S Pink Premium Pointer Bio-Tagebuch (nur 3% Fantasie): August 2014
People used to remind me that "not everything's either black or white", but that doesn't mean they don't exist.
Because, where is all that grey coming from?

Sonntag, 31. August 2014

The Winchester Brothers

"I've already told the other detectives everything I know."
- praktisch jeder, der von Dean und Sam zu irgendwas befragt wird

Lange hat's gedauert, aber ich habe mich vor ein paar Wochen dann doch mal dazu überreden lassen, "Supernatural" eine Chance zu geben.
Und gut war's. ^^


Wer's nicht kennt:
Dean und Sam Winchester ("Yes, like the rifle.") sind Hunter, die quer durch die Staaten ziehen und alles jagen, was nicht in die natürliche Ordnung von Leben und Tod passt. Geister, Dämonen und andere übernatürliche Kreaturen werden von ihnen aufgespürt und zurück in die Hölle geschickt oder zumindest zur Ruhe gebracht. Aber eigentlich suchen sie nur nach einem ganz bestimmten Dämon, der damals, als Dean 4 und Sam gerademal ein halbes Jahr alt war, ihre Mutter ermordet hat. Ihr Vater John, der die beiden seitdem zur Jagd ausbildete, ist dem Ding auf der Spur. Doch der ist nun ebenfalls verschwunden.

Freitag, 29. August 2014

Endlosschleife

Ich versuchte mir zu überlegen, was sich in den letzten Jahren bei mir getan hat, seit ich mit der Welt und mit mir selbst so zu kämpfen habe und praktisch nichts noch irgendeinen Sinn für mich ergibt.
Ähnlich wie bei der Frage, was man an mir vermissen würde, fiel mir nichts wirklich ausschlaggebendes ein. Ich hab' ein neues Gebiss, aber das war's auch schon.
Und sonst?
Alle anderen Anstrengungen sind entweder effektlos verpufft oder ich habe keine Kraft mehr, um sie fortzuführen.
Ich weiß nicht, warum ich mich selbst so von anderen abhängig mache und nichts nur um meiner Selbst wegen machen kann, obwohl ich doch eigentlich so auf mich selbst fixiert bin. (See that? 3 mal "selbst" in nur einem Satz.) Was am Ende für mich übrig bleibt, ist der Gedanke, dass ich vor 3 Jahren genauso gut tot umfallen hätte können. Es hätte anderen Leuten und mir (Ja, im ersten Versuch hatte ich mich zuerst geschrieben.) einiges erspart. Seitdem habe ich nichtsmehr zu Stande gebracht, was sich länger als 5 Minuten in irgendeiner Weise positiv ausgewirkt hätte. Der Rest waren nur Zurückweisungen oder das Warten darauf, dass ich zurückgewiesen werde.
Ich bin einsam, fühle mich wertlos, zwecklos, und noch dazu stecke ich an einem Ort fest, den ich hasse, mit einer Person, die ich hasse.
Aus meiner Sicht wurde es also immer nur noch schlimmer und schlimmer. Nur ich kann daran was ändern. Aber genau dazu fühle ich mich nicht in der Lage.



Ich finde echt keine Worte mehr dafür. Ich kann mich nur immer wieder wiederholen, was ich hier und in meinen Tagebüchern auch schon oft genug gemacht habe. Und ja, natürlich fuckt mich das selbst schon seit einiger Zeit an. Nur, was soll ich sonst tun, wenn sich alles immer nur im Kreis dreht, weil ich keine befriedigenden Antworten bekomme, denen ich glauben kann.
Ich bin wiedermal an einem Punkt, an dem es mir ziemlich scheiß egal ist, was als nächstes passiert. 1.) habe ich sowieso keine Ahnung, was passiert, und 2.) ist es mir zu anstrengend, einfach auf gut Glück zu versuchen, irgendwie darauf Einfluss zu nehmen. Immerhin weiß ich ja nicht, wofür ich es tun sollte. Ich habe keinen Anhaltspunkt. Ich sehe entweder keinen Weg oder zuviele davon. Ich weiß nicht, wohin mit mir und was tun.
In der letzten Zeit weiß ich nichtmal mehr, ob ich es überhaupt mitbekommen würde, geschweige denn zu schätzen wüsste, wenn genau das passiert, was ich will. Ich weiß nichtmal mehr, ob ich überhaupt will, was ich will. Ich weiß nicht, ob ich damit umgehen und etwas daraus machen könnte. Ich weiß nichtmal, was ich will, außer dass es aufhört ... mir fast schon egal wie.
In other words: I'm fucked.

