S Pink Premium Pointer Bio-Tagebuch (nur 3% Fantasie): Oktober 2014
People used to remind me that "not everything's either black or white", but that doesn't mean they don't exist.
Because, where is all that grey coming from?

Samstag, 25. Oktober 2014

Netter Versuch. Mehr Glück beim nächsten Mal.

Durch den Rückhalt der Wölfin (Danke! Danke! Danke!) hab' ich's am Mittwoch zum AMS geschafft. Ich bin nun (mal wieder) offiziell arbeitslos gemeldet. Versicherungsschutz besteht somit auch, also machten wir uns um 9:30 auf den Weg zum Krankenhaus von St.P., die mich dann so schnell wie möglich zwecks einer Therapie an eine psychiatrische Anstalt weiterleiten sollten.
Trotz mehrmals geäußerten starken suizialen Tendenzen, wurde mir erst nach einer Wartezeit von über 3 Std. (!) ein Bettenplatz in Mauer zugesagt ... morgen. Für jetzt würde ich aus der Obhut des Krankenhauses entlassen werden und mir am nächsten Tag von meinem Hausarzt einen Krankentransport organisieren lassen, bzw. mich privat dort hinbegeben müssen. (Vielen Dank, Herr "Dr.Psych." Horvath ... nicht!) Ohne Unterkunft und ohne Geld in der Tasche, um überhaupt zu meinem Hausarzt zu kommen (Die Wölfin hatte auch nurnoch genug Sprit im Auto, um selbst nach Hause zu kommen.), war das praktisch ein Ding der Unmöglichkeit. Ich war dementsprechend noch mehr am Boden als vorher und einem Heulkrampf nahe. (Schnelle Hilfe? AM ARSCH! Ich meine, HALLO?! Geht's noch? Jemanden, der sich überlegt sich das Leben zu nehmen, wollen die nach Hause schicken? Ehrlich!? You motherfucking sons of bitches. Ihr habt doch den Arsch offen.) Berücksichtigung fand das allerdings erst, nachdem die Wölfin einen kleinen Aufstand startete. (Danke nochmal. War das erste Mal seit langem, dass sich jemand für mich stark gemacht und eingesetzt hat.) Um weitere Unannehmlichkeiten zu vermeiden, wurde mir dann doch noch ein Bett auf der Station für akute Fälle in der psychiatrischen Klinik in Mauer und ein "sofortiger" Krankentransport besorgt. Dann endlich, um 15:30 Uhr (im KH angekommen waren wir um 9:45 Uhr) holte mich der Rettungsfahrer aus der "Not"-Aufnahme ab. Der Wölfin wurde inzwischen sogar das Auto abgeschleppt, wofür ich mich nicht ganz unverantwörtlich fühle. :/
In Mauer angekommen, redete ich kurz mit der dort zuständigen Psychologin. Danach war ich fest der Annahme, dass man mich dort etwas längerfristig aufnehmen und um mich kümmern würde und ich baldigst einen Therapieplatz bekomme, und wenn's auch ein paar Wochen gedauert hätte. Am Donnerstag wurde ich sogar schon für zeitweilige Beschäftigungstherapien eingeteilt, um die Zeit bis dahin zu überbrücken. Laut der Visite durch Herrn Primar Zöchling war ich jedoch bereits am Freitag wieder stabil genug, um entlassen zu werden. So ein unguter, alter Sack. Bei dem merkte man richtig, dass er einem nichtmal wirklich zuhört, geschweige denn ernstnimmt. Er wirkte regelrecht wie so ein Erbsenzähler, dem es nur darum geht, Betten freiwerden zu lassen und Kosten für die Station zu sparen. Auch von einigen Mitpatienten bekam man zu hören, dass seine Entlassungsquote jeden Freitag irgendwo zwischen 4 & 8 Patienten liegt. Dank einem späteren Gespräch mit der jüngeren Psycholgin, die meine Situation immerhin anzuerkennen schien, bekam ich die Möglichkeit, mit der dortigen Sozialarbeiterin zu sprechen, deren Namen ich mir leider nicht gemerkt habe. (Negatives bleibt bei mir meistens besser hängen. Darum merk ich mir wohl auch nur die Namen der "Bad Boys". :/) Zuvor wurde noch beim eigentlich für Depressionen "zuständigen" (fuck, wie ich dieses Wort inzwischen hasse -.-) teil der Klinik angerufen. Die erklärten mir, dass ich am 18. Nov. zu einem "Vorstellungsgespräch" kommen könnte, bei dem eine erste Einschätzung meines Zustands und eine vorläufige Beurteilung über die Notwendigkeit einer Therapie stattfindet. Außerdem wurde mir gesagt: "Freie Plätze gäbe es ohnehin aber erst wieder im März 2015."
Danach erklärte ich der Sozialarbeiterin nochmal, dass ich nun praktisch mittellos und unterstandslos dastehe, ähnlich wie zum Zeitpunkt als ich vor nichteinmal 2 Tagen ankam. Psychisch ging's mir sogar wieder schlechter, da ich schon wieder weggescheucht wurde, und diesmal sogar aus mir und anderen vollkommen unnachvollziehbaren Gründen. Ich passte wohl nicht ins Konzept der Anstalt. Dort und im Krankenhaus wird man scheinbar nur ernstgenommen, wenn man mit einer Waffe in der Hand auftaucht oder bereits blutet. Sofern man sich verhältnismäßig anständig verhält, relativ ruhig bleibt, sich klar ausdrücken kann und nicht ein in Rotz und Tränen eingeweichtes Häufchen Elend darstellt, kann man laut Meinung der "Experten" offensichtlich keine echten Probleme haben. Jedenfalls bekam ich einige Adressen von Notunterkünften, sogar für längerfristig. Außerdem wurde mir auch noch die Zugkarte zurück nach St.Pölten vorgeschossen. (Verdammt, die Güterzüge, die am Bahnhof mit Vollgas direkt am Bahnsteig vorbeirauschten, wirkten scheiß verlockend ... und ja, ich mein's genau so, wie es sich anhört.)
In St.P. angekommen, machte ich mich gleich auf den Weg zum örtlichen HQ der Emmaus Gesellschaft. Dort herrschte zwar Platzmangel, aber nach der Schilderung meiner Story wurde ich trotzdem provisorisch aufgenommen und vorerst im Krankenzimmer untergebracht. Auch wurde mir das Entlassungsverhalten des Primars in Mauer nochmal bestätigt. Ab Montag wird dann versucht, mich dauerhaft in einer Wohngemeinschaft für Männer mit psychischen Problemen unterzubringen. Mir wurde erklärt, dass man sich dort dann freiwillig aufhalten kann, "solange man's eben benötigt", um wieder auf die Beine zu kommen.
Holy shit. So "unten durch" wie bei mir inzwischen sogenannte "schnelle, professionelle psychiatrische Hilfe" ist, sind nun die Sozialarbeiter in meinem Ansehen stark gestiegen - die tun nämlich wirklich was; Erstere reden nur gerne darüber, bzw. sind ihnen durch diverse Vorschriften und/oder Vorgesetzte die Hände gebunden.
Nun verbleibe ich weiter mit einem Funken Hoffnung, dass ich innerhalb der nächsten Tage endlich mal irgendwo etwas zur Ruhe kommen und mich dadurch ein wenig um den Weitergang meines Lebens kümmern kann.
Warum weiß ich natürlich noch immer nicht, also hält sich die Motivation in Grenzen. Doch ich laufe sowieso schon einige Monate wieder auf Autopilot. Also was soll's?

The M.O.M. hat mich inzwischen von "zu Hause" abgemeldet und ist mörderisch sauer auf mich, da sie selbstverständlich keinen einzigen ihrer Fehler einsieht oder überhaupt auch nur erkennt. Sie ist nun damit beschäftigt, mein Zeug in den Keller zu räumen, nachdem sie endlich auf meine Niederschriften, die ich zurücklassen musste, und vielleicht sogar auf diesen Blog hier gestoßen ist und so meine Meinung über ihre Person vernommen hat. Gut so. Bringen wird's wohl nichts, außer dass ich als undankbares Arschloch abstempelt werde. Ich glaube nämlich nicht, dass sie jemals verstehen wird, warum ich so denke, wie ich denke. Schließlich ist sie ja davon überzeugt, nie etwas falsch gemacht zu haben. Ihre kognitiven Fähigkeiten haben immer nur gerade so weit gereicht, um die Schuld auf andere zu schieben.

Die einzigen Teile, um die mir etwas schade ist, sind meine Lady (die Les Paul) und das Zubehör, die Xbox und die Spiele oder zumindest die Festplatte mit den tausenden Spielstunden & -ständen. Naja ... fuck it. Die Gitarre habe ich ohnehin kaum benutzt, und das Laufwerk der Xbox ist bereits seit einem 3/4 Jahr kalt.

Und jetzt?

Freitag, 17. Oktober 2014

Verschlimmbesserung

Nach inzwischen 2 Tagen in der psychiatrischen Anstalt habe ich mich eigentlich schon ganz gut eingefunden. Vor allem aufgrund der Annahme, dass sich jetzt endlich wieder was in die "richtige" Richtung bewegt und sich alles schon irgendwie regeln lässt. Es wurde ja auch mehrmals angedeutet, dass man sich zwar noch weiter informieren müsse, aber meine Situation jetzt nicht so tragisch sei. So auch bezüglich der fehlenden Versicherung. (In einem meiner voeherigen Einträge hab ich ja bereits erläutert, dass ich seit Mitte/Ende Juni kein Geld mehr vom Amt bekomme, da ich wegen meines psychischen Zustands nicht in der Lage war, die die Termine einzuhalten.) Ich solle mich erstmal etwas ausruhen und stabilisieren.
Heute stellte sich heraus, dass mir, solange eben kein Versicherungsschutz besteht, jeder Tag in der Anstalt mit 600€ verrechnet wird, da es keine Möglichkeit zu einer nachversicherung oder sowas gibt. Bleibe ich also bis Montag, kommt alleine schon dadurch eine zusätzliche Belastung von 3.000€ auf mich zu. Nun sitze ich also hier und sehe die Zeit dahinticken, während im Hinterkopf der Geldzähler läuft (600€ / 24Std. = 25€/Std., die ich hier verbringe = ca. 42 Cent/Min.). Das ist wirklich sehr beruhigend und ganz bestimmt nichts anderes als zuträglich zu meiner Stabilisierung ... NICHT.
Außerdem wurde mir bescheidgegeben, dass eigentlich auch eine andere psychiatrische Einrichtung für mich "zuständig" wäre. Hier versorgen sie normalerweise nur Einwohner Wiens aus den Bezirken Bli, Bla, Blupp und Sowieso, und Obdachlose mit den Anfangsbuchstaben "A" bis "weißderTeufelhabnichtzugehörtweilsmichnichtinteressiert". Wenn ich dann wieder versichert bin, könnte ich mich nur bei einer Anstalt melden, die für den Bereich, in dem ich meinen Hauptwohnsitz gemeldet habe, zuständig ist. Heißt weiter: wieder andere Ärzte und jede Menge andere fremde Leute. Vor allem heißt es aber, mit der Schilderung meiner Situation wiedermal ganz von vorne anzufangen, wieder die selben Fragen, wieder die selben Erklärungen.
"Insanity is: doing the exact same thing over and over again, expecting a different outcome."
Wenn man nach Einsteins Definition von Verrücktheit geht, ist wohl schon seit längerem kein Wunder mehr, dass ich das Gefühl habe, den Verstand zu verlieren. Und jedes Ereignis, das mich in irgendeine Richtung voranbringt, scheint sich wieder in einen neuen, sich ständig wiederholenden Kreislauf zu ergeben, wechselt seine Richtung allerdings oft genug, sodass von einer Stabilisierung nicht die Rede sein kann. Und nach all den bisherigen "Ergebnissen", halte ich es persönlich für ganz und gar nicht seltsam, dass ich einfach nurnoch meine Ruhe von all dem Scheiß haben will. Diese bürokratische Hin- und Herfickerei habe ich noch nie verstanden, geschweige denn durchblickt, und habe es ehrlichgesagt auch nicht vor, solange sie einem so unnötige Steine in den Weg legt. Auf internationaler Ebene wär's ja einigermaßen entschuldbar, sich bei der Verständigung und den Zuständigkeiten so dumm anzustellen. Aber innerhalb eines Staates?! Ehrlich?! (Wieder ein schöner Grund mehr für mich, um von Politik und ihren Methoden herzlich wenig zu halten. Ich würde auch gerne dafür bezahlt werden, hauptberuflich so einen Schrott zu verzapfen. -.-)
Ich bin an sich schon verunsichert ohne Ende und habe nunmal ein besonderes Problem mit unangekündigter Veränderung - vor allem, wenn sie eine ohnehin schon bedrückende Situation noch weiter verumständlicht - und dann das.
Ok, ja, ich müsste mich nur'mal beim Arbeitsamt melden, damit ich wenigstens versichert bin, und dann kann man weitersehen ... sagt sich so einfach. Nur sehe ich keinen Grund dazu. Ich habe kein (Lebens-)Ziel, auf das ich hinarbeiten kann. Der einzige Grund, warum ich überhaupt noch lebe, ist meine "Feigheit" davor, mir das Leben zu nehmen. Mir ist der Aufwand weiterzuleben zu groß im Verhältnis zum Risiko, dass im Endeffekt alles wieder für'n Arsch war. Denn immerhin stehe dann immernoch auf der Straße. Es gibt zwar Notunterkünfte und dergleichen, nur ist das eben auch keine Dauerlösung.  So ist alles nur darauf ausgelegt, sich von einen auf den nächsten Moment überraschen zu lassen; ständiger Wandel und doch bleibt alles gleich, jede Menge fremde Menschen, keine Ruhe. 
...
Stabilität ... pff, ich darf gar nicht drüber nachdenken. Als ob einem irgendjemand versichern könnte, dass irgendwas stabil bleibt. ...

Donnerstag, 16. Oktober 2014

"Down - Down - Down - Up - Chu!"

Dienstag, 14. Oktober 2014, 18:11 Uhr
Sitze am Rand der Donauinsel, etwas abseits der Menschen, bei einem Big King XXL, Pommes und ein paar Dosen tschechischem Edelbräu. Die Wölfin war so lieb und hat mir 20€ mit auf den Weg gegeben. "Nach Hause" fahr' ich damit sicher nicht. Es war vorher schon unausstehlich dort, und wenn das mit dem Hund stimmt, dann spottet der Zustand dort sicher noch viel mehr Beschreibungen, als er ohnehin schon tat.
Habe mein Netbook und en ganzen Rest bei der Wölfin gelassen. Habe ja eigentlich keine Verwendung mehr dafür ... und bevor der Schrott in "falsche Hände" gerät ... . Hab' ihr auch die Zugangsdaten zu meinen Online-Accounts hinterlassen.
Weiß der Teufel, was ich damit anrichte, wenn sie das Zeug findet und ... versteht. Ist ja nicht so als hätte ihr eigenes Kreuz nicht schon genug Gewicht. Aber ich kann wohl nicht anders als Dinge, trotz guter Absichten, nur noch schlimmer zu machen.
Die Sonne ist weg, gerade gingen die Lichter an. Die Kirche am Ufer gegenüber wird nun schön beleuchtet. Im verwölkten Sonnenuntergang sah sie ja nicht sooo toll aus, aber jetzt ... Oder ist es ein Kloster? Protzig genug wär's jedenfalls.
Sitze hier neben einer großen 7 auf einem Stein. Meilensteine? Ankerplätze? Was auch immer. Meine Hämorrhoiden werden's mir danken ... nicht.
19:07 Uhr
Endlich ist es dunkel, angenehm.
Obwohl, langsam wird's auch kühl, besonders hier am Wasser ... das Wasser, das mir schon seit ein paar Tagen immer freundlicher erscheint. Ertrinken hat irgendwie seinen Schrecken verloren. Ein paar Minuten Todeskampf. So fuckin' what?
Und dann?
Endlich vorbei.
Bis auf das Plätschern der Wellen und das Quietschen eines rostigen Stegs/Kahns, der hier vor Anker liegt, ist es ruhig. Zwischen mir und dem Restlärm der Stadt liegt eine Donau und ein paar Enten.
Meine Leiche würde Stromabwärts getrieben, also weg von der U-Bahnstation, ans andere Ende der Insel. Weg von den Menschen und einer eventuellen "Rettung". Aber aus der dunklen kalten Donau lässt sich nach ein paar Minuten sowieso nichtmehr viel retten. Und den 5er-Konvoi Schwäne, der gerade vorbeitreibt, würde es bestimmt auch nicht stören. Just another day in Vienna.
Trotzdem, warum auch immer, hadere ich mit dem Gedanken. Aber warum? Alleine die Dunkelheit scheint mich seltsam zu motivieren. Doch zu was?
Keine Ahnung.
Sie beruhigt einfach.
Jedennfalls überlege ich, mich bloß irgendwo in die Büsche zu legen und auf morgen zu warten. Aber wozu? Morgen wird nicht anders. Von selbst ändert sich nichts, man muss schon etwas dafür tun. Und das muss man wiederum wollen. Aber ich will nichtmehr. Und doch sitze ich hier und schreibe, vergeude meine Zeit, lenke mich ab, als würde es irgendwas bringen, etwas verändern oder ... whatever. 20.000 Gedanken im Kopf, die meisten davon Erinnerungen. Und trotzdem, oder gerade deswegen, weiß ich nicht, was ich von all dem halten soll.
Nur weisses Rauschen, Leere.
Alles scheint so unwirklich.
Die 1 1/2 Bier entspannen, beruhigen, haben ansonsten jedoch keinerlei berauschende Wirkung.
Fähren und schwimmende Restaurants/Hotels ziehen vorbei ... voller Menschen. Auf der Brücken fahren Autos hin und her, Fahrräder und Fußgänger queren. So viele Menschen, so viele Leben, so viele Erfahrungen, so viele Geschichten. Das Dunkel stimmt mich hoffnungsvoll, dass irgendwo zwischen ihnen vielleicht ein Platz für mich wäre. Vorbei, sobald ein neuer Tag anbricht. Dann will ich mich wieder nur verkriechen und meine Ruhe vor ihnen.
20:19 Uhr
Eine 4er-Gruppe Schwände kam soeben stromaufwärts an mir vorbei. Habe die restlichen Pommes an sie verfüttert. Sie machten im Wellenschatten des Stegs/Kahns eine kurze Gefiederpflegepause und lassen sich nun wieder stromabwärts treiben ... und irgendwo neben mir unkt eine Kröte ... oder krötet ein Unke vor sich hin.
Ein seltsames Gefühl von Freiheit und Entspannung.
Alkohlolinduzierte Melancholie.
Soll es das gewesen sein?
Waren meine "letzten Male" wirklich meine letzten Male?
War das höchste der Gefühle wirklich DAS höchste der Gefühle?
Ich bin 31, männlich, gutgläubiger, aber dennoch pessimistischer Misanthrop. Der Mensch könnte so viel mehr sein, wenn er nur mal seinen Trieben eine Pause gönnen und seinen Verstand benutzen würde. Allerdings, er sollte auch da wissen, wo seine Grenzen sind, und aufhören nach dem Warum zu fragen, wo es keinen Sinn mehr gibt und er beginnt, sich im Kreis zu drehen.
I am
a thousand lives not lived,
a thousand cries not heard,
a thousand moments wasted,
a thousands opportunities unused,
a thousand stories untold,
a thousand thoughts unspoken,
a thousand feelings supressed,
a thousand tasks unaccomplished,
a thousand truths,
a thousand lies,
relative - like everything else.
I am just a tiny unique snowflake in a blizzard. So what should make me think that I am the special one?
I am only one single point of view out of eight billion on this planet. So what should make me think that my opinion counts for anything?
I am not outstanding in any way.
I am no hero or something like that. Soon enough I'll be forgotten like so many others before me. And, hell, why the fuck not? You can't remember everyone and everything. And I can't think of anything that I have done that I should be remembered for, for I simply don't see what should be special about a non-racist guy who stands for gender-equality and against war and corruption. I don't see what should be special about a guy who'd like the world to have no boundries and the same opportunities and standards for everyone. We're all just people sharing the same planet. So why not spend our time making it the best we can without hurting each other.
I don't get it.
Will mankind ever be able to tolerate ITSELF?!
But what do I know? Who am I to talk?
I myself did wrong wherever I thought that I'd get away with it, and often enough unintentionally. I'm no saint myself. But at least I wish I'd done right by the people I love('d). Yet I ended up regretting pretty much everything I did ... or didn't.
In Momenten wie diesen denke ich mir oft, dass mein einziger Fehler darin bestand, damals Siggi zu verlassen. Aber wenn ich es nicht getan hätte, ... . Jedenfalls ging's danach nurnoch bergab, für mich zumindest. Dadurch trat ich in ein Leben ein, in dem es offensichtlich falsch ist, einen Vergewaltiger INBRÜNSTIGST zu hassen. Das war sicherlich nicht die Ursache, aber einer der denkbar heftigsten Auslöser für eine Kettenreaktion, an deren Ende ich hier nun sitze und (schon wieder) darüber nachdenke, mir das Leben zu nehmen ... so ernsthaft wie vielleicht noch nie zuvor.
"All these moments will be lost in time,
like tears in rain."
- Roy Batty, "Blade Runner" -
Ich frage mich, wie es wohl sein wird ... ins Wasser zu gehen.
Zum Entschluss alleine gehört ja immerhin schon einiges. Aber dann auch die nasse kälte spüren? Innen und außen? Und es selbst immernoch durchziehen wollen?
Es ist mir unverständlichm, wie jemand sowas als feige bezeichnen könnte.
Well, be that as it may,
time to die.
-CHRiS-
14.10.14, 22:03 Uhr

PS: Ich wollte mich schon die ganze Zeit über, und besonders die letzten Tage, einfach nur bei jemandem ausheulen - loslassen und weinen wie ein kleines Kind. Mich belügen lassen, dass alles wieder gut wird, und es glauben können.
Ansätze dieses Gefühls sind noch da, aber der Drang dazu ist weg. Nichts davon, was mich dazu bewogen hätte, zählt hier mehr. Hier und jetzt geht's nurnoch um mich und die einzige "freie" Entscheidung, die man für sich selbst im Leben treffen kann - die wichtigste von allen:
Leben? Y/N

Nass, kalt, Unterkühlung, Krämpfe, Wasser in der Lunge ... und was wohl danach kommt?
Ich find' s interessant. Es fasziniert mich und erschreckt mich nicht halb so sehr wie der Gedanke daran weiterzuleben. Ich würde nicht sagen, dass ich Angst vor'm Sterben habe, und doch zögere ich es hinaus.
Warum?
Ist es wirklich nur dieser "War's das?"-Gedanke?
Habe auch eben erst gemerkt, dass heute Nacht kein Mond am Himmel scheint. Schade. Ich mochte den Anblick immer sehr, aber weiß gar nicht mehr, wann ich das letzte Mal bewusst den Mond angestarrt habe.
Ich weiß so vieles nichtmehr.
Ich kann mich schon einige Zeit nicht mehr an die Zeit davor erinnern und wie es war, ohne Tränen in den Augen einschlafen zu können. Dafür habe ich andere, viel unangenehmere Dinge sehr viel deutlicher vor Augen und ... manchmal sogar noch in der Hand oder im Arm ... so wie eine Art Phantomschmerz.
Fuck, langsam wird's wirklich verdammt kühl hier draußen.
Also, was mach ich jetzt?
23:05 Uhr

23:43 Uhr
Na toll, jetzt bin ich mir wieder gar nicht so sicher. Ok, es ist kalt und der Alkohol lässt nach (das letzte Bier ist ca. 1 Std. her), er es ist dunkel und ich hab' meine Ruhe.
Sollte ich wirklich jetzt schon "abbrechen", wo's doch gerade so verhältnismäßig angenehm ist?
Sollte ich's nicht doch noch etwas länger auskosten?
Ich hätte noch genug Geld in der Tasche für noch eine Packung Zigaretten ... oder 1-2 Bier, je nach dem.

Mittwoch, 15. Oktober 2014, 7:29 Uhr
Remember the time when I was out there to kill myself?
Well, about that ...
Scheiß kalte, scheiß unbequeme Nacht gehabt, aber bei weitem nicht die schlimmste. Obwohl ich insgesamt vielleicht nur eine Sekunde oder so schlafen konnte, fühle ich mich eigentlich ganz munter.
Hatte gestern dann doch noch etwas Schiss vor'm Absaufen. Die Müdigkeit hat im Endeffekt gesiegt und mir war auch so schon kalt genug, also habe ich mich hingelegt ... oder es zumindes versucht. Mit etwas Glück habe ich meine Hämorrhoiden schockgefrostet und mir wächst nun kein blutender Golfball am Arsch. Sitzen kann ich trotzdem nicht wirklich, schließlich habe ich die halbe Nacht im Sitzen verbracht, auf dem zarten Betonkissen eines Anlegepfeilers, das sich so richtig schön fest doll hart liebevoll bis zu meinen Arschknochen durchschmiegte.
Jetzt ist es wieder hell. War gerade Zigaretten kaufen. Ein paar Cent hab' ich noch einstecken.
Für heute existiert absolut kein Plan, außer durch die Stadt streunen, sitzen, rauchen, schreiben und darauf warten, dass es wieder dunkel wird.
12:01 Uhr
Bis jetzt zu Fuß ziellos durch die Stadt geirrt. Von der Insel weg Richtung Praterstern, weiter in die Innenstadt und über den Schwedenplatz rauf zum Stephansdom, dann im Stadtpark gesessen. Hab' sicher eine Stunde dort verbracht und an den Enten, Tauben und Krähen vorbei ins Nichts gestarrt. Danach hab' ich irgendwie über Wien-Mitte wieder zurückgefunden. Meine Beine sind jedenfalls für heute erledigt.
Und jetzt?
Ich hab' keine Ahnung, was ich tun soll.
Überlegte auch schon, die Wölfin zu fragen, ob sie mich zum AMS begleitet. Dann wäre ich versichert und könnte mich stationär aufnehmen lassen. Alleine schaffe ich das nicht. Ich brauche jemanden um mich. Außerdem gibt es sonst keinen Ort, an den ich hingehen könnte.
Doch stationär geht auch "nur" max. 10 Wochen oder so. Und dann?
Anscheinend sind die Baukräne hier in der Gegend teilweise schlecht abgesichert. Was so ein Sturz aus 30-40m wohl anrichtet?
Das Wetter ist schon den ganzen Tag trübe und wird wohl nicht besser. Wenigstens konnte ich mich durch den Fußmarsch temperaturtechnisch wieder etwas von der vergangenen Nacht erholen. Anders wird einem heute sonst nicht warm.
20:47 Uhr
Holy crap.
Hab' mich bei der Wölfin gemeldet, und ein paar Anrufe und eine "halbe Weltreise" später lieg' ich nun auf einer psychiatrischen Station - freiwillig natürlich. Mal sehen was das wird. Von hier an blind.
Wird ein neuer Tiefststand mit anschließendem Neuanfang nun zur Geburtstagstradition?

Dienstag, 14. Oktober 2014

8 000 000 000 : 1

Eigentlich schon längst zwecklos noch irgendwas zu schreiben. Mir geht ohnehin immer nur das Selbe durch den Kopf, ohne einen Sinn zu ergeben, und nun will ich einfach nur, dass es endlich aufhört.
Eigentlich zwecklos überhaupt noch etwas zu schreiben, da ich schon seit längerem das Gefühl habe, es mit jedem weiteren Wort nurnoch schlimmer zu machen.
Es fühlt sich alles nach einer überwältigenden Ansammlung von Fehlern an. Nur scheine ich immer bloß das Falsche aus ihnen zu lernen und bleibe dadurch in meinen immergleichen Verhaltens- und Denkmustern gefangen.
Ich fühle mich wie ein schlechter Mensch und habe nichts und niemanden mehr, das/der mich vom Gegenteil überzeugen könnte.
Und wie sollte ich darauf vertrauen können, dass es irgendwann besser wird? Es wird eben nicht immer alles für jeden besser. Man braucht sich doch nur umzusehen. Wie sollte ich die Kraft, den Glauben, das Vertrauen, die Hoffnung dafür aufbringen, wenn es doch mindestens genau so wahrscheinlich ist, wie dass sich der bisherige Schrott in verschiedenen Formen bis ans Ende einfach nur wiederholt, so wie er es bisher getan hat, und ich weiterhin nichts dagegen tun kann?
Ich finde keinen Grund mehr, der es mir wert wäre, das Risiko einzugehen und mich nochmal auf diesen eventuellen Schmerz einzulassen, der früher oder später bestimmt kommen wird - denn nichts hält ewig.
Ich habe keine Kraft mehr, um in blinder Hoffnung auf einen Grund weiterzumachen, von einem Glauben ganz zu schweigen.
Ich will mich nurnoch verkriechen und mich so gut es geht ablenken, bis alles einfach aufhört.

-

Die letzten paar Tage war ich bei einer lieben Freundin untergekommen, nachdem die fette alte Frau zuviel nervte und ich wortlos aus diesem seelenzerreißenden Loch abgehauen bin. Musste leider Pinky und meine Lady zurücklassen, aber was soll's?
Verbrachte das ganze Wochenende und auch meinen gestrigen Geburtstag im Bett mit den Sopranos am Netbook. Obwohl bis auf ein paar Kekse am Abend sonst genau nichts passiert ist, war's der angenehmste Geburtstag seit Jahren. Wohl auch, weil mir niemand mit dahingeheulcheten Glückwünschen auf die Eier ging. Meine Stimmung wurde nur durch die Tatsache getrübt, dass ich hier logischerweise eben nicht auch nicht bleiben kann.
And now what?
Wohin? Zurück an den Ort, den ich beim besten Willen kein zu Hause nennen könnte, gehe ich bestimmt nicht.
Was tun, wenn ich dort bin ... wo auch immer das sein wird?
Und warum?

Dienstag, 7. Oktober 2014

Wer nicht hören will, muss ...

... zusehen oder selber spielen. :P
Wie hier versprochen, gibt's nun von mir ein paar Film- und Spielempfehlungen auf eure Ohren. ^^ Brace yourself, browserkillender YouTube-Spam is coming. (Sorry. :/ )

Filme:

Den Anfang macht mit "It Might Get Loud" eine Rockumentation.
3 äußerst bekannte und beliebte Rock-Gitarristen (Jimmy Page von Led Zeppelin; Jack White von The White Stripes, The Raconteurs und The Dead Weather; The Edge von U2) finden sich zusammen und reden über ihre Anfänge, Einflüsse, Werdegänge, ihre unterschiedlichen Stile und wie manche ihrer bekanntesten Riffs zu Stande kamen. Die obligatorische Jam-Session bleibt natürlich nicht aus. :3
Als ich den ersten Trailer sah, stand fest, dass ich den Film unbedingt sehen musste, und ich wurde nicht enttäuscht. Ich finde ihn sehr informativ und unterhaltsam gemacht, sodass man selber auch gleich zur Gitarre greifen möchte. Mit U2 kann ich persönlich zwar genau nichts anfangen, aber dank Page und White ist der Film trotzdem ein Muss für Rock-Fans. Genauso wie ...

"Metal - A Headbanger's Journey"
Metalhead und Anthropologe Sam Dunn erklärt Metal, die Geschichte und die Menschen dahinter aus der Sicht eines Fans. Ausgeschmückt wird das Ganze mit Interviews diverser Größen der Szene, wie z.B. Slipknot, Dee Snyder (Twisted Sister) und Lemmy Kilmister (Motörhead), Rob Zombie, Lamb of God, Ronnie James Dio und Alice Cooper.
Hier können nicht nur Neulinge und andere Interessierte, sondern sicher auch viele eingefleischte Schwermetaller etwas dazulernen. Der Rest bangt zustimmend den Kopf zu einem der wohl interessantesten "Schulungsvideos" überhaupt. Ich kuck's mir immer wieder gerne mal an. Geht auch wunderbar Hand in Hand als Double Feature mit ...

"This is Spinal Tap"
DIE "Mockumentary" über 80er-Rockbands.
Die Kamera verfolgt die fiktive Band Spinal Tap auf dem Weg zu ihrem Comeback, durch den Touralltag und die Aufs und Abs des Daseins als die ewigen Zweiten im Rampenlicht.
Der Kult um den Film führt vor allem von der Tatsache her, dass die Handlung und Geschehnisse zwar komödiantisch überspitzt dargestellt wirken, aber doch mehr Wahrheit dahinter steckt, als manch Außenstehender vielleicht glaubt oder sich einige Musiker aus der Zeit gerne erinnern möchten. Zitat von Jack Black (Tenacious D): "You might think that it's all just fiction, but Metal often really was that stupid."
Interessantes Details am Rande: Die Schauspieler spielten die Instrumente im Film selbst, gründeten die Band wirklich und gingen danach mit dem Soundtrack auf Tournee. Außerdem wurde die Phrase "It goes to 11." bzw. "Let's turn it up to 11." mit dem Film in die Rockgeschichte zementiert.

Sonntag, 5. Oktober 2014

Die Bretter, die den Rock bedeuten

... sind ja auch so ein Thema bei mir. ^^
Wie bei so ziemlich allem anderen auch, bin ich auch hier absolut kein Fachmann. Ich klimpere nur gerne ab und zu ein wenig herum. Ich kann weder Noten lesen, noch einen einzigen Song durchgehend spielen (obwohl sich zumindest Letzteres dank "Rocksmith" inzwischen ein wenig gebessert hat ^^). Ich übe so selten, dass ich immer wieder mal sogar mit einfachen Grifftabellen so meine Schwierigkeiten habe. Trotzdem stehe ich total auf Gitarren. Und das Bisschen Herumgefrickel auf dem Brett, das den Rock bedeutet, hat mich einiges an Respekt vor den Leuten gelehrt, die damit auch umgehen können.

Die Spiele sind schuld!

Nein, ich rede nicht von Ego-Shootern und Amokläufen, sondern davon, was mich dazu gebracht hat, 6 andere Saiten des Lebens kennenzulernen. (Puh, bei dem Tempo bin ich glücklicherweise bald mit allen schlechten Wortspielen durch. x_X)
Rock und besonders Metal waren spätestens ab dann ein Thema für mich, als ich zum ersten Mal "Freak on a Leash" von K

Kategorie: "Hab' ich."
Epiphone SG G-400 Cherry (Die billigere Variante einer SG, unter Lizenz von Epiphones Mutterkonzern Gibson produziert, die schon seit Jahrzehnten von Angus Young für AC/DC bespielt wird.)

Das war die Erste, gemeinsam mit einem kleinen 15-Watt Marshall-Verstärker.
Mit dem klein wenig Laienerfahrung, das ich habe, kann ich die beiden Teile ruhig jedem empfehlen. Sieht gut aus, klingt gut, die Materialqualität und Verarbeitung passt, und es ist mit insgesamt ca. €400.- jetzt auch nicht so teuer. Es gibt natürlich viel billigere hochqualitative Einsteigersets von Markenherstellern, wie z.B. die Jumpstart Kits von Ibanez um ca. €200-300.-, zu denen selbst von professionellen Musikern vor allem wegen des hervorragenden Preis-Leistungsverhältnisses gutes Feedback gegeben wird.
[An dieser Stelle will ich nochmal betonen: FINGER WEG VON DIESEN WIDERLICHEN NO-NAME BILLIG-SETS, wie man sie eben bei Aldi oder auch an anderen Orten findet, wo man normalerweise nie im Leben nach einem Musikinstrument suchen würde. Sie als minderwertig zu bezeichnen, wäre ein Kompliment. Das Einzige, was man mit den Dingern lernt, ist, dass ein Mindestmaß an Qualität nun eben auch einen gewissen Preis hat und man zu geizig dafür war. Gitarren auf der Bühne zu zerdreschen mag auf manche Leute wie dekadente Verschwendung wirken, aber mit diesen Schrott-Teilen ist es das Sinnvollste, was man machen, und der einzige Spaß, den man damit haben kann. Sogar für Kinder, die vielleicht noch gar nicht wirklich wissen, ob eine E-Gitarre wirklich ihr Ding ist, kann man diese Sets absolut nicht empfehlen, da Freude am Lernen damit erst gar nicht aufkommen kann.]
Meine SG hab' ich inzwischen in Einzelteile auseinandergenommen. Ich wollte sie neu lackieren und wieder zusammensetzen, habe im Endeffekt aber nur die verchromten Mechaniken auf die ...

Epiphone Les Paul Custom (Ebenfalls ein billigerer Lizenznachbau des Gibson-Originals; u.a. die Weapon of Choice von Led Zeppelins Jimmy Page.)

... umgebaut. Meine Lady war #2, und die goldene Hardware hat mir nie so wirklich gefallen. Zum Zeitpunkt als ich eine Les Paul wollte, war die Custom allerdings die einzige, die das Binding (die Pin Stripes) rund um Korpus, Hals und Kopf hatte. Ja, nur deswegen habe ich €100.- mehr als für die Standard (weisses Schlagbrett, braune Drehknöpfe, Chrom-Hardware) ausgegeben: ein off-white/creméfarbener Streifen rundherum. ^^ Inzwischen sehe ich seit ein paar Jahren öfter mal, dass anscheinend der billigeren Standard das Binding ebenfalls spendiert wurde, aber fuck it. -.-°
Zu Hause war ich jedoch sofort in den satteren Klang der Les Paul verliebt, der sich durch den relativ dicken Mahagoni-Korpus mit einer Ahorndecke ergibt. Auch die Form sagt mir mehr zu als die der SG, da sie sicher nicht nur mich ein wenig an eine Frau erinnert. Sie fühlt sich einfach nur gut an. :3
Fuck, ich liebe das Teil. In Sachen Gitarren gibt's für mich designtechnisch nichts schöneres als eine Les Paul. Und der Sound erst! O-M-G, der Sound!
...
Gleichzeitig ist die LP ein gutes Training für Rücken- und Schultermuskulatur, weil ein massiver Korpus hat natürlich auch einiges an Masse. She puts the "heavy" in Heavy Metal :D
... obwohl sie schon viel länger (seit Anfang der 1950er) im Umlauf ist. Das Konzept geht sogar in die 40er-Jahre zurück, als der Gitarrist Les Paul einen weg suchte, die Gitarre lauter zu machen, damit der Klang auf der Bühne nicht zwischen den Bläsern und dem Schlagzeug untergeht. Some magic happened und plötzlich war die E-Gitarre geboren. Den Rest der Geschichte findet man im Plattenladen und auf iTunes. ;)

BOSS ME-20

Ein Multieffektgerät, das ich mir mal als kleines Gimmick für zusätzliche Abwechslung geleistet habe. :3
Diese Geräte sind meistens maßgeblich mitverantwortlich dafür, dass E-Gitarren oft so verzerrt-krank-awesome klingen, wie sie es nunmal tun. Schonmal aufgefallen, dass der Gitarrist während eines Songs auf eine kleine Box am Boden steigt/tritt/springt/whatever, bevor er richtig abgeht? Sowas ist das. ;) :D
Im professionellen Bereich findet man oft ganze Batterien der einzelnen Komponenten dieser Teile in den Studios und auf den Bühnen. Für den privaten Hobbygebrauch tut's aber auch so ein preiswertes Kombigerät, das mehrere Effekte unter einem Gehäuse vereint. Mag ich ganz doll, das Ding. ^^

Kategorie: "Hätt' ich gern."
Ibanez GSR 200 GSF

Ein 4-saitiger Bass, dem ich schon Jahre hinterherlächze. Nun befindet er sich meines Wissens nach nichtmehr im Sortiment von Ibanez. Zumindest nicht in Green Shadow Flat - die Farbe, in der ich ihn gerne hätte. ... Balls.
Eine gute Bassline ist schon was sehr Feines. Die macht jeden Song gleich nochmal ums doppelte besser. Darum will ich mich schon seit längerem selbst mal an bösen/funky Grooves versuchen. Das matte Grün hat's mir auch irgendwie angetan. :)

Ibanez Apex 2 GSF

Die Leistbarste unter Munkys Signature-Gitarren. Als die-hard K

Gibson Les Paul Goddess Violet Burst
Do I need to explain? JUST LOOK AT HER! *.*

Gibson Explorer (u.a. lange Zeit das Werkzeug von James Hetfield, Metallica)

Die Explorer kam eigentlich 1958 auf den Markt und wollte sich so gar nicht verkaufen, wodurch sie ein Jahr später wieder aus dem Sortiment genommen wurde. "Zu futuristisch" und "zu aggressiv" hieß es damals. Prominent ausgestellte Heckflossen an Autos gingen zu der Zeit voll in Ordnung, aber an Gitarren war's nicht erwünscht. Klingt komisch, isses auch. Aber was soll's?
Dann, Anfang/Mitte der 70er, kam Hard Rock und Metal (Kiss, Alice Cooper, Black Sabbath, etc.), und mit ihnen traf auch das Design der Explorer plötzlich den Geschmack der Leute. Die Nachfrage stieg, die Produktion wurde wieder aufgenommen und lebt bis heute. Es gibt inzwischen viele gewagtere, zackigere, brutalere Designs, aber mit denen kann ich nichts anfangen. Die sind mit in vielen Fällen einfach schon too much. Für mich sagt nichts so sehr "\m/etal!" wie eine Gibson Explorer. Mehr geht nicht, bzw. ist nicht gut. PUNKT.

Fender Stratocaster

Ich mag sie instinktiv eigentlich nicht.
Wenn ich nur "Fender St..." höre, zieht sich in mir immer irgendwas zusammen. An ihr hat man sich normalerweise schnell sattgesehen, ob man nun will oder nicht. Liegt vor allem auch daran, dass so ziemlich jede schlechte Kopie eines Imitats einer Gitarrenatrappe der Strat nachempfunden ist. Außerdem gibt es sie mit Türkis, Babyblau und Schweinchenrosa in welchen der grässlichsten Farben für eine Gitarre überhaupt. m(
Doch alleine eben wegen ihres Kultstatuses, der einwandfreien Bespielbarkeit, und nicht zuletzt wegen des typisch hellen, klaren Klangs, würde ich trotzdem gerne eine haben ... so als Kontrast zu den ganzen Gibsons. ^^ Mir haben's besonders die abgefuckten SRV-Signaturemodelle angetan ...

... oder eine aus der ...

Kategorie: "Ho.Ly. 5H17!!1! O.O"
Da ich wie gesagt irrsinnig auf die Les Paul stehe und wir grade bei abgefuckt sind:
Ich konnte vor ein paar Monaten selbstverständlich nicht anders, als mich in die James Trussart Custom Guitars zu verlieben, als ich zufällig mal über eines der Bilder stolperte.
Die Künstler des Shops schleifen, ätzen, schnitzen und polieren vorwiegend an Fender Strats und Gibson LPs rum, beschlagen sie mit Stahl- oder Kupferblechen, und oft finden auch ausgefeilte Gravuren ihren Weg auf die Instrumente. So ein Teil wird wohl ein ewiger Traum bleiben. D:
... aber anschmachten darf man sie ja glücklicherweise gratis. *.*
James Trussart Steel DeVille

Das war's vorerst von meiner Seite. Ich hätte zwar noch ein paar Film- und Spielempfehlungen, die ich gerne loswerden würde, aber ich hab' beschlossen, daraus einen eigenen Eintrag zu machen, weil der hier sonst zu lange werden würde. ^^
[Nachtrag, 07. Oktober 2014: "Wer nicht hören will, muss ... "]

Wie sieht's mit euch aus? Spielt ihr ein Instrument?
(Blockflöte zählt nicht! Die zählte damals in der Schule schon nicht. Und welche sadomasochistisch veranlagten Drecksäcke von Eltern muss man sein; wie sehr muss man sich selbst, seine Umgebung und seine eigenen Kinder hassen, um es nicht nur zuzulassen, sondern auch noch zu unterstützen, dass der Nachwuchs mit sowas die Welt terrorisiert? Durch ein Verbot von Blockflöten würde viel Leid aus der Welt geschafft werden. Aber ich schweife ab ... ) 
Wie seid ihr dazu gekommen und welche Musikrichtung verfolgt ihr?

Samstag, 4. Oktober 2014

Peng! Peng! Peng!

Um mich selbst wieder ein wenig von meiner Depression abzulenken, widme ich mich erfreulicheren Dingen, mit denen ich mich auch tatsächlich beschäftigen will und es auch dementsprechend gerne tue:
WAFFEN!!! Woohoo! \o/

Wie in einem früheren Eintrag schonmal erwähnt, mag ich die Teile einfach. Design, Klang, Geruch, ihre Handhabung und der Umgang mit ihnen faszinieren mich.  Leider ist es ein relativ kostspieliges und, aus rechtlichen Gründen, ziemlich umständliches Hobby in Österreich, also musste ich mich bisher mit virtuellem Ersatz begnügen. (Konsolen, Spiele, Filme und Gitarren fressen einen auch so schon arm genug, da bleibt eben nichtmehr viel Zeit und Geld für etwas, das man noch dazu grundlegend  nur verhältnismäßig selten nutzen kann.) Das heißt jedoch nicht, dass ich trotz mangelnder praktischer Erfahrung keine Lieblinge haben kann. ^^
Hier also eine Weiterführung der Liste, bzw. eine B-Liste als Alternative zu meinen Favoriten aus dem anderen Eintrag:

Ruger 10/22

Die Kleine verpfeffert das niedliche Kaliber 22 (ca. 5,7mm Durchmesser). Im Gegensatz zu sonst üblichen .22 Repetiergewehren, handelt es sich bei der Ruger allerdings um eine Halbautomatik*, wodurch man sie nicht unterschätzen sollte. (Sollte man ohnehin nicht, aber sei's drum.) 22ern fehlt es zwar an Masse, Geschwindigkeit und daher an Durchschlagskraft, aber sie sind nicht minder-gefährlich. Schon gar nicht, wenn 25 davon in schneller Abfolge angeflogen kommen, wie es bei der 10/22 möglich ist. Der geringe Rückstoß des kleinen Kalibers trägt noch dazu zu einer hohen Zielgenauigkeit bei.
Die Munition ist billig, praktisch überall zu bekommen und ... fuck, sind die Dinger leise. Eine .22 mit Schalldämpfer ist vom Geräuschpegel her eine echte Alternative zur Armbrust, wenn man aus sicherer Entfernung still einige Zombies loswerden möchte. ^^
In den USA ist sie seit Jahrzehnten eine äußerst beliebte, weil preiswerte und qualitativ hochwertige Einsteigerwaffe. Daher wird sie in einer Unzahl an Farben und Formen angeboten, und es sind nochmal so viele Modifikation für die kleine Ruger erhältlich. Just google it, it's insane. X'D

*Zur Erklärung: Halbautomatik bedeutet, dass die Mechanik der Waffe, nach einem abgegebenen Schuss, selbstständig wieder eine Patrone aus dem Magazin nachlädt und man, um einen weiteren Schuss abzufeuern, den Abzug zuvor in die Ausgangsposition zurückschnappen lassen und erneut durchziehen muss (Einzelfeuer).
Bei einer Vollautomatik (Dauerfeuer) ist das nicht notwendig. Man zieht einmal den Abzug, hält ihn gedrückt, und die Waffe schießt so lange (eben vollautomatisch), bis das Magazin leer ist.

[Nachtrag, 10. November 2014: Gestern Nachmittag habe ich auf einer Webseite dieses Schmuckstück hier gefunden.
Eine Ruger 10/22, umgerüstet mit einem "Tactical" Kolben + Griff von TacStar mit "Muddy Girl" Camouflage-Bemalung. Ich fahr' total drauf ab. Alles, was ich dann noch "bräuchte", wären ein paar 25 Schuss-Magazine, ein Zweibein, ein Schalldämpfer und ein Zielfernrohr mir keinem allzu heftigen Zoom, und ich wär' im Himmel. :D ]

Weg vom reinen Spaß, hin zur Schönheit: Colt "Peacemaker" Single Action Army (SAA)

Soweit ich weiß, der erste massenproduzierte Revolver seiner Art und eine Ikone des wilden Westens.
Hülsenmunition und Trommelrevolver waren Anfang der 1860er nichts Neues. Was der SAA allerdings einen Boost gab, war das amerikanische Militär, die sie als offiziellen Dienstrevolver adaptierte (daher auch der "Army"-Zusatz im Namen). Bis dahin wurden einige verschiedene Modelle verwendet, die unterschiedliche Munitionstypen und Kaliber verschossen, was die Versorgung der Truppen in Kriegszeiten schwierig machte. Die Einigung auf die Kaliber 45-Colts als Standard schaffte das Problem größtenteils aus der Welt, obwohl viele Soldaten weiterhin z.B. Kipprevolver bevorzugten, da diese leichter und schneller nachzuladen waren als die SAA.
Durch die weite Verbreitung innerhalb der Exekutive und des Militärs erntete die Waffe mit der Zeit den Spitznamen "Peacemaker". Die Bezeichnung "Single Action" bezieht sich auf die Funktionsweise der Mechanik des Revolvers, die damals üblich war. Wenn man einfach nur den Abzug durchzieht, passiert nämlich nichts. Man muss vor jedem Schuss den Hahn spannen, wodurch sich auch die Trommel eine Kammer weiterdreht. Der Abzug ist praktisch nur der Auslöser. Daher stammt auch die typische Schnellfeuer-Geste, die man, gemeinsam mit der Colt SAA, aus sehr vielen Filmen kennt: man hält den Abzug gezogen, sodass der Spannhahn nicht einrasten kann, und hämmert mit der Kante der anderen Hand auf den Spannhahn (jüngstes Beispiel: Sylvester Stallone in "The Expendables"). Double Action-Revolver, die beim ziehen des Abzugs gleichzeitig auch den Hahn spannen und die Trommel weiterdrehen, kamen erst einige Zeit später.
Heutzutage ist die Colt verdammt unpraktisch, aber das Design, die Geschichte dahinter und den Punch einer .45 muss man lieben. Ich tu's auf jeden Fall. :3

Beretta M92

Sie war lange Zeit der Standard der US-amerikanische Polizeikräfte, ist auch weiterhin weltweit vielerorts im (öffentlichen) Dienst und aus Spielen, Film und Fernsehen ebenfalls nichtmehr wegzudenken. Qualität setzt sich eben durch.
Bevor Glock und ähnliche Designs ihren Siegeszug antraten, war die Beretta neben der Colt 1911 praktisch "die andere Pistole", die man immer wieder überall zu sehen bekam und noch immer oft sieht. In vielen Fällen wurde der handlichen Italienerin sogar der Vorzug gegeben. Mitverantwortlich waren dafür die, im Gegensatz zum 45er Kaliber (11,5mm Durchmesser) der 1911, etwas kleineren 9mm Geschoße der Beretta. Kleineres Kaliber bedeutet nicht nur eine höhere Zielgenauigkeit durch weniger Rückstoß bei schnell aufeinander folgenden Schüssen, sondern auch mehr Platz für mehr Munition im Magazin, ohne mehr Gewicht mit sich rumschleppen zu müssen. Die etwas geringere Durchschlagskraft lässt sich verschmerzen und ist oft sogar beabsichtigt, um nicht mehr Schaden anzurichten als unbedingt nötig. Modernere, zuverlässigere Mechanik und bessere Ergonomie sprachen ebenfalls für die M92.
Die Schönheit liegt gut in der Hand, aber eigentlich mag ich sie nicht wirklich. Warum ist sie dann trotzdem in meiner Liste? Nur wegen des Kultstatuses? Nicht ganz. Denn vor ein paar Jahren kam das Ding hier auf den Markt: die Beretta CX4 Storm.

Ich bin wirklich kein Freund von Hartplastik ... aber scheiße sieht das Teil geil aus. XD
Ein 9mm-Karabiner, der auch normale Beretta-Pistolenmagazine annimmt und aussieht, als hätten die Designer zu viel "Halo" gespielt? Bin verliebt. Her damit! Will haben! :D

Aber zurück zu Stahl und Holz (Yay! \o/): Winchester 1887 lever action shotgun.

Seit "Terminator 2" steh' ich IMMENS auf das Teil. :D
Vielen dürfte sie auch aus "Call of Duty: Modern Warfare 2", "Fallout: New Vegas" und "Supernatural" bekannt sein (ab Staffel 5 wurde Dean Winchesters ziemlich unpraktische doppelläufige Schrotflinte endlich gegen etwas mit mehr als nur 2 Schuss ersetzt; frag' mich, warum das so lange gedauert hat). Persönlich würde ich Brownings Design einer Pump Action und vielleicht sogar der Spas-12 vorziehen. Unterhebelrepetiergewehre ziehen mich nunmal besonders an. ^^

M1 Garand

So viel ich weiß, ist sie das erste massenproduzierte halbautomatische Sturmgewehr. Die Garand wurde entwickelt, um die Reichweite, Zielgenauigkeit und Feuerkraft eines Präzisionsgewehrs mit der Möglichkeit zu verbinden, eine schnelle Schussfolge abzugeben, und so Infanteriesoldaten um einiges schlagkräftiger zu machen. Vollautomatische Maschinengewehre und -pistolen waren bis dahin entweder zu schwer und zu ungenau, bzw. fehlte es ihnen auf mittlere und weite Distanzen an Durchschlagskraft. Die Hübsche wurde im 2. Weltkrieg millionenfach produziert und gehörte zur Standardausrüstung eines jeden amerikanischen Soldaten. Sogar in Vietnam und Korea fand sie noch Verwendung im US-Militär, obwohl sie eigentlich schon längst durch die M14 und später die AR15/M16 abgelöst war. Und selbst heute noch können sich die Schussleistungen der Waffe sehen lassen.
Die Munition wird nicht aus einem Magazin zugeführt, sondern mittels eines Klipps geladen, welcher nach dem letzten Schuss mit einem *PING*-Geräusch ausgeworfen wird. Die Zielgenauigkeit und Durchschlagskraft machten sie zu einer meiner absoluten Lieblingswaffen in "Battlefield: Bad Company 2", aber dieses verdammte *PING* konnte einem den Hals kosten. Es war ein nettes kleines Detail, aber dadurch wusste der Gegner eben, dass man nachladen muss, und hatte somit Zeit für einen Gegenangriff. Trotzdem kann ich ihr nicht böse sein. ^^

Thema: Präzisionsgewehre.
Nach so viel Amerika, und kurz Italien, wird's nun endlich Zeit für Russland: Dragunov SVD.

Die halbautomatische Scharfschützenvariante der AK 47. Sie nutzt zwar die selbe unverwüstliche Technik wie ihre kleine Schwester, nur sind wegen der unterschiedlichen Abmessungen, welche vorwiegend von einer längeren Patrone herführen, die mechanischen Teile nicht untereinander austauschbar.
Präzision, zuverlässige Mechanik, einfache Bedienbarkeit und Instandhaltung, Stahl und Holz, alt und schwer - was will man mehr? ^^

VSS Snaiperskaya (Vintorez)

DAS ist wohl das fieseste kleine Teil, das die russische AK-Technik hervorgebracht hat. :D
Die VSS ist ein sehr kurzes, leichtes Scharfschützengewehr mit integriertem Schalldämpfer, das 9mm Unterschallmunition verschießt, um den Lärmpegel noch niedriger zu halten. Sie kann ganz einfach auseinandergenommen werden und findet durch ihre geringe Größe so sogar in Aktenkoffern Platz. Zusätzlich lässt sie sich von halb- auf vollautomatisch umschalten, wodurch man sie zur Not auch als Maschinenpistole verwenden kann. Durch die "langsame" 9mm-Munition und die kurzer Lauflänge sind jedoch die Reichweite und Durchschlagskraft, im Vergleich zu anderen Präzisionsgewehren, stark eingeschränkt.
Trotz der für diese Art Gewehre verhältnismäßig geringen Feuerkraft, hatte ich in "Battlefield" sehr oft sehr viel Spaß mit der VSS. Man brauchte als Sniper bei Positionswechseln den Nahkampf gegen Sturmgewehre nicht zu scheuen, und außerdem war man auch noch verdammt leise unterwegs und hat dadurch seine Stellung nicht so schnell verraten. Ich bekam deswegen sogar Hassnachrichten via Xbox Live geschickt, weil ich das Teil überhaupt benutzte, und dann auch noch so erfolgreich. (Unfähige Spieler suchen eben nach allen möglichen Ausreden und Entschuldigungen für ihr Versagen. ^^)

Barrett M95
Wenn ich schon ein Bolt Action-Gewehr in der B-Liste haben will, warum dann nicht gleich ein Monster? ^^

Kaliber 50 (13mm Durchmesser), Bitches! :D
Die Patronen haben insgesamt in etwa die länge eines europäischen Durchschnittspenisses. :D (Die .50 BMG ist links, das Dunkle in der Mitte ist die 7,62mm einer AK 47, und ganz rechts die putzige .22.) Am Ziel kommt natürlich nur die kupferummantelte Spitze des Teils an, aber das reicht. ^^
Die M95 ist die Repetiervariante der halbautomatischen M82. Das kompakte "Bullpup"-Design sorgt für eine insgesamt kürzere Waffe bei gleichbleibender Lauflänge, wodurch eine hohe Zielgenaugigkeit auf größere Distanzen ebenfalls gewährleistet bleibt.
Dieses Dinger sind offiziell "krank". Laut Aussagen des Herstellers Barrett wurden sie entwickelt, "um gepanzerte Fahrzeuge lahmzulegen", und sind eigentlich "nicht zur Verwendung als Antipersonenwaffen gedacht". Sollte man allerdings vorhaben, jemanden auf 1,5km Entfernung zu enthaupten: DAS sind die richtige Werkzeuge dafür.

Und wenn wir schon bei exzessiv sind: M134 "Minigun".
Ich kenne niemanden, der Schusswaffen mag, aber nichts mit einer "Gatling", "Minigun" oder Vulcan Cannon anfangen kann.

Das Original von Richard Gatling (daher der Spitzname für alle ähnlichen Kanonen) aus den 1860ern wurde ursprünglich mit einer Handkurbel angetrieben und gilt als Vorvater der Maschinengewehre. Moderne Varianten werden selbstverständlich mit einer Batterie oder einem Generator betrieben. "Miniguns" gibt's in allen möglichen Kalibern - diese reichen von Airsoftkügelchen bis hin zur Vulcan Cannon, die 30mm-Projektile verballert. Sie erreichen eine Schussfrequenz von über 4.000 Schuss/Minute (das sind mehr als 30 PRO SEKUNDE!). Wenn man also mal keine Kettensäge bei der Hand hat, eine "Gatling" tut's auch. ^^
Es gibt praktisch nichts, was sich damit nicht binnen kürzester Zeit zerficken lässt. Wer etwas Zeit an der Flugabwehr in "Battlefield" verbracht, "GTA V" oder irgendwas anderes gespielt hat, wo die Waffe vorkommt, weiß, dass man mit sowas richtig aufräumen kann. Und ich bin mir sicher, die meisten kennen die Szene aus "Terminator 2". Im echten leben sind "Miniguns" aber meistens stationär, bzw. an Fahr- oder Flugzeugen montiert, da der Rückstoß zu heftig ist, um sie unfixiert in der Hand zu halten. Die Kleine aus "Predator" ginge vielleicht grade noch so, aber die M134 aus "Terminator 2" hat einen Rückstoß von ca.120kg, wenn sie mit echter Munition und nicht mit Platzpatronen betrieben wird. Gemeinsam mit dem Eigengewicht der Waffe selbst, + der Munition und Batterie am Rücken, hätte selbst Arnie sicherlich seine Probleme damit gehabt, nicht umgeworfen zu werden. Die Vulcan, wie sie beispielsweise in den A10 Warthog-Jets der US-Armee verbaut sind, drücken beim Feuern sogar mit ca. 4 Tonnen in die Gegenrichtung, weswegen auch immer nur kurze Feuerstöße abgegeben werden, um das Flugzeug stabil und die Präzision aufrecht zu halten.

So ... ich glaub', das war vorerst wiedermal alles. ^^
Eine C-Liste ist wohl nichtmehr notwendig, denn das wären dann die "ja, ganz nett, wenn nichts anderes da ist"-Teile, so wie z.B. Glocks, Remington 700 & 870, Steyr AUG usw.. Damit will ich nicht sagen, dass es schlechte Waffen sind, nur, dass sie nicht unbedingt meinem persönlichen Geschmack entsprechen.

PS:
Für Leute, die neu beim Thema Schießsport sind, bin ich heute wiedermal auf ein Video von "Wild Bill" Hickok45 gestoßen, in dem er auf einige grundlegende Basics eingeht.


Freitag, 3. Oktober 2014

Where has all that awesomeness gone?

I had a job that I liked. It paid not particularly well, yet good enough to afford one of the cars that I always wanted. It even enabled my girlfriend and me to move into our own appartment, pay the bills and my debts at the bank. Besides that, it also came with a shitload of other really nice features.
I had a girlfriend who was there for me in pretty much every way imaginable.
I had outstanding sex, no matter how often a day, when or where.
I had many little romantic or otherwise joyful things.
I was able to put trust into a lot of things.
I had friends and other people whose presence I appreciated.
I had fun and enjoy things without having the feeling that I'm just wasting my time with them.
I used to do things just because I liked them, and not because I wanted to distract myself from something else.
I questioned a lot, but not everything.
I didn't to cry that often.
I believed that I was doing the right thing or that I could at least do something right.
It used to make some kind of sense to me.
I used to believe that I mean something to someone.
I had something that felt like a real home.
I used to have other places where I wanted to be, and not only my bed.
I used to have potential.
My life used to have potential.

Now I'm 30, alone, no girlfriend or any other friends for that matter, with neither job nor money or a car, living with a female gene dispenser that dares to have the audacity to call herself a mother, and I ask myself what the point of trying to get up again would be. I'm lonely, miserable. I feel unappreciated, unloved, out of place ... and just plain wrong. I'm scared shitless of life. I feel beaten, defeated. Even worse, I've given up.
Everything that has ever happened in my life has turned out to lead me here, and I just don't see how it's ever going to be any different/better. There's no way that I could be thankful for that, although even I think to myself from time to time that I'm pathetically whining and bitching around like some spoiled brat that just hit puberty.
Of course, it's always easy to blame others. But I point the finger into other directions, 'cause nobody else does it. All I ever heard is that it's my own fault that thing are how they are. I know I made mistakes, but there're just as much things in life that get forced onto you. Isn't it a fucking obvious statistical impossibility that all the shit that's going on in my life is all just because of me? Still, over time you can't help but to believe it yourself. I even feel guilty about complaining all the time, like I'm not entitled to anything, not even that. So is it any wonder that you also start to think about off-ing yourself? Not particularly to make it easier for others, but to make it easier for yourself, because your very own existence seems pointless to you and doesn't seem to do anything for you except making you feel miserable. And once you're gone, some of the people who kept accusing you the whole time are exactly the people who ask "why" and won't shut up about how they wish they'd have known and shit like that. Ignorance is bliss. I honestly envy such self-righteous, fucking stupid fucking pricks sometimes.

I feel like I've always made the wrong decision. Well, not always, but only when it mattered. I feel like I blew pretty much every important chance that was ever offered to me. Now my life seems to be over before it even got started. Like, you turn the key but the car won't start, it just keeps "laughing" you right in the face, "Suck it, dickhead, take the bus. Oh, that's right, you just missed it. Screw you, then."

It can't be all my fault. I mean, if I'd possess that kind of power to fuck things up like this without having had any intention to do so, then why is it so goddamn difficult to turn things around, do something good with it and keep at it for a change?