sind Menschen zu vielfältig. Meine „Menschenkenntnis“ ist nichts weiter als eine Ansammlung von Vorurteilen, entweder zu gutgläubig oder zu schwarzseherisch, nutzlos. Außerdem, sobald Gefühle mit ins Spiel kommen ist jegliche Objektivität sowieso dahin – also praktisch immer. Die meisten Menschen interessieren mich nicht. Ich mag Menschen im Allgemeinen eben nicht sonderlich. Dadurch werden meine Beobachtungen und mein Urteilsvermögen ihnen gegenüber mindestens genauso beeinträchtig, wie gegenüber denen die ich mag. Darum wird herumrationalisiert, alles irgendwie auf den kleinsten gemeinsamen Nenner gebracht, um es möglichst einfach zu halten. Dabei liegt es in der Natur der Sache, dass man sich die Dinge so zurechtlegt, dass man selbst dabei relativ gut davonkommt. Man sucht sich eine Erklärung, die einen auf einen verhältnismäßig positiven weiteren Verlauf hoffen lässt, weil man etwas schlechteres oder gar ein definitives Ende nicht wahrhaben will. Man täuscht sich selbst, immer und immer wieder, ohne es selbst wirklich mitzubekommen. Die Erkenntnis, eventuell akzeptieren zu müssen, sich (schon wieder) die ganze Zeit über getäuscht und an falsche Hoffnungen geklammert zu haben, ist eine schwere Last, der man zu entfliehen versucht.
Ich will mich nicht schon wieder getäuscht haben.
Nicht in Claudia. Bitte.
Denn, wie ich schon einmal geschrieben habe, wenn nichteinmal eine Person wie sie einen Dreck um mich gibt, wie soll ich es dann von irgendjemand anderem erwarten können? Und wie und warum sollte es mir bei anderen, wovon ich dem Großteil nicht annähernd so viel Wert beimesse und Menschlichkeit zurechne, ähnlich viel bzw. überhaupt etwas bedeuten, dass ich nicht Nichts für sie bin? Ich kann nicht anders. Ich sehe die Wahrscheinlichkeit, dass ich nochmal auf so einen Menschen treffe, eben als ziemlich gering an. Darum fixiere ich mich so auf sie. Darum würde ich lieber mit ihr ins Reine kommen, anstatt mit jemand anderem ganz von vorne zu beginnen, der sich dann erst recht wieder abwendet, sobald etwas passiert worauf ich reagiere, wie ich eben reagiere. Andererseits gebe ich anderen ja keine Chance „sich zu beweisen“, wenn man so will.
Claudia ist der ziemlich hohe Standard, den ich mir selbst gesetzt habe. Dabei kann ich mich auch genauso gut wieder täuschen und sie ist nicht das, was ich in ihr sehe bzw. sehen will. Wäre sonst ja zu gut, um auch wahr zu sein. Sollte ich mich wirklich getäuscht haben, dann wird der Fall hart. Denn dann ist niemand mehr da, an den ich mich halten, nachdem ich mich richten könnte.
Seltsam, wenn einem das alles bewusst ist und man die Hintergründe versteht, aber nicht danach oder gegebenenfalls dagegen handeln kann.
Manchmal habe ich eine schon sehr verdammt lange Leitung.
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15:33 Uhr
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Samstag, 25. Januar 2014, 14:37 Uhr
Von gestern auf heut fünfzehn Stunden an der Zusammenstellung eines einzigen großen, möglichst alles zusammenfassenden Briefes an Claudia gearbeitet, den ich auch gut als Abschluss stehen lassen kann.
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20:27 Uhr
Und wieder sechs Stunden am Brief herumgetüftelt und verfeingearbeitet. Ist inzwischen auf zehn Seiten angewachsen. Handschriftlich werden's dann wohl zwischen fünfzehn und zwanzig.
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23:53 Uhr
Entwurf steht.
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Sonntag, 26. Januar 2014, 21:37 Uhr
House Staffel 5, dazwischen immer wieder mal Feinarbeit am Brief. Hatte heute die verrückte Idee, ihn mit Tinte in ein kleines Buch zu schreiben und das Buch in Leder einzubinden. Machbar. Absolut machbar. Und eine nette „kleine“ Geste. Ich weiß doch, wie sehr sie auf hübsch eingemachte Bücher steht. Musste mir eben was einfallen lassen, da ich mir keine Idee für eine Zeichnung kommen will.
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Montag, 27. Januar 2014, 9:33 Uhr
Wo kommen all die Mädels her?! Unglaublich, was da in der Stadt herumläuft. Lange, dunkle Haare, nette Stiefel, tolle Augen und Beine ohne Ende. War wirklich sehr viel, sehr hübsch anzusehen, aber an mehr konnte ich heute nicht denken. Bin zu müde, fast 24 Std. wach. Bin noch die ganze Nacht am Brief gesessen, und um 6:20 Uhr ging schon der Zug. Wollte mich vorher noch kurz hinlegen. Fehler. Hätte beinahe meinen Arsch nichtmehr hochbekommen, um das einzige zu erledigen, was ich diese Woche offiziell zu tun gehabt habe. Hab's dann doch geschafft, schließlich hätte ich sonst wieder eine Woche warten müssen und mich bis dahin geärgert, was für ein faules Aas ich bin.
Demnach zu urteilen, wie sich der Primar den Zettel meines Arztes angesehen hat, hätte ich mir den genauso gut selber schreiben können: rein bei der Tür, Schreiben in die Hand gedrückt (er wusste sogar noch von letzter Woche, worum es ging), „Dr. bla Bestätigung bla Narkose bla.“, Stempel, Unterschrift und wieder raus aus der Tür, in unter einer Minute. Nächste Woche, Dienstag, 14:o9 Uhr, Termin für eine nähere Besprechung.
Ging fast schon zu gut. Dafür habe ich eben keine Füllfeder, keine Tinte und kein Buch kaufen können, da die Geschäfte alle noch nicht offen hatten. Frage mich auch, wo ich Leder für den Einband herbekomme.
Ha, Leder. Erinnert mich an die heutige Entdeckung aus der Kategorie „Menschen gibt’s, die gibt’s nicht“. Draußen um die 0°C, Matsch, Schnee und eisiger Wind. Trotzdem lief in der Stadt heute eine im kurzen Rock rum. Durchsichtige bzw. hautfarbene Strumpfhosen, Pelzmäntelchen (sah zumindest echt genug aus), Handtasche mit Tigermuster, knielange Stiefel aus hellem Leder mit hohen Pfennigabsätzen (ok, ich geb's zu: die Stiefel waren nice). Spricht für sich. Oder muss ich dazu noch was sagen? Wirft auch wieder die Frage nach der Grenze zwischen Mut und Dummheit auf … nein, in dem Fall ist's dann doch ziemlich eindeutig. Die hat sicher schon eine derart vernarbte Harnröhre, dass sie's gar nichtmehr spürt … oder bereits ein Edelstahlimplantat.
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Mittwoch, 29. Januar 2014, 7:03 Uhr

Brief fertig.
Muss schlafen.
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14:59 Uhr
21 Seiten.
Endlich einen Punkt erreicht, an dem es beinahe nichtsmehr hinzuzufügen gibt. Na das wird ein Projekt. Holy.
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Donnerstag, 30. Januar 2014, 5:19 Uhr
Brief nun wirklich fertig. Ich lass den jetzt so. Würde mich sonst nur wiederholen und noch weiter ausschweifen, als ich ohnehin schon tue.
Brauche eine Schreibfeder und Tinte, ein Buch und Leder. Muss zur Bank und Geld holen und dann in die Stadt. Würde mit dem Ganzen gerne noch vor dem Wochenende anfangen.
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15:51 Uhr
Die Pläne für die Umsetzung des Buches werden langsam immer … naja, nicht lächerlicher, aber … „irrwitziger“ passt glaub' ich ganz gut.
Bin heute während des Aufwachens auf die Idee gekommen, dass ich doch eine kleine Holzkiste dafür basteln könnte. Langsam fange ich an, mich zu übernehmen. Ich meine, ich weiß, dass ich es könnte, schaffe es aber sicher nicht, es so hinzubekommen, dass ich mit meinen zu hohen Standards zufrieden bin.
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20:33 Uhr
FUCK, ich werd' nie fertig mit dem Ding. Bin noch immer nur am Schreiben und Details-Überarbeiten.
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Freitag, 31. Januar 2014, 5:47 Uhr
Jetzt aber.
Zum ersten Mal seit Tagen fällt mir absolut nichtsmehr ein, was noch „fehlen“ könnte. Ich glaub', so lass' ich's.
Kann wohl leider erst morgen wieder Geld abheben. Wenn nicht, dann hab' ich sowieso ein paar Pläne zu skizzieren und einen Song aufzunehmen. Wenn, dann nix wie ab in die Stadt und Schreib- und Bastelzeug einkaufen. Sollte nicht die Welt kosten.
18:39 Uhr
Un-verfickt-glaublich: bin schon wieder seit Stunden am Ergänzen.
Insgesamt nun ca. 12,000 Wörter, 31 Seiten, weiterhin ansteigend.
“Write about what you know.”
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20:03 Uhr
Gerade festgestellt, dass sich Bright Pornchaser, ein Anagram meines Names, als Gamertag ausgeht. Wegen der 15 Zeichen muss ich es zwar “BrightPornchasR” schreiben, aber FUCK IT! Wie geil. ^^
Obwohl das “Porn” sicher Probleme geben wird. Na dann eben “P0rn” oder “Pr0n”.
Hm, “BR16H7P0RNCH45R” geht bestimmt. Hehe.
Hihi, klingt nach einem intellektuellen Superhelden, der sich im Netz herumtreibt.

Am Höhepunkt der Cyberkriminalität stellte ein Mann aufrecht hinter das Gesetz. Er wachte mit strenger, klebriger Hand über das Reich zwischen Wikipedia und YouPorn.
BRRrrrrrRRIGHT PO-OH-OH-OOOOOOH-RNCHA-AaaahhhHH-SERRrrr!!!!
Der lange, muskulöse Unterarm des Cybergesetzes.
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Samstag, 1. Februar 2014, 7:17 Uhr
Mir ist gerade wieder „Schrtoot“ eingefallen, ein Tippfehler als ich mal Schrott schreiben wollte. Finde das Wort einfach herrlich! XD Schaut scheiße albern aus, spricht sich noch witziger aus (SchRtuht) und mach deswegen einfach Spaß. Muss jetzt was erfinden, was ich „Schrtoot“ taufen kann.
Ach ja, war schon wieder die ganze Nacht am Nachtragen, Um- und Ausbessern.
Mal sehen, ob ich's nachher in die Stadt schaffe.
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14:15 Uhr
Sollte endlich schlafen.
Gerade aus der Stadt zurück. Endlich Füllfeder und Tinte besorgt. … 2 Federn … 1 schwarze Parker mit silbernem Edelstahlgriff, eben weil schwarz und edel und so, und die ganz schlichte pinke von BiC konnte ich auch nicht dortlassen … es war die letzte, verdammt.
Habe auch ein Notizbuch gefunden. Sogar eines von denen, die ich mal bei Claudi gesehen habe, oder zumindest aus der selben Serie. Der Umschlag ist etwas doof (O-M fucking G, habe, glaube ich, gerade zum ersten Mal das Wort „doof“ in meinen Tagebüchern verwendet. … Egal, lass' ich jetzt.), weil ich dafür verdammt dünnes Leder brauche, damit sich die Seitenlasche weiterhin ordentlich über das Buch klappen lässt. Mal sehen, ob das was wird.
Die Kaligraphie-Spitzen für die Federn sind, denke ich, ein zwischenzeitlicher Fehlkauf. Muss erst probieren, ob die mit meinen Federn zusammenpassen. Aber es waren die einzigen, die sie hatten, und auch nicht sonderlich teuer. Also, was soll's?
Bin SOOOoo saumüde, aber will nicht schlafen. Muss die Federn ausprobieren. Keine Ahnung, warum ich seit ein paar Tagen SO GEIL drauf bin, endlich wieder mit Feder zu schreiben. Finde einfach, das hat was, und jetzt kann ich loslegen.
Und ich bin so fucking besessen von dem ganzen Projekt, das ist echt nicht gesund. Habe seit 2 … 3 … ich glaube 4 Tagen nichts weiter gegessen, als ein Stück Mohnstrudel. Bin nichteinmal wirklich hungrig in dem Sinn. Die Schreiberei lenkt zu sehr davon ab.
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Montag, 10. Februar 2014, 16:49 Uhr
Wurde heute Mittag telefonisch von meinem Bruder geweckt. Er wollte, dass wir uns an der Tankstelle treffen. Ohne Grund meldet der sich nicht (meistens geht’s um arbeit). Endergebnis: zwei Bier später war für mich morgen ein Vorstellungsgespräch beim Chef seiner Firma ausgemacht. Wüsste nicht, warum ich den Job nicht bekommen sollte. Heißt in weiterer Folge, dass ich am 3. März in einer Schlosserei in Kirchberg anfange. Die für mich interessantesten Punkte: mit der Zeit Schweißen lernen und die 200 Jahre alte Schmiede des Bestriebes. Feuer und Stahl; gibt’s was geileres?! :)
Die erste Woche werde ich da wohl nicht viel mitbekommen. Am 25. Februar kommen unter Vollnarkose die Überreste meiner Zähne raus. Soll heißen: die ersten ein bis zwei Wochen danach werde ich auf einer Painkiller-Welle reiten. Aber mal sehen …
Bin nach der Tankstelle weiter in die Stadt zum Bau- und Bastelmarkt. Holz, Laubsäge etc. eingekauft, um mit dem Bau der Kiste zu beginnen. Gestern schon einen ungefähren Plan zusammengepfistert. Hoffe, dass mit das ähnlich gut gelingt, wie die Ledergeschichte.
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Dienstag, 11. Februar 2014, 20:03 Uhr
Werde wohl bis Freitag nicht fertig mit der Box.
ABER habe nun immerhin die Zusage für den Arbeitsplatz in der Schmiede ab Anfang/Mitte März.
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Mittwoch, 12. Februar 2014, 4:47 Uhr
Kiste wird nun doch bis Freitag fertig. Bin heute Nacht noch weiter gekommen, als ich gedacht hätte. „Morgen“ (heute Abend) kommt die Lasur drauf. Während die trocknet, kann ich den Filz und den Stoff für's Innenfutter bearbeiten und dann ist sie fertig. Sieht jetzt schon ganz ordentlich aus. Nicht perfekt, weil nicht im Winkel + diverse andere „Fertigungstoleranzen“ (hätte mir ruhig noch einen Winkel und eine Raspel leisten können; die paar €uro wären auch schon egal gewesen), aber schlecht ist definitiv auch anders, wenn man bedenkt , dass das ganze Ding nur mit einem 14cm Geodreieck eingemessen, und nur mit einer Laubsäge und ein paar Blättern Sandpapier bearbeitet wurde. Außerdem bin ich ja auch kein Tischler. Bin nichteinmal Hobbybastler. Meine letzte Holzarbeit war zur Schulzeit und ist somit ca.15 Jahre her.
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20:59 Uhr
Done.
Alles fertig. Die Lasur muss noch richtig trocknen und das war's dann. Sieht schon sehr fein aus. Hätte es aber ruhig etwas sorgsamer abschleifen können. Der dunklere Farbton der Lasur hebt selbst die kleinsten Kratzer und Unebenheiten hervor. Andererseits ist es mangels Skill und Werkzeug ohnehin nicht sonderlich schön gearbeitet, also passt vom nicht perfekten Look her alles irgendwie zusammen. Und im Endeffekt zählt doch die Idee dahinter.
Auf die Wirkung und Folgen bin ich gespannt. Fuck, das kann was werden.
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Freitag, 14. Februar 2014, 19:41 Uhr
Hatte am Vormittag einen Termin beim AMS in St.P. und habe dann ab Mittag den restlichen Tag in Tulln verbracht. Den „DiAMETER“ habe ich um 12:19 auf der Stiege vor Claudis Haustür zurückgelassen. Countdown bis zu einer eventuellen Reaktion läuft also.
Den Rest der Zeit habe ich im GameStop auf René gewartet, der dann leider keine Zeit hatte. Immerhin war aber Halo 4 endlich auf €30.- verbilligt, also habe ich zugeschlagen. Hab' mir in St.P. beim Thalia sogar zwei Bücher gekauft: Hemingways „The Old Man and the Sea“, und das andere heißt „Thinking, Fast and Slow“, in dem es um die grundlegende Irrationalität unserer vermeintlich rationalen Entscheidungsfindung geht. Klang interessant. Mal sehen, ob das irgendwelche Einblicke bringt.
Außerdem habe ich entdeckt, dass wohl der McCountry wieder aus McDonald's Sortiment gestrichen wurde … die Säcke … aber hauptsache fucking Chili anbieten (ich wette auf einen Deal mit Inzersdorfer oder dergleichen).
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Sonntag, 16. Februar 2014, 3:43 Uhr
Mir geht’s schon die ganze Nacht ziemlich wechselhaft. Kann nicht schlafen, bin nicht wirklich müde. Glaube nicht, dass es nur daran liegt, dass ich erst mittags aufgestanden bin. Komme gedanklich von Claudia nicht weg.
War es ein Fehler, den DiAMETER zu schreiben und ihn bei ihr zu lassen?
War es richtig?
Hat sie ihn schon gelesen oder vorerst beiseite gestellt … oder vielleicht sogar direkt entsorgt?
Werde ich irgendeine Reaktion bekommen?
Ungewissheit, du verdammte Hure.
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