Anyway, ab heute oder morgen (29. bzw. 30.08.2014; je nach dem, wann die Verbindung gekappt wird) werde ich wohl wieder nur sehr unregelmäßig, wenn überhaupt online sein, da das Geld dafür wieder zu knapp wird. Mit Serien, Filmen und Musik bin ich für die nächste Zeit versorgt, obwohl ich die Möglichkeit nicht ausschließen kann, dass ich das Zeug gar nicht brauchen werde.

Sonntag, 24. August 2014

12

"I'm Scottish. It's good I'm Scottish.
I can complain about things.
I can really complain about things now."
- The Doctor

Ich muss das kurz loswerden, solang's noch frisch ist. ^^

Hab' gerade die "Doctor Who" S08E01, "Deep Breath", hinter mich gebracht.
Mir hat Peter Capaldis Einstand als Doctor wirklich richtig gut gefallen. Ok, die Komik war vielleicht teilweise schon ein wenig zu überzogen, finde ich, aber das "Problem" hatte ich in der 1. Folge von Eleven mit Matt Smith auch schon. Dafür stimmte rundherum genug, dass ich bei Twelve wohl nicht so lange brauchen werde, um mich an ihn zu gewöhnen. (Brauchte bei Eleven bis in die 6. Staffel, um mich an Matt Smith zu gewöhnen, nur um dann zu merken, dass ich eigentlich nur mit Amy ein Problem hatte. ^^)
But, first things first.

Samstag, 23. August 2014

fuck

"Drop dead! Ehrlich, von mir aus stirb, aber stirb leise! Is' nicht notwendig, dass du mir damit auch noch auf den Sack gehst."

Ich wollte eigentlich schlafen.
In den letzten Tagen finde ich mir nichts besseres zu tun. Ich dreh' meine Runden auf Twitter und YouTube, kucke ein paar Folgen "Supernatural" und seh' zu, dass ich ein paar Stunden rumbiege, um wieder einschlafen zu können. "Old habits" die hard.
Die unsägliche Scheißkreatur im Raum nebenan, der ich 50% meines genetischen Erbmaterials verdanke (das alleine ist schon Grund genug für mich, sie zu hassen), entschied sich aber, einen Hustenanfall zu bekommen und dem mit nicht enden wollendem Geräusper und Geröchel zu folgen. Mal eine Abwechslung zum ansonsten üblichen Gefurze, der Herumrülpserei, der Schlagermusik, dem sinnlosen in-der-Gegend-Rumgemecker und Gefluche, und dem Gekläffe ihrer beiden grenzdebilen Hunde, doch um nichts besser. Eine Geräuschkulisse, bei der man verzweifelt und sich zu so vielem in der Lage fühlt, außer schlafen.
Ich sollte mir ein Hobby suchen, bei dem ich die ganze überschüssige Wut rauslassen kann. Professioneller Schnitzelklopfer kommt mir in den Sinn. Was ich hier abziehe ist reine Selbstbeherrschung. Andere Charaktere hätten sicher schon längst dem Rot vor ihren Augen nachgegeben und mit einer Axt, oder von mir aus mit der stumpfen Seite es eines Buttermessers für Ruhe gesorgt und die Wohnung mit Eingeweiden wie mit Weihnachtsgirlanden um die Fenster verziert. Nach einer derartigen Tat würde man vielleicht seine Ruhe in der Einzelhaft einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt finden. 4 Wände, 1 Dach, 1 Bett, 3 Mahlzeiten inkl. gratis Drogen und keinerlei Verantwortung oder Verpflichtungen - was will man mehr?
Die Frau ist vieles für mich. Doch keines der Adjektive, die mir zu der Person einfallen, würde man im Normalfall mit einer Mutter in Verbindung bringen.
Wenn ich über meine Auffassung einer Mutter nachdenke, kommen mir die Tränen, weil ich sowas meiner Ansicht nach nie wirklich hatte. Sogar die leichten Ansätze einer mütterlichen Bezugsperson, die die alte Frau vielleicht noch hatte als ich ganz klein war, werden durch alles was folgte zunichte gemacht.
Wenn man nichtmal der eigenen Mutter vertrauen kann, wem dann?
Unkraut vergeht nicht. Und die alte Frau hält sich, als hätte sie's schon lange hinter sich gehabt und der Teufel hätte persönlich dafür gesorgt dass sie in ungeweihtem Boden begraben wird, damit sie weiter ihr Unwesen auf dieser Seite der Realität treibt und er nichts mit ihr zu tun haben muss. Ich könnte es ihm nicht verübeln. Sie würde es sogar schaffen die Hölle unbewohnbar zu machen. Gegen die wirken die apokalyptischen Reiter mitsamt den biblischen Plagen wie ein betreuter all inclusive-Urlaub.

Mir geht's ganz und gar nicht gut.
Ich versuchte heute Nachmittag darüber nachzudenken, warum mich jemand vermissen würde.
Mir ist nichts eingefallen. Kein einziger Grund.
Es gibt sicherlich ein paar Dinge, die einem von mir in Erinnerung und auch weiterhin erhalten bleiben, zumindest bis diverse Webseiten abgeschaltet werden.
Aber vermissen?
Mir fiel absolut nichts ein. Ich konnte nicht einmal an jemanden denken, dem ich soviel bedeuten würde, alsdass er diesem Gefühl nahekommen könnte, irgendwas an mir zu vermissen (und dabei denke ich ganz und gar nicht an meine "Familie", weil ich SCHEISS auf meine "Familie" ... mich wundert, dass der Ausdruck überhaupt noch in meinem Wortschatz existiert).

Internetcrushs ziehen mich noch zusätzlich runter.
Durch die Zurückverfolgung diverser Profile ist es in bestimmten Fällen ziemlich leicht, sich in jemanden zu verknallen. (Da gibt es eben 2-3 ganz spezielle Kandidatinnen, die ich ganz besonders mag. Tja, man klammert sich nunmal an alles, selbst den kleinsten Hoffnungsschimmer, den man kriegen kann, und wenn es "nur" Onlinebekanntschaften sind.)
Aber wie sinnlos ist das bitte?! Besonders in meiner Situation.
Normalerweise ist es ein relativ kleines Problem, dass zwischen zwei Menschen ein paar hundert Kilometer liegen. Wenn ein Part (ich) allerdings nichts weiter dazu beitragen kann, als Menschen von sich abzustoßen, er keine Arbeit und dementsprechend kein Geld hat und kein Vertrauen aufbringen kann, dann ...
Es trägt alles dazu bei, dass ich mich nichtmal das ausreicht, um mich um ein vermeintliches "Happy End" zu bemühen, das mir niemand garantieren kann. Klar, wer nicht kämpft, hat schon verloren. Man kann nichts mit Sicherheit wissen, solange man es nicht versucht hat. Ich will nicht sagen, dass es mir den Aufwand nicht wert ist. Doch ist mir das Risiko zu groß. Ich nehme selbst minimalste Rückschläge oft sehr persönlich und lasse sie sehr tief in mich einwirken. Ich kann nicht anders. So bin ich eben. Und wenn ich jetzt schon psychisch so am Boden herumkrieche, was soll dann erst aus mir werden, wenn ich in der Liebe nochmal enttäuscht werde? Ich will nicht abstumpfen und es hinnehmen müssen. Ich will mich nicht daran gewöhnen müssen, weil's nunmