S Pink Premium Pointer Bio-Tagebuch (nur 3% Fantasie): Freitod - (M)eine Meinung
People used to remind me that "not everything's either black or white", but that doesn't mean they don't exist.
Because, where is all that grey coming from?

Freitag, 15. August 2014

Freitod - (M)eine Meinung

Das Wichtigste gleich vorweg: Wer Hilfe will, soll sie auch bekommen!
Hierfür gibt's ein ganze Reihe von Einrichtungen, an die man sich wenden kann. Zum Beispiel bieten sehr viele Länder eine bundesweit übergreifende Telefonseelsorge unter gebührenfreien und rund um die Uhr erreichbaren Notrufnummern.
- Österreich: 142 (telefonseelsorge.at)
- Schweiz: 143 (143.ch)
- Deutschland: 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222 (telefonseelsorge.de)
Natürlich kann man sich auch an seinen Hausarzt wenden, der einen dann an die entsprechenden Ärzte und Institute weiterleitet.
Auch viele der Krankenkassen bieten sich als Anlaufstellen zur Information über, und Behandlung von psychischen Problemen und Erkrankungen an.
Außerdem gibt es noch die Caritas die ebenfalls Hilfe und Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen bereitstellt.

(Ich weiß nicht, wie's euch geht, aber ich finde es immer etwas heuchlerisch, wenn sowas bei diversen Berichten erst am Ende eines Artikels steht. So in die Richtung: "Lest unseren Artikel zuerst und dann ... achja, da war noch was." *noch schnell Telefonnummer und Webseite hinterherschmeiß*
Das zeugt für mich nur davon, dass ihnen das Thema nicht so ein großes Anliegen ist, wie sie gerne tun. Aber sei's drum.)
________

Von hier an gilt allerdings ...

Vorsicht:
Der nachfolgende Blogpost ist aus psychologischer Perspektive nicht nur nicht sonderlich hilfreich - wenn überhaupt -, sondern sehr wahrscheinlich sogar gefährlich, da er die Entscheidung zum absichtlichen Selbstmord verteidigt.

Ich hab' eben die Schnauze voll von diesem herablassenenden Geschwafel über Selbstmord und der Verurteilung der Leute, die sich das Leben genommen haben. Keiner von uns wird danach gefragt, ob wir leben wollen. Wir werden einfach geboren, ins Leben gestellt und dann haben wir damit gefälligst zurechtzukommen.
Wollen wir das nicht, wird es als egoistisch oder sonst irgendwie schlecht angesehen. Manche nennen es sogar feige.
Haben die denn den Arsch offen?!

Zugegeben, der Selbstmord betrifft nicht nur denjenigen, der ihn durchführt. Familie, Verwandte, Freunde, Bekannte - sie werden alle mit reingezogen. Doch um die geht's dabei gar nicht. Oder doch, eigentlich schon. Suizid ist oftmals ein Resultat von Depression. Kernpunkt einer Depression ist das Denken, man sei nicht gut genug für die Welt und die Menschen, die einen umgeben, und dass sie es ohne einem viel leichter und besser hätten. Ja, es wird wehtun und sie werden trauern, aber das geht vorbei. Seltsamerweise ist man sich dieser Sache bei anderen ziemlich sicher, nur bei sich selbst nicht. Man kann nicht anders. Egoismus ist also alleine schon deswegen vom Tisch. Noch dazu legen solche Beschimpfungen die Vermutung nahe, dass die Menschen, die sie aussprechen, noch nie über einen längeren Zeitraum hinweg mit einem Geisteszustand zu kämpfen hatten, der alles andere schlichtweg ausblendet. Somit haben sie nicht die geringste Ahung, über was sie da eigentlich so irrsinnig vorlaut und vorschnell urteilen. Warum tun sie's dann trotzdem? Es wird doch immer gerne behauptet, dass einem so ja viel am Wohl selbstmordgefährdeter Menschen liegt. Wenn sie nun einen anderen Weg zur dauerhaften Selbsthilfe finden, als den, der ihnen von ihren Mitmenschen vorgeschlagen wird, ist diese Fürsorge plötzlich gegenstandslos? Was ist denn das für eine heuchlerische Scheiße?
Und Feigheit? Ernsthaft? Denken diese Leute wirklich, dass es leicht ist, eine Klinge zu nehmen und anfangen zu schneiden, die Überdosis zu nehmen, sich langsam zu vergasen, den Abzug zu drücken, mit dem Hals in der Schlinge den Stuhl umzukippen oder von einer hohen Kante zu springen? Es kostet Unmengen an Überwindung, selbst den Menschen, die den festen Entschluss gefasst haben, es tatsächlich durchzuziehen. Wenn ihr das nicht glaubt, dann steht es euch hier - im Gegensatz zu einer Depression - jederzeit frei, es selbst auszuprobieren. Es wird euch sicherlich überraschen, wie schnell ihr den Gedanken dazu aufgebt, sofern ihr ihn überhaupt aufkommen lassen könnt. Und dann denkt drüber nach, wie weit "unten" man psychisch sein muss, damit man es über's Herz bringt, es zu Ende zu bringen.
Der einzige Punkt, an dem ich es selbst als feige empfinde, ist bei Gewaltverbrechen, nach denen sich der Täter selbst richtet. Scheiße bauen, sich dann aus der Verantwortung ziehen und nicht mit den Konsequenzen leben wollen? Das unterstreicht für mich die Tatsache, was für ein anstandsloses, unsägliches Stück Dreck von einem Menschen das doch war.

Von vielen friedliebenden Leuten wird immer so gerne behauptet, dass niemand das Recht hat, über das Leben eines anderen zu bestimmen, und schon gar nicht über Leben und Tod entscheiden zu dürfen.
Wie kommt es, dass man nichteinmal über das eigene Leben und den eigenen Tod entscheiden darf wie man selbst das möchte? Warum wird über Leute, die den Freitod wählen, über weite Teile hinweg so herablassend geurteilt?
Vor der Geburt kann man nicht gefragt werden, ob man leben will; nach der Geburt wird man nichtmehr gefragt, also ist auch eine Antwort hinfällig, ganz besonders wenn sie negativ ist. Oder wie darf ich das verstehen?

"Selbstmord ist keine Möglichkeit/kein Ausweg/keine Option."
Doch, ist es. ← Fakt!
Man besitzt die Fähigkeit und das Werkzeug dazu. Stimmt schon, nur weil man's kann heißt das nicht, dass man's auch tun sollte. Aber wer sowas sagt, hat nunmal nicht die Probleme eines suizidalen Menschen und teilt nicht dessen Ansichten. Solche Leute können nicht nachvollziehen, geschweigen verstehen, was in einem vorgeht, da sie sich eben nicht in der Situation befinden. Sie haben nie sowas in der Art durchgemacht oder ihre schwierige Zeit bereits hinter sich gebracht und wollen nun, dass andere es ihnen gleichtun.
Doch warum will man nicht, dass sich jemand umbringt?
Kurz: Damit es einem selbst besser geht. (Vor allem Politik und Wirtschaft haben was gegen Suizid. Schließlich verlieren sie dadurch potentielle Wähler, Konsumenten und Arbeitskräfte. Kann mir keiner erzählen, dass es ihnen dabei um reine Nächstenliebe geht.) Worauf es im Endeffekt hinausläuft, ist das eigene Wohlbefinden, indem man weiß, jemandem das Leben "gerettet" zu haben. Was der davon hält ist einem weitestgehend egal. Möglicherweise erlaubt man sich sogar noch die Frechheit, solche Leute als undankbar zu bezeichnen, wenn sie sich nicht darüber freuen.
Natürlich geht es vielen nicht nur um die eigene Zufriedenheit mit sich selbst. Sie wollen den Menschen tatsächlich helfen, da sie nicht dabei zusehen können, wie diese sich zu Grunde richten. Doch wir werden alle irgendwann mal sterben und der Großteil von uns wird bald darauf in Vergessenheit geraten. Wenn man sich darüber einmal im Klaren und nicht in der Lage ist, die Zeit bis dahin für sich sinnvoll zu nutzen und zu genießen, warum sollte es einem untersagt werden, die Sache freiwillig ein wenig zu beschleunigen?
Nichts gegen Hilfe im Allgemeinen. Ich finde es gut und wichtig, dass es Anlaufstellen für Leute mit ernsthaften psychischen Problemen gibt, die sich helfen lassen wollen. Nur habe ich ehrlichgesagt kein Verständnis für Leute, die andere mit allen Mitteln dazu bewegen wollen, weiterzuleben; es ihnen sogar verbieten wollen, sich zu töten. Für mich ist die Frage, ob man leben will oder nicht, eine der wenigen, die man wirklich alleine und nur für sich selbst beantworten kann und muss. Diese Entscheidung kann einem niemand abnehmen. Schließlich ist man der Einzige, der mit dem eigenen Leben 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr, wortwörtlich ein Leben lang zurechtkommen muss. Wenn man das nicht kann, dann sollte man verdammt nochmal das Recht besitzen, dem ein Ende setzen zu dürfen.
Stattdessen kommen welche angetrabt und versuchen einen nervig penetrant zu überzeugen, wie wunderbar das Leben doch ist. ... Ja klar. Ganz bestimmt ist es das. Darum wollen manche ja unbedingt aussteigen. Wenn's am schönsten ist, soll man aufhören. Oder? (/sacasm -_-)

"Aber es könnte doch so wundervoll sein, wenn man das nur will und sich Mühe gibt."
Drei Haken an der Sache:
1.) Könnte = Konjunktiv.
Keiner kann einem eine Garantie dafür geben, dass es einmal besser wird. Man muss es wohl oder übel einfach versuchen. Ich schlimmsten Fall plagt man sich noch Jahre mit dem Schrott im eigenen Kopf herum oder wird ihn nie vollkommen los. Die Möglichkeit dazu besteht immerhin und sie bereitet noch zusätzliche Angst.
2.) Der Wille/die Zuversicht/die Hoffnung.
Woher soll man die nehmen? Und wenn man sie mal kurz hat, was gibt einem die Fähigkeit, das Durchhaltevermögen, sie sich auch zu erhalten? Alles, was bisher passiert ist, hat einen immerhin nicht davon abgehalten sich jetzt so bekackt zu fühlen, wie man sich eben fühlt, bzw. haben die Geschehnisse überhaupt erst dazu geführt, dass es einem nun so geht. Außerdem, ...
3.) Die Mühe/der Aufwand.
Veränderungen kommen nicht von heute auf morgen, sondern sie brauchen Zeit. Mehr Zeit mit dem Schrott, von dem man ohnehin jetzt schon genug hat. Das ich richtig verschissen anstrengend. Alleine schafft man das oft nicht. Doch die Leute, die einem helfen wollen, haben ebenfalls ihr eigenes Leben und ihren eigenen Kram zu erledigen. Sie sind auch mal schlecht drauf. Sie sind nicht immer für einen da. Sie können sich nicht rund um die Uhr um einen kümmern und einem beistehen. Dabei ist es eine der schlimmsten Dinge, alleine zu sein, selbst wenn man behauptet, dass man genau das will. Oft hat man jedoch wirklich keinen Bock auf andere Menschen und man will auch nicht immer über alles reden, was einem bedrückt, was es den Anderen wiederum schwerer macht einem zu helfen. So oder so ist man früher oder später wieder allein. Und, ehe man sich versieht, drängen sich die alten Denkmuster wieder in den Vordergrund. Doch diesmal ist vielleicht nichts und niemand da, der sie zurückhält und einem bei den Anstrengungen hilft, die Situation durchzustehen.
Man muss sich helfen lassen wollen. Man muss die Mühe auf sich nehmen wollen. Man muss kämpfen wollen. In bestimmten Momenten kann und will man jedoch genau das nicht. Es wird einem plötzlich alles zu viel und man möchte bloß nurnoch, dass es aufhört. 

"Der Tod ist die dauerhafte Lösung für ein zeitweiliges Problem."
Ja, der Tod ist endgültig. (Oder vielleicht auch nicht. Hat schließlich noch niemand überlebt, um davon erzählen zu können.) Doch genau das will man auch, wenn man ernsthaft darüber nachdenkt, sich das Leben zu nehmen. Man will, dass der Schmerz ein für alle Mal aufhört. Manche Menschen haben nicht nur ein kurzweiliges Problem, sondern jede Menge davon, die sich in einem Gefüge zusammenfinden, das sich "Leben" nennt. Für sojemanden ist das Leben an sich nunmal kein temporäres Problem - es dauert so lange, wie's eben dauert, bis zum Tod.

Also wer zum Teufel glauben diejenigen, die Selbstmord verurteilen, eigentlich, dass sie sind?!
Oh ja, ihr verdammten Pisser wisst es doch um so vieles besser, weil ihr ja mit haargenau dem selben Scheiß zu tun habt wie Leute, die sich überlegen sich etwas anzutun. Da müsst ihr auch durch, ob ihr nun wollt oder nicht. Aber ihr stellt euch der Herausforderung und zieht nicht so feige den Schwanz ein. Ja, ihr seid die Spitze der Schöpfung, und jede Dreckssekunde eures verfickten Scheißlebens ist eine verdammte Heldentat. (/sarcasm reloaded -_-)
Wenn es schon als egoistisch erachtet wird, wenn sich jemand von sich aus aus dieser Welt entfernt, wie egoistisch ist es dann erst, ihn absichtlich gegen seinen Willen in dieser Welt festhalten zu wollen, mit der er nicht zurechtkommt und nichtmehr zurechtkommen will?
Ich schreibe das hier von einem Standpunkt aus, an dem ich selbst keinen Grund sehe, weiter zu leben. Warum auch immer tue ich es dennoch, obwohl ich keinen Nutzen darin erkenne - weder für mich, noch für andere. Das war schonmal anders. Aber selbst dann habe ich nicht die Dreistigkeit besessen, die wohl essentiellste Lebensentscheidung anderer Leute in Frage zu stellen.
Hierbei scheiden sich die Geister, da es irgendwie einer Art Sterbehilfe ähnelt. Bei solchen Themen geraten unterschiedliche Moralauffassungen schnell aneinander.
Trotz allem gilt: Wer keine Ahnung hat, FRESSE HALTEN!

Dennoch möchte ich es jedem, der mit Selbstmordgedanken "spielt", nahelegen, es sich wirklich gut zu überlegen. Denn, wie gesagt, der Tod ist endgültig und niemand weiß, was danach kommt. Es könnte genauso gut schlimmer sein, als alles, was man hier in diesem Leben durchmachen muss. Auch wenn man sich das vielleicht nicht vorstellen kann, die Möglichkeit besteht ... zumindest lässt sie sich nicht ausschließen.
Ich selbst bin meistens einfach zu neugierig darauf, worauf das alles hinausläuft und wozu es im Endeffekt noch gut sein kann. Manchmal reicht die Neugier alleine auch für mich nicht aus. Es wirkt lächerlich. Oft genug will ich gar nicht wissen, was da noch alles kommt. Die Neugier ist sicherlich kein allzu guter, wirklich wirksamer und nachhaltiger Grund, aber sie ist immerhin ein Grund, warum ich überhaupt noch in der Lage bin, das hier niederzuschreiben. Das ist doch auch schon was, oder nicht?

PS:

Dieser Werbespot wurde meines Wissens nach nie im Fernsehen ausgestrahlt, da er Alkoholismus als Alternative zum Suizid propagiert. Also scheint doch nicht wirklich alles besser als der Freitod zu sein, denn sonst würde man sich nicht darüber aufregen. ;)
Ich persönlich find's herrlich witzig. Galgenhumor in Reinform. X'D

[Nachbearbeitet:
Ein paar Schreibfehler haben einfach zu sehr genervt.
Den Rest könnt ihr behalten. ^^]

Kommentare:

  1. Du hast in einigen Punkten Recht, trotzdem bin ich der Meinung, dass man jeden Suizid denn man als Außenstehender verhindern kann auch verhindern muss. Die meisten Suizide werden von Menschen begangen die psychisch krank sind, einen Großteil machen hier Depressionen aus. Und die sind grundsätzlich erst mal behandelbar. Auch wenn eine Situation einem manchmal aussichtslos erscheint, muss sie es nicht sein. Dafür spricht auch, dass die meisten, die einen erfolglosen Suizidversuch hinter sich haben, nicht noch einen Versuch starten.

    Ich muss mich selbst manchmal dran erinnern, aber es gibt so viele Gründe zu leben. Neben den schlechten stehen einem doch auch noch so viele schöne Erlebnisse bevor, interessante Menschen die man kennen lernt und so weiter. Vor allem ist es ungenutzte Zeit die man wegschmeißt.

    Bewahr dir deine Neugier und warte ab was das Leben dir noch zu bieten hat.

    Ach ja und die Werbung find ich super :D

    (Warum kann man bei dir eigentlich keine Kommentare abgeben ohne irgendwo irgendwelche blöden Accounts haben zu müssen? >.<)

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    1. Tja, wie gesagt halte ich nicht viel von dem Gedanken, Leben "retten" zu MÜSSEN. Man kann es versuchen, um zu sehen, ob derjenige wirklich einen festen Entschluss gefasst hat oder es nur eine Art Hilfeschrei war. Hält er allerdings an seiner Entscheidung fest, finde ich es nicht richtig, wenn man ihn trotzdem davon abhält.

      Du hast eben eine andere Sicht auf die Dinge. Für Leute wie mich überwiegt der Schrott in der Welt. Zumindest aber bleibt der negative Kram leichter an einem hängen und gräbt sich tiefer in einen hinein, als der positive. Dringt ein Lichtschimmer von Hoffnung in uns vor, wartet dort schon die Übermacht der Dunkelheit auf ihn, die ihn zu ersticken droht und gegen die er sich durchzusetzen hat, was er meistens nicht lange schafft. (Ich kenne auch ein paar Leute, bei denen es genau umgekehrt ist.) Jedenfalls sehen wir in der ungenutzten Zeit oft nur noch mehr Schmerz und Qualen auf uns zu kommen, wodurch wir sie in bestimmten Momenten allzu gern einfach wegschmeißen würden.

      (Anonyme Kommentare sind ausgeschaltet, um unnötigen Troll Crap besonders von solchen Themen fernzuhalten. Menschen können sehr, sehr grausam sein. Und noch viel mehr, wenn sie aufgrund von Anonymität nicht hinter ihren Aussagen zu stehen brauchen und dementsprechend keine Konsequenzen zu befürchten haben. Ich hab' schon mit genug Schrott zu tun, da muss ich es nicht auch noch absichtlich darauf anlegen, mich mit noch mehr befassen zu müssen. ;) )

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  2. Antworten
    1. Hihi, mein Freund der Baum. ^^
      Danke. Bin ich also doch nicht sooo alleine mit der Ansicht. :)

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    2. Ich finde es auch erfrischend, dass du diese Meinung mal geäußert hast. ^^

      Für die Mehrheit der Lebenden sind Suizidgedanken eben sehr unverständlich (wäre es anders, gäbe es die Menschheit auch bald nicht mehr), aber dass heißt nicht, dass sie immer im Recht sind. - Und es gibt ihnen schon gar nicht das Recht sich in Leben und Tod anderer Menschen einzumischen oder darüber zu urteilen.

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  3. Hi.

    Ich schreibe jetzt auch mal meine Meinung hier hin ^^
    Also ich finde, dass das was du geschrieben hast nicht ganz von der Hand zu weisen ist. Ich will nicht behaupten, dass ich ein Unterstützer des Selbstmordes bin, aber ich muss dir recht geben.. Jeder Mensch hat sein Leben in der Hand. Und es gibt Menschen die mental unglaublich leiden und keinen Ausweg sehen. Es ist immer leicht jemandem zu sagen, dass er da durch muss, weil das jeder muss. Das mag zwar stimmen, aber es stimmt eben auch, dass wir nicht alle gleich sind. Für jeden ist das Leben anders und wir nehmen Situationen alle unterschiedlich wahr. Und ein Mensch der jeden Tag leidet und in seinem Leben nicht mehr auf die Reihe bekommt, tja, ... der hat irgendwann mal die Nase voll. Besonders, wenn man niemanden hat. Ich persönlich kann niemanden für diese Entscheidung verurteilen. Auch ich habe schon mal an den Tod gedacht. Aber ich habe Angst was danach vielleicht kommt oder auch nicht kommt. Außerdem gibt es Menschen die sterben jeden Tag, ohne das sie es wollen.. Ich will mein Leben nicht wegwerfen. Aber das ist nur wie ich es sehe. Ich kann niemanden zwingen meine Meinung zu haben.
    Allerdings wäre ich mehr als unglücklich wenn sich jemand den ich liebe das Leben nimmt... Ich kenne jemanden, der jemand kennt, der sich das Leben genommen hat.
    Der Tod ist echt das letzte Mittel und man muss sich darüber im Klaren sein.
    Ich finde wirklich, dass das ein sehr schwieriges Thema ist. Jeder hat einen anderen Standpunkt. Aber wir müssen auch den Standpunkt anderer akzeptieren. Andere Menschen gehören uns nunmal nicht.

    Jade

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