S Pink Premium Pointer Bio-Tagebuch (nur 3% Fantasie): Dezember 2014
People used to remind me that "not everything's either black or white", but that doesn't mean they don't exist.
Because, where is all that grey coming from?

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Journeyal #10

Nochmal mit Gefühl ...


Gestern wurde bei der Visite immerhin insofern eingelenkt, dass uns keine Filme (mit und über Drogen) und/oder Gesprächsthemen (über Drogen) mehr direkt untersagt werden. Man meinte viel eher, dass man sich doch eher auf, ich nenn's jetzt einfach mal, "therapeutisch wertvolle" Weise darüber unterhalten sollte. Soll heißen: wir mögen doch bitte das Hauptaugenmerk darauf legen, darüber zu sprechen, wie und warum wir von diversem Zeug weggekommen sind. Ergo hat sich das Thema damit erledigt - Damien und Goalem sind nur für die Dauer der Therapie clean, und ich kann nichts thereapeutisches dazu beitragen, weil ich's wahrscheinlich nur nicht nehme, da mir das Zeug eben nichts gibt und mir die Wirkung nicht gefällt.
Tja, so lässt sich ein Fall auch abschließen. XD

Abends war gestern CHILI-TIME!!! :D
Damien hat gekocht, nachdem wir Nachmittag die Zutaten eingekauft hatten. Er ist gelernter Koch und hat früher an einer großen Autbahnraststätte gearbeitet. Portionen für 3-5 Leute zu machen fällt für ihn also unter die Kategorie "Kostpröbchen-Verteilung".
Glücklicherweise hat's mit dem Schärfegrad gerade so hingehauen, dass einem zwar schön warm wird, aber es nicht zu sehr brennt, sodass es dem Geschmack nicht im Weg steht. War mal wieder'ne nette Abwechslung.  :)

Montag, 29. Dezember 2014

Journeyal #9

Endlich Schnee

... so, und damit wäre das Winterthema erledigt. Weiss, kalt, schön, whatever - mehr gibt's dazu momentan nicht zu sagen.

Warum auch immer hab' ich mir am Samstag spontan eingeredet, unbedingt ein Smartphone zu "brauchen". (Wirklich brauchen tu' ich's nicht, aber ich will eben jetzt plötzlich eins haben. Keine Ahnung wieso. Is' so und bleibt sicher auch so. ^^) Vorrangig geht's mir dabei darum, auch endlich unterwegs twittern und Fotos machen zu können.
Beim Herumstöbern durch Testberichte vertragsgebundener und Wertkarten-/Prepaid-Handies aller  Preiskategorien ist mir aufgefallen, dass es inzwischen zwar hunderte Produkte am Markt gibt, aber nur ein geringer Prozentsatz davon wirklich gut ist. Ok, das ist bei Vielem so, aber so schlimm hätte ich es dann doch nicht eingeschätzt. :/
Egal, im Endeffekt entschied' ich mich für's Samsung Galaxy S3 Mini. Gutes Teil, jedoch schon relativ billig zu haben. Preis-Leistung passt perfekt für mich, und außerdem ist es ab Werk für alle Netze freigeschaltet.
Anfang 2014 kam sogar eine leicht modernisierte Variante heraus, das GT-I8200 VE ("Value Pack"). Gegenüber des Ende 2012 veröffentlichten I8190 hat das 82er einen etwas schnelleren Prozessor (1.2 GHz statt vorher 1GHz) und eine minimal aktuellere Android-Version (4.2 statt 4.1). Die Geräte lösen nun nach und nach die älteren Modelle im Handel ab, kosten jedoch das Selbe. Wird sicherlich nicht der dermaßen Hammerunterschied sein, und mir als totalen N00b würde er sowieso nicht auffallen, aber trotzdem: Warum "den alten Kram" für's selbe Geld kaufen? Nostalgischen, oder gar einen Sammlerwert hat das Teil ja wohl kaum. ^^

AUSSERDEM sitze ich schon auf Nadeln, weil ich nochwas ganz dolles gefunden hab'. ^^
Und zwar, ENDLICH (!!!), das Zippo-Feuerzeug in Candy Raspberry (pink), dem ich schon fast 3 Jahre "nachlaufe". Plötzlich waren über einen Anbieter auf Amazon 2 davon erhältlich. Meine Reaktion: "WUHAIMbirpgliuoblisa O.O AB IN DEN WARENKORB!!! SOFORT!!! AM BESTEN GESTERN SCHON!!!" Spätestens nächsten Montag sollte es eintreffen. :3
Später fiel mir ein, dass mein Fehler bei der Suche die ganze Zeit über womöglich darin bestand, dass ich nach "Candy Raspberry Pink" suchte und eben nicht nur nach "Candy Raspberry". "Pink" kommt offiziell nicht im Namen vor und muss auch nicht unbedingt als Schlagwort in den Tags verwendet werden, wodurch man das Produkt dann dementsprechend schwerer findet, wenn man das überschüssige Wort trotzdem eingibt ... 3 Jahre lang. :) m(
Einziger Haken an der Sache: es könnte sich noch herausstellen, dass es sich um ein Elektro- oder Gas-Zippo handelt. Da aber unter der Produktnummer Zi24003 keinerlei Angaben in die Richtung zu finden ist, bin ich noch guter Hoffnung. :D

Habe ich Damiens Katzenproblem schon erwähnt? Nein?
Er mag sie nicht. Aber so wirklich nicht. Er hat keine Angst vor ihnen. Manchmal füttert er sie sogar, solange sie ruhig sind. Doch ist's ihm trotzdem nicht so ganz geheuer, wenn auch nur eins dieser "Viecher" in der Nähe ist. Ganz besonders nicht, wenn sie sich schnell bewegen oder von irgendwo runterspringen. Da bekommt er alle Zustände. XD
Zu der Station hier gehören 3 Katzen ...

Samstag, 27. Dezember 2014

Journeyal #8

(V)olle Langeweile voraus!

Freitag war superzäh.
Irgendwie findet sich hier nicht wirklich was zu tun, sämtliche interessanten Serien machen gerade Winterpause, und brauchbare neue Filme gibt's für mich schon seit einer gefühlten Ewigkeit keine mehr. :/
"Aufreger" des Tages waren die Essensportionen. Es gab mittags ein wenig Fisch (mit Betonung auf "wenig"; die winzigsten und flachsten Forellen, die man sich vorstellen kann) mit Petersilkartoffeln (im wahrsten Sinne des Wortes; geröstete Zwiebeln oder wenigstens Pfeffer und Salz suchte man an denen vergebens. Das waren wirklich nur Kartoffeln mit Petersilie.) und abends einen kleinen Mayonaisesalat/-aufstrich und Semmeln bzw. Brot.
Als hätten wir's gewusst, hatten wir uns mit Rockabilly schon am Vortag ausgemacht, dass er am Abend nach seinem Ausgang was vom Chinamann mitnimmt. Danach waren wir dann satt und glücklich. ^^

Heute hatte ich ein Zwischengespräch mit einem der Pfleger. Am Vormittag versuchte die alte Frau, mich über das Haustelefon der Klinik zu erreichen. (Irgendwer hat wohl wieder geplappert und dieser unnachgiebigen Nervmaschine verraten, wo ich bin.) Glücklicherweise darf das Personal ohne meine Einwilligung keinerlei Auskünfte über meinen Zustand oder whatever geben. Sicherheitshalber hab' ich aber trotzdem gleich veranlasst, dass es im Computersystem vermerkt wird, dass ich keine Anrufe und auch keinen Besuch von der Person will. -.-
Höhepunkt des Tages war das wöchentliche Wäschewaschen. Ja, so aufregend ist es hier. :/

Außerdem bin ich über die letzten Tage schon wieder so übermäßig spitz. Hoffentlich fängt sich das bald wieder, weil wirklich ausleben lässt es sich hier nicht. D: Mit Privatsphäre ist es nämlich eher lau, und ständig 5 Min. im Badezimmer zu verschwinden fühlt sich so zweckmäßig und etwas stressig an - ist daher nicht sonderlich zu genießen. :/

Freitag, 26. Dezember 2014

Journeyal v7.5

Tiefschlag! HEXER!!!

Viele der Anderen sind heute Nachmittag bereits wieder von ihrem kurzen Weihnachtsausgang zurückgekommen. Das Haus wird nun wieder merklich unruhiger.
Aber vorhin hat Rockabilly in Erfahrung gebracht, dass die Pizzeria endlich wieder geöffnet hat (seit ein paar Tagen versuchen wir schon auf diversen Wegen an chinesisches Essen und/oder Pizza zu kommen). Natürlich wurde prompt bestellt, damit wir uns wenigstens mit einem vollen Bauch selbst ruhigstellen können. Noch dazu hatte Damien Putzi gebeten, dass er von zu Hause türkischen Kaffee mitnimmt, und das hat er auch gemacht. Also ließen wir's uns im Raucherraum mit einer Tasse von dem Stoff gutgehen - es war meine erste. Und, was soll ich sagen? Das ist der erste schwarze Kaffee, der sogar mir ohne Zucker usw. schmeckt. Geiles Zeug. ^^
Danach hat uns Robby (klingt netter als "Putzi" oder "Putzroboter" ^^) noch aus dem Kaffeesatz gelesen.
Demnach ist Damien stark und hat ein gutes Herz, aus seiner eigenen Tasse wollte Robby uns nichts verraten, und in meiner war ein Elefant zu sehen, der angeblich Glück bedeutet. Danach durfte man sich irgendwie noch still was wünschen und Robby kuckte nach, ob der Wunsch in Erfüllung geht. Bei seinem und dem von Damien hieß es etwas zögerlich, dass das wohl nichts werden wird. Aber ausgerechnet meiner wurde vom türkischen Kaffeesatz binnen eines Wimpernschlags abgesegnet.
...
Mir zog sich der Magen zusammen, wieder dieses stechende Brennen in der Brust, der Knoten im Hals, und es drückte mir die Tränen in die Augen, sodass ich sie nur mit Mühe zurückhalten konnte. Ich war ehrlich kurz vor "scheiß drauf" und wollte  es fast schon rauslassen, einfach nur, um es los zu sein. Die Hände wurden zittrig und fummelten unbeholfen aus Tabak und Papier eine Zigarette zusammen.
Ich glaube normalerweise nicht an sowas, dieses seherische Getue, weshalb mich meine Reaktion darauf selbst verwundert. Nur ist das eben die erste und bisher einzige Bestätigung, die ich in diese bestimmte Richtung, in die mein Wunsch ging, erhielt. So random das auch war, es schickt trotzdem einen kleinen Ruck durch eine kaputt geglaubte Zuversichtsmaschine und lässt einen kurz hoffen, dass sie vielleicht irgendwann möglicherweise doch nochmal anspringen könnte.
Ich merkte, dass ich immernoch warte und noch immer nicht davon loslassen, es noch immer nicht hinter mir lassen kann.
Ist das nun gut oder schlecht?
Wo das wohl hinführt?

PS:
Es ist nun kurz vor 0 Uhr. Robby und Mouthbreather schlafen bereits, und ich frage mich, wie es funktioniert, dass sich zwei gleichzeitig schnarchende nicht gegenseitig aufwecken. óO

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Journeyal #7

CHiS, diesmal ohne nennenswerte Mess, aber ...

Von früher hat Weihnachten für mich praktisch nichtsmehr. Es hat jegliche Festlichkeit oder sonstige besondere Stimmung verloren. Vielleicht ein paar winzige, kaum wahrnehmbare Ansätze sind noch da, wenn ich einen beleuchteten Weihnachtsbaum mit kleinen Päckchen drunter sehe. Doch sobald mir klar wird, dass dieser kleine Funken, den ich fühle, nur ein Nachglimmen bitter gewordener Erinnerung aus unbeschwerteren Kindheitstagen ist, bin ich damit beschäftigt, die Vergangenheit aus meinen Gedanken und Gefühlen zu verdrängen, um nicht der Trauer zu verfallen.

Dienstag, 23. Dezember 2014

Journeyal #6

Weihnachtsstress bei 15°C

Bäh, mich beißt's grade so gar nicht, irgendwas zu schreiben. Montag und Dienstag waren so vollgestopft mit diversem Zeug, dass ich jetzt einfach nur froh bin, nun 4-5 Tage Ruhe zu haben.

Montag vormittags hatte ich die erste Gruppentherapiesitzung. Das war ... sehr ruhig. Offensichtlich müssen die Therapeuten der Gruppe etwas mehr Starthilfe geben, da sonst das große Schweigen vorherrscht. Viele hätten was zu erzählen, besprechen das aber lieber 1:1 mit den Psychologen, andere trauen sich nicht, und wieder andere, wie ich, haben ohne eine gewisse Themenvorgabe nicht wirklich was zu reden, bzw. tun sich schwer damit, von sich aus mit irgendwas anzufangen.

Am Nachmittag ging's zu Mag. Mask zu einer Ersterhebung, sprich: 3 Fragebögen ausfüllen, deren Antworten einen ungefähren Grundriss meines psychischen Allgemeinzustands zeichnen sollen, damit sie noch etwas genauer erfahren, womit sie's zu tun haben und auf welchem geistigen Fundament das alles steht.
Seltsamer Kerl. "The Mask" deshalb, weil seine Mimik zu 99% immer die selbe ist. Ehrlich, er verändert sie praktisch nie; ein Gesicht wie eine leere Leinwand, vollkommen neutral, mit leicht nach oben gezogenen Mundwinkeln, so als würde er ein Lächeln andeuten. Das Lächeln vermittelt allerdings keine Wärme, da seine Augen nicht "mitlächeln" - die bleiben ausdruckslos. Es wirkt so aufgesetzt und der Rest eben so nichtssagend starr, dass ich der Mimik absolut nicht entnehmen kann, welche Art von Emotion mir gerade entgegengebracht wird. Auch seine Stimme, wenn er eine Frage stellt, gibt mir keine verwertbaren Hinweise. Ich hab' manchmal keine Ahnung, warum er etwas fragt. Es lässt sich nicht herauslesen, ob es jetzt bloße Neugier oder doch Skepsis ist, ob etwas nicht gepasst hat oder ob seine Stimmung nun ein wenig gehoben ist. Seltsamerweise trifft einiges davon nicht zu, wenn er beispielsweise etwas erläutert. Dann wissen seine Worte, die Stimmlage und zumindest die begleitende Gestik durchaus auszudrücken, was er meint und wie er es meint. Aber sonst ... .
Und immer diese relativ langen Pausen, nachdem man etwas gesagt hat. Ok, schön, dass er sich Mühe gibt, einen ausreden zu lassen und einem nicht ins Wort zu fallen, falls man doch noch etwas nachschieben möchte, das einem gerade noch eingefallen ist oder das man noch ergänzen möchte. Doch 2-3 Sekunden Stille im Anschluss an ALLES, was man sagt, finde ich etwas übertrieben. Denn in Verbindung mit dem leeren Gesicht verunsichert das anfangs ziemlich. Man weiß nicht, woran man ist, und bekommt optisch keinerlei Feedback, keine Reaktion whatsoever. Ich glaube aber, dass man sich daran ziemlich schnell gewöhnt, sobald man etwas mit ihm geredet und gelernt hat, mit seiner sehr ruhigen, fast noch etwas unsicher wirkenden Art (immerhin schätze ich ihn ca. 2-3 Jahre jünger ein als ich) umzugehen. Denn am Ende des ca. einstündigen Termins fiel's anscheinend uns beiden schon leichter, das Gegenüber zu deuten und mit ihm zu kommunizieren.

Sonntag, 21. Dezember 2014

Journeyal #5

Weekend-Blues

Wieso heißt der Fernsehsender überhaupt "VIVA", wenn man sich nach ein paar Stunden die Kugel geben möchte?
Der Kack läuft im Raucherraum in Dauerschleife, obwohl offiziell natürlich keiner was mit der Musik anfangen kann. (Mit Umschalten macht man sich allerdings auch keine Freunde, weil alles andere ist ja "langweilig".) -.-°
Ich glaube, ich weiß jetzt, wo am Donnerstag meine Kopfschmerzen herkamen. Mein Unterbewusstsein war davon wohl um einiges schneller und sehr viel leichter angepisst, als ich es bewusst wahrgenommen habe. Und es spielt nicht nur die ewig gleiche Hand voll Songs, sondern auch die Werbeblöcke sind immer exakt gleich. Man merkt regelrecht, dass die ohnehin nichtmehr davon ausgehen, dass da noch jemand bewusst zusieht. Oder gibt's dort tatsächlich noch sowas wie Programmdirektoren, die den Schwachsinn absichtlich verzapfen und das gut finden? Der Teil von mir, der der Menschheit wohlwollend gegenüber steht, will es mich nicht glauben lassen.
Sendeverantwortliche für "Musiksender" sind inzwischen sicher ähnlich den alten europäischen Adelshäusern: Titel für die man bezahlt bekommt und durch die man ein gewisses Ansehen unter der geringgeistigen Masse des Fußvolks besitzt, ohne etwas dafür tun zu müssen, aber nichts weiter.

Samstag, 20. Dezember 2014

Journeyal #4

Was sonst noch so auffiel ...


Diese Nacht war das stürmische Regenwetter das einzig Gute.
Leider hab' ich davon nicht wirklich was mitbekommen. Ich lieg nämlich im Zimmer mit Schnarchi Schlumpf (nicht der von letztens, sondern ein anderer), einem Mouthbreather und einem Türken, der so dermaßen awkwardly silent ist, dass es für beide reichen würde. Man liegt also bis 0:30, 1:00 Uhr wach und wägt Für und Wider ab, sich endlich eine Schlaftablette zu holen. Klar, man will schlafen, aber man würde das gerne auf natürlichem Wege können. Müde wär' man genug, doch durch die Unregelmäßigkeiten in Lautstärke und Arbeitsrythmus des Sägewerks mit Schnappatmung funktioniert das trotzdem nicht. Man fragt sich, warum man selbst derjenige sein soll, der sich mit synthetischem Zeug vollstopfen muss, während das Monster-Güiro auf Steroiden den wohligen Schlaf der Sadisten bekommt (ich sage das bewusst, weil er das gut findet und lacht, wenn man ihn drauf anspricht -.-). Mouthbreather hat's manchmal auch drauf, aber der macht einen normalerweise nur tagsüber "nervös", wenn er in Gestalt einer keuchenden Arschritze herumläuft (Gürtel sind offensichtlich überbewertet - ihr kennt das). So nebenbei verucht man sich vorzustellen, was sich wohl der türkische "Putzroboter" dazu denkt, während er sich ebenfalls manchmal unruhig von einer Seite auf die andere wälzt, weil er auch nicht schlafen kann. ... Putzroboter deswegen, weil er eigentlich immer nur ziellos durch's Gebäude läuft. Kommt er an einer Wand an, kuckt er kurz beim Fenster raus, dreht sich um und geht wieder. Dabei hat er so einen langsamen, schlurfenden Gang drauf, dass er mit den entsprechenden Aufsätzen für die Hausschuhe den Boden wischen könnte. Er is' absolut harmlos, guckt nur und sagt nix, sofern man ihn nicht zuerst anspricht. Nur bin ich eben immer skeptisch, wenn Menschen so ruhig sind, deren Gehirne weitestgehend einwandfrei funktionieren.

Freitag, 19. Dezember 2014

Journeyal #3

Nächsten Mittwoch ist Weihnachten, Do & Fr sind Feiertage, und an WEs ist sowieso frei. Also zumindest die nächste Woche ist aus therapeutischer Sicht hinfällig. Die darauf ist auch nicht viel besser. Bäh. :/
Aber immerhin wird dieses Weihnachten gefühlstechnisch zu 100% besser als die in 2011, '12 & '13 zusammen. Es wird zumindest nicht ganz sooo traurig und/oder sonst in einer Weise sonderlich niederschmetternd ... nicht ganz ... hoffe ich.
Fakt ist, ich weiß eben nicht, wozu ich hier bin, was und ob es überhaupt was bringt. Ich bin einfach nur hier - ohne wirkliches Ziel und dementsprechend auch ohne Orientierung. "Was mach' ich hier und warum mach' ich es?", zieht im Hinterkopf beständig seine Kreise.

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Journeyal #2

(Keine Angst, tägliche Updates werden mir auf Dauer sicher zu anstrengend. Außerdem sind die dann voll mit jeder Menge unnützer Informationen, die praktisch nichts mit der Therapie zu tun haben. Egal, vorerst müsst ihr durch. :p)

Zum Kotzen ...

... wortwörtlich.
Mit leichten Kopfschmerzen aufgewacht. Als Wahl-Frühstück gab's einen Kornspitz und eine Semmel + Truthahnpastetenaufstrich (könnte ein Fehler gewesen sein - mehr dazu später). Zu trinken dazu machte ich mir erst eine Tasse Pfefferminztee, und danach fand ich die Schoko-Teebeutel, also musste natürlich ein Schoko-Tee her (könnte ein Fehler gewesen sein - mehr dazu später). Eigentlich gehören morgens eine, manchmal gerne 2, selten auch 3 Tassen Kaffee seit Jahren zum Pflichtprogramm. Heute hab' ich mal drauf verzichtet (was ein Fehler gewesen sein könnte - mehr dazu später).
Um 7:30 ging's wieder zur "Arbeitsguppe" = Beschäftigungstherapie. Heute war das Wetter zu schlecht,  um draußen was zu machen, also blieben wir drinnen in der Halle, dort gibt's ja auch ... "Arbeit". So aufregende Sachen wie Kabel abisolieren.

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Journeyal #1

And now what?

Glücklicherweise war's in der Früh düster und regnerisch. Sonne hätte ich wirklich nicht vertragen, an einem Tag wie heute.

Habe mich gestern so gegen 21:30 Uhr hingelegt, nach dem ich eine 1/2 Stunde vorher eine dieser Zoldem 10mg-Tabletten zu Testzwecken genommen hab'. Ergebnis: ja, die gehen gut. ^^ Ich glaube, ich habe keine 20 Min. zum Einschlafen gebraucht. :D
Ab 4:00 bin ich aber schon wieder wachgelegen, und um 5:00 stand ich dann engültig auf, anstatt mich weiter rumzuquälen. Nachwirkungen der Tabletten sind mir glücklicherweise keine aufgefallen. Ich könnte auch nicht sagen, dass ich sonderlich nervös war, aber es landeten bis zur Abfahrt um 8:30 dann trotzdem 3 Kaffee und eine halbe Schachtel Zigaretten in meinem System. Ich hasse warten.
Der Zivi brachte dann Zimmerkumpel Smoothy, der nun die nächsten Wochen auf Entzug muss, und mich an die Wall. Dort angekommen ging nach einer kurzen Wartezeit dann auch schon das Aufnahmeprozedere los. Neben Standardzeug wie Namen, Geburtsdatum, Wohnort und Bla, wurde mir auch der Speiseplan vorgelegt, um meine Mahlzeiten für die nächste Zeit auszusuchen. Über das Essen hier kann man sich wirklich nicht beschweren, das hab' ich schon bei meinem Kurzaufenthalt vor 1 1/2 Monaten auf der Akut-Station der selben Klinik mitbekommen. :)

Montag, 15. Dezember 2014

Therapie-Journeyal #0

*BÄM* ab Mittwoch ist es dann plötzlich schon so weit:
Ich werde mir aus erster Hand ankucken, wie eine Therapie gegen Depressionen hier in meinem Bezirk aussieht und wie sowas (bei mir) wirkt (oder auch nicht).

Das ging ja fix.
Erst hieß es Anfang/Mitte März, dann war der 20. Januar im Gespräch, und heute kommt plötzlich der Anruf, dass es diese Woche schon losgeht. Da scheinen ja einige keinen Bock zu haben, ihre Feiertagsdepressionen in der Anstalt auszuleben, und haben dementsprechend ihre Termine abgesagt. Seltsam, dass sie da erst eine Woche vorher draufkommen, aber sei's drum.
Bin gespannt, was da auf mich zukommt. Soweit ich weiß sind die Tage dort relativ vollgepackt mit jeder Menge therapeutischen Maßnahmen. Wird sicher die erste Zeit verdammt anstrengend, wiedermal so viel zu tun zu haben und dazu "angetrieben" zu werden. Aber das wird sich alles noch rausstellen. Wirklich angenehm ist es jetzt auch nicht, während ich noch immer weitestgehend nichtstuend rumsitze und meine Zeit im Netz rumbiege.
Ich komm' aus dem Stimmungstief nicht raus. In den letzten 2-3 Wochen wurde es wieder "etwas" schlimmer. Irgendwas hat mich dann heute gepackt, wodurch ich zum Psychologen aufgebrochen bin und mir die Dosis für die Antidepressiva (Wellbutrin; 150mg) auf nun 300mg erhöhen habe lassen. Gleichzeitig habe ich mir auch ein anderes Mittel als Einschlafhilfe geholt. Diese verdammten Trittico (150mg, also eine ganze, weil sonst wirkt's bei mir nicht) schlagen bei mir am nächsten Tag mit sämtlichen Nebenwirkungen ein. Von deutlicher Benommenheit, über Ziehen in den Gelenken, bis hin zu Hand-Augen-Koordinationsstörungen, Muskelschwäche und gelegentlichem Schwindelgefühl war alles dabei. Darum hab' ich die im Laufe des letzten Monats auch wirklich nur genommen, wenn's Einschlafen wirklich nicht anders ging. Ein paar Leute hier, die die Dinger auch kennen, meinten, dass man sich dran gewöhnt und die Nebenwirkung mit der Zeit meistens verschwinden, wenn man sie regelmäßig nimmt. Aber HALLO?! An so'nen Scheiß will ich mich erst gar nicht gewöhnen!
Außerdem sind hier im Wohnheim sowieso ein paar (angeblich inzwischen Ex-)Junkies unterwegs, von denen man dahingehend ganz bestimmt keine Ratschläge annehmen sollte. Wenn die wüssten, was sie tun, wären sie schließlich nicht hier, um auf ihren x-vielten Entzugsversuch zu warten. Was sie wie lange spüren oder nicht variiert bei denen ja auch ziemlich stark. Außerdem kennt einer davon nichtmal gutes von schlechtem Gras auseinander ... der merkt selbst nichtmal, wenn's noch feucht is', raucht das Zeug aber schon jahrelang und schwärmt immer von der Qualität. Verdammt sogar ICH weiß, dass er sich nur Schrott anschafft. -.-°

Aber egal. Jedenfalls habe ich vor, hier nun wieder etwas mehr und regelmäßiger über den Alltag, meine möglichen Fort- und eventuellen Rückschritte während meiner Reise durch die Therapie zu schreiben. Ein Journal meiner Journey, also ein Journeyal ... Journaley? óO ... ne, ich bleib' beim Ersten. ^^

Da die Ortschaft und die Anstalt/das Landesklinikum Mauer heißt, und ich deshalb sozusagen "zur Wall" muss, ist mir in dem Zusammenhang eine Abwandlung des Schwurs der Night's Watch aus "A Song of Ice and Fire", repsektive "Game of Thrones" eingefallen. :D



Mal sehen, in wie weit sich das auch umsetzen lässt.

Sonntag, 14. Dezember 2014

VdsplHghlghts IV

[So lang hat's nun doch nicht gedauert. ^^]
Sucht man nur gut/lange genug, findet sich immer Staub in den Händlerregalen. Und wenn man den Staub wegwischt, sind nicht selten einige Spiele darunter versteckt, die niemand, oder eben vergleichsweise selten jemand haben wollte. Eine Hand voll davon ist sogar richtig gut, und man fragt sich, warum die da unten rumvergammeln.
Zum Beispiel ...

Extreme G & XG2 (N64)

"F-Zero" hat zwar futuristische Arcade Racer nicht erfunden, doch war es wohl das erste wirklich kommerziel Erfolgreiche Spiel seiner Art. Mit "Mario Kart" brachte Nintendo später auch noch Fun Racer, und damit Angriff- und Verteidigungswaffen ins Gespräch. Ein paar Jahre später kombinierte Sony die Beiden in "wipEout" und hatte großen Erfolg damit. Außerdem polierte es das ohnehin schon coole Image der Konsole noch zusätzlich auf. Logisch also, dass es nicht lange dauerte, bis eine Nintendokonsole ebenfalls ein Gegenstück dazu spendiert bekam.
Das Ergebnis waren 2 meiner absoluten Lieblingsspiele auf dem N64.
Ich verbrachte unzählige Stunden damit, die Feinheiten und Abkürzungen der Strecken kennenzulernen, alle Bikes freizuspielen  und Bestzeiten zu schlagen.
Teil 1 wurde dabei zwar noch vom typischen, technikbedingten N64-Nebel geplagt, der sowas wie eine Weitsicht bereits im Keim erstickte, hatte dafür aber den besseren Soundtrack (sofern man auf Techno steht). Die Jungle-, bzw. überhaupt sehr D'n'B-lastige Tracklist von "XG2" sagte mir nicht so zu, jedoch wurde an der Grafik- und Effektschraube gedreht, es gab mehr, noch aberwitzigerere Strecken und ein ausgefeilteres Waffensystem. (Besonders angetan hatte es mir in "XG2" die Frauenstimme des "Bordcomputers", die die Ansagen für Starts, Platzierungen und die Waffen übernahm. Ich steh' eben  auf sowas. :3) Oh, wie habe ich die beiden Spiele geliebt! Noch heute wünsche ich mir jedes Mal ein N64-Pad in die Hand, sobald ich Gamplay-Videos sehe und/oder den Soundtrack höre - ob's Teil 1 oder 2 zum Zocken gibt, wäre mir dabei ziemlich egal. :D

Samstag, 13. Dezember 2014

Black Mirror

Das strahlende Licht der Gegenwart wirft teilweise sehr dunkle Reflektionen aus einer möglichen Zukunft zurück.


"Black Mirror" ist eine britische Science Fiction-Miniserie und umfasst bisher 2 Staffeln zu je 3 Folgen. (Staffel 3 ist für 2015 angekündigt.)
Die Episoden hängen allerdings nicht zusammen, sondern sind jeweils in sich abgeschlossen. In jeder Folge wird eine andere Möglichkeit behandelt, wie sich die Technik von heute in nicht allzu ferner Zukunft weiterentwickeln könnte und wozu sie sich nutzen ... naja, wohl eher missbrauchen ließe. Denn "Black Mirror" zeichnet ein düsteres Bild einer hochtechnisierten, voll vernetzten, und von der Technik abhängigen Gesellschaft, in der die Menschen noch viel zu lernen haben - nicht zuletzt über sich selbst.
Es werden einige überspitzt dargestellte Probleme im Umgang mit der Technologie aufgezeigt, die auf manche eventuell paranoid wirken, doch näher an einer möglichen Realität liegen, als man sich vielleicht eingestehen will. Die Serie kommentiert nicht, und es geht ihr auch gar nicht darum, irgendwelche Lösungsansätze zu finden, sondern sie wirft durch ihre Fallbeispiele lediglich Fragen in den Raum, die zum Denken anregen. Sie rufen zur Skepsis auf und mahnen zur Vorsicht vor einer übertriebenen Technophilie.

Bisher habe ich nur die 1. Staffel gesehen, da "Black Mirror" durch die relativ ernsthafte Thematik, die fesselnde und teilweise doch recht drastische Inszenierung, und die dementsprechend gedrückte Stimmung definitiv keine Form der Unterhaltung ist, mit der man sich einfach so zwischendurch mal schnell beschäftigen kann/will. Aber der Rest folgt bestimmt bald, denn mir gefällt die Art der Umsetzung einfach zu gut. Auch die Besetzung mit größtenteils eher unbekannten Schauspielern kann sich durchaus sehen lassen. (Rory Kinnear, der mir durch seine Rolle als Frankensteins Monster in "Penny Dreadful" aufgefallen ist, spielt in Episode 1, "The National Anthem", die Hauptrolle als Premierminister Michael Callow- das ist der Einzige, den ich kenne, und das auch erst seit Kurzem.) Es hat also seine Gründe, warum ich schon ab der ersten Episode, die ich gesehen habe (S01E02, "15 Million Merits"), an der Serie hängenblieb.

Wer gerne mal reinschauen und sich im Zuge dessen mit runterziehen möchte, kann das auf Netflix tun. Alternativ sind ein paar Episoden auf YouTube und sicher auch bei anderen Diensten zu finden.


Freitag, 12. Dezember 2014

Paarungszeit der radioaktiven Videospiel-Highlights des Spaßes aus dem Weltraum, Teil III

Wow, ich hab' praktisch seit August nichtsmehr über Spiele geschrieben?! óO
Das muss sich ändern! D:
Ich habe noch ein paar nette Stücke aus meinen Erinnerungen ausgegraben, die ich dort auf keinen Fall vermissen möchte, welche aber bei sehr vielen anderen Leuten oft nicht sooo gut ankamen. Und es soll ja sogar Leute geben, die viele ältere Klassiker überhaupt nicht kennen. (DAS JUNGE ALTER IST KEINE AUSREDE FÜR SOLCHE BILDUNGSLÜCKEN, IHR PSEUDO-FREAKS & MÖCHTEGERN-NERDS! SPIELT!!! >:c Tut bloß nicht so, als hättet ihr ein Leben - nimmt euch sowieso keiner ab. :p :D) Bei einigen von den Titeln tue ich mir schwer, sie überhaupt "älter" zu nennen, schließlich sind sie gerademal etwas über 15 Jahre, also 2-3 Konsolengenerationen ... ja, ok, älter. Man verleugnet's nur manchmal gerne, dass man selbst auch schon ... -.-°
Aber egal. SPIELE!!! Wohoo! :D (Yay, Themawechsel! \o/)

Blast Corps. (N64)

Ein hochexplosiver Nukleartransport ist - wie könnte es anders sein - außer Kontrolle geraten und steuert nun geradewegs auf bewohntes Gebiet zu. Die Aufgabe des Spielers ist es, ihn unbeschadet zu den Sicherheitszonen durchzulotsen. Das heißt nichts weiter als: RÄUM VERDAMMT NOCHMAL ALLES SO SCHNELL WIE MÖGLICH AUS DEM WEG, BEVOR DAS DING DAGEGENKRACHT!!!1!elf D:

Dienstag, 9. Dezember 2014

Teenage Flashback

Games, movies, and eventually music ... couldn't say that I ever found myself.

... it's more like there're bits and pieces of me lying around everywhere.

I just finished reading this blog entry in which that twenty-something girl (;)) from cultus.illusion.anima has written about some of her memories regarding the music and technology back when she was a teenager, and how things have changed since then. I also lived through some of that stuff, and it reminded me on even more when I thought about my once dearest hobby, gaming.

Samstag, 6. Dezember 2014

Roadtrip

Grand Theft Sound

Schon seit einiger Zeit will ich ein Kapitel vor allem dem Soundtrack einer der, wie ich finde, besten Spielserien überhaupt widmen, "GTA".
Es geht mir hierbei eher um die weitestgehend unbekannteren Songs und Stücke, die größtenteils erst durch die Spiele einen höheren Bekanntheitsgrad bei uns erreicht haben und gerade deswegen für mich einen wesentlichen Bestandteil des typischen GTA-Feelings ausmachen. Außerdem beschränke ich mich hierbei auf Teil 4 & 5, IV & V (oder "if"/"i-fau", bzw. "fau", wie sie von so mancher Kundschaft früher oft genannt wurden und auch sicher noch genannt werden ... Scheiße bin ich froh, dass ich damit nichtsmehr zu tun habe. Nach nicht ganz 3 Jahren hinter dem Kassenthresen könnte ich schon ein Buch über die Dummheit der Leute füllen. -.-° Aber fuck it, ist mir nur eben grade dazu eingefallen.). III, "Vice City" und "San Andreas" würden sich zwar ebenfalls anbieten, doch die meisten Songs aus den Playlists dieser Spiele sind zumindest Kindern der 80er & 90er ohnehin weitreichend bekannt, und es kommt auch so schon genug zusammen. ^^


Die Radioprogramme in den GTA-Spielen waren immer schon eine Klasse für sich. Ab "GTA III" begann der Soundtrack noch mehr zur Atmosphäre der Spiele beizutragen und diese zu verdichten, sei es nun der überdrehte Freak-Anteil, dreckige Gangster-Part oder die Melancholie von Stahlbeton-Großstädten.

Montag, 1. Dezember 2014

For what it's worth ...

The Story So Far V

It got worse and worse until I finally got my mind around the idea of killing myself ... if only the body would've followed.
I spent a few days in a mental hospital before I was sent "home", most likely because my case wasn't pressing enough for them to keep me there. I ended up in a hostel for homeless guys and almost lost causes where I'm now waiting for a stationary therapy place at the hospital for which I had an audition in late November. Latest by January 20 they'll have a bed vacant. From there on out it's up to twelve weeks of ... whatever, mostly talking and medication I guess. (I'm already back on antidepressants again since end of October, but so far they don't seem to do any good.) We' ll see. Until then ... endure.

And I have absolutely no clue about why I should do it.
I have no reasons left to keep moving. And hope? None either. I don't see anything anymore that I would consider worth living for. Something kept me from flipping the off-switch, but I just can't figure out what and why. Not this time around.
Thinking a year back, I see myself even lower now than I was back then. Now I have no goal to achieve, no general direction to head into, nothing to hold on to - it all seems rather worthless to me compared to what I've lost. Yet something in my mind is forcing me to stay alive, it won't let me quit. So I do keep moving anyway, somehow ...  not intentionally, just ... stranded, lost in this grey foggy mess that is called my life.
The instability and apparent pointlessness is what makes it all so exhausting, and sometimes even straight up terrifying. Often enough I don't even want to see what's next. I just want to crawl in a cave, hide in the darkest corner I can find and wait it out.