S Pink Premium Pointer Bio-Tagebuch (nur 3% Fantasie): November 2014
People used to remind me that "not everything's either black or white", but that doesn't mean they don't exist.
Because, where is all that grey coming from?

Mittwoch, 26. November 2014

True Detective

"Life's barely long enough to get good at one thing."
"If that long."
"Yeah, so be careful what you're gettin' good at."

Eigentlich hatte ich so gar keinen Bock auf eine Crimefighter-Serie, aber, da es momentan ohnehin nur eine Staffel mit 8 Episoden gibt, hab' ich mich doch dazu überwunden, "True Detective" dem 3-Episoden-Test zu unterziehen. (Wenn mich eine Serie nach spätestens 3 Episoden nicht packt, dann wird sie nicht weiter verfolgt. Viele schaffen's nichtmal zur 2., und andere reißen mich schon mit der 1. um.)
Es dauerte ein wenig, bis ich damit warm wurde, aber vor allem der Stil der Serie lässt einen dann so schnell nicht los.

Montag, 24. November 2014

"Mülltone", Klappe die 2!

Nachdem ich mit "Penny Dreadful" vorerst fertig war, brauchte ich wieder neues Serienfutter. Und wiedermal gingen die ersten beiden Griffe ins Klo ... ein sehr abscheuliches noch dazu ... echt abstoßend. "Trainspotting" gesehen?
So in die Richtung. Das zweite Mal war jetzt sogar noch schlimmer als das erste. x_x
Aber um was geht's überhaupt?

Donnerstag, 20. November 2014

Penny Dreadful

Ich war skeptisch, als ich die Serie vor ein paar Tagen empfohlen bekam. Schließlich konnte ich schon mit "Sherlock" und "Once Upon A Time" rein gar nichts anfangen. "Penny Dreadful" wirkte nach einer kurzen Vorab-Info auf mich wie ein weiterer moderner TV-Aufguss 100+ Jahre alter Literatur, wie solche, die es schon oft zuvor gab, und denen gerade in der letzten Zeit wieder gewaltige Beliebtheit entgegengebracht wird. Ich dachte, dass Showtime bloß mit auf den Märchen- und Geschichtenzug aufspringt, um nach dem "Dexter"-Debakel wieder sowas wie ein vermeintliches Highlight zu haben, das alleine durch die Thematik schon gute Quoten verspricht.
Neh, nicht ganz. Da steckt doch etwas mehr dahinter. ^^

Als "Penny Dreadful" wird in England eigentlich eine Art von Groschenromanen aus dem 19. Jahrhundert bezeichnet. Es sind auf billigem Papier gedruckte, fiktive Horrorkurzgeschichten, die für einen Penny unter die Leute gebracht wurden. Die Serie besitzt zwar eine durchgehende, eigene Handlung, doch leiht sie sich einige Figuren und Handlungsstränge aus klassischen Gruselgeschichten, wie z.B. Frankenstein, Dracula und Dorian Gray, welche kurzerhand zur selben Zeit in die selbe Stadt verlagert wurden. Es wird sich somit nur relativ grob an den Rahmenhandlungen der Originale orientiert, welche entweder bereits abgeschlossen sind oder zwischenzeitlich an einem anderen Ort off-screen fortgeführt werden. So fühlen sich Teile der Serie wie eine Fortsetzung, bzw. Ergänzung zu den Ausgangsmaterialien an, die sich in die Geschichten der neuen Charaktere einfügen.

Freitag, 14. November 2014

Doctor Meh :/

In Staffel 6 hat mich Amy dazu gebracht, große Teile einiger Folgen zu überspringen - ich bekam Kopfschmerzen von der Frau. Das Einzige, was die Staffel einigermaßen gerettet hat, war, dass es im Prinzip durchgehend um River geht und sie in verhältnismäßig vielen Folgen vorkommt.
Diesen Vorteil hat "Doctor Who" Staffel 8 leider nicht, und so wurde sie (wortwörtlich) einstimmig zu der Staffel "gewählt", mit der ich am wenigsten anfangen kann.
Wie kommt's?
Durch jede Menge ungenutztes Potential, zu viele Kinder, langatmiges und im Endeffekt hinfälliges Beziehungsgedöns, schwache Geschichten, uninteressante und oft sogar nervige Charaktere (meistens Kinder), unnachollziehbare Handlungen, ... naja, so einiges eben.
Und dabei rede ich keineswegs vom Doctor selbst. 12 kann man ohne weiteres so lassen, wie er ist, aber das Drumherum stimmt einfach nicht. Hier einige Punkte, die mir überhaupt nicht gefallen wollen.

Donnerstag, 13. November 2014

Ausgemustert

Hier nur kurz zwei Serien, die schon eine Weile auf meiner Festplatte darauf warteten, gesehen zu werden: "Aeon Flux" (die animierte Trickfilmserie von Anfang der 90er) und "Terminator: The Sarah Connor Chronicles". Beide wurden inzwischen gelöscht, ohne sie mir fertig angesehen zu haben. Warum?

Montag, 10. November 2014

"Aber willst du denn nicht wiedermal ... ?"

Natürlich hätte ich gerne wiedermal eine eigene Wohnung, ein Auto, einen ordentlichen Internetanschluss etc., aber ich frag' mich eben:
"Wozu?"
Ist schließlich nicht so, als würde es mir dann besser gehen.
Ich hatte das alles schon und mir ging's trotzdem  beschissen. Es war, als würde es vor den eigenen Augen zu Staub zerfallen. Das Schlimmste daran: es wurde einem zunehmend gleichgültiger. Die Dinge verloren mehr und mehr an persönlichem Wert für einen, bis es einem schlussendlich sogar schon egal war, wenn man sie alle auf einen Haufen geschmissen und in Brand gesteckt hätte.
Warum Zeit, Mühe und Geld für etwas aufwenden, das einem im Grunde nichtsmehr bedeutet, sondern - wenn überhaupt - nur ein winziges Detail am Rande darstellt?

Donnerstag, 6. November 2014

Autopilot

Ich hab' mich nun schon ein wenig im Wohnheim eingelebt, und jetzt beginnt langsam die Routine ... mit ihr natürlich auch die Langeweile.
Passiert zu viel, ist's nervig und anstrengend. Passiert nichts oder ist man dran gewöhnt, macht es das auch nicht besser, sondern wird bloß anders, aber mindestens genauso störend wahrgenommen, was ähnlich beunruhigt. Ein angenehmes Mittelmaß scheint nicht zu existieren, da die Stimmung stets zwischen einer Hand voll Extremen schwankt. Dadurch fühlt sich immer alles in irgendeiner Weise falsch an.

Mittwoch, 5. November 2014

Max Headroom

The Show With a Great Future Behind It

Damals, Mitte der 1980er war ich noch etwas zu jung, um die Serie über Satellitenfernsehen mitzuverfolgen, und kannte sie eigentlich nur, weil meine Brüder sie früher manchmal gekuckt haben. 25 Jahre später wird's nun endlich mal Zeit, dass ich mir selbst ein Bild mache. Derzeit bin ich noch am Anfang der 1. Staffel ... und verliebt. :D


"I'm Max Headroom. And what I wanna know is: Don't Eskimos ever get tired of their weather forecast?" 

Stichwort: Kundenbindung

20 Minuten in der Zukunft werden Abschaltknöpfe an TV-Geräten und Computern abgeschafft, und Einschaltquoten ersetzen den Aktienmarkt.
In dieser dystopischen Welt ist Network 23 der weltweit meistgesehene Fernsehsender. Um den Zusehern nun auch noch das Umschalten abzugewöhnen, und so den Marktanteil zu vergrößern, hat das junge Genie Bryce (die innerbetriebliche Entwicklungsabteilung) "Blipverts" erdacht - eine Technik, mit welcher 30-sekündige Werbespots auf nur 3 Sekunden komprimiert werden. Durch den dadurch verursachten Informations-Overkill kann es allerdings vorkommen, dass ein gewisser Prozentsatz des Publikums spontan explodiert. Die korrupte Leitung des Networks ist sich des Risikos bewusst, entscheidet sich aber dennoch für die Nutzung von Blipverts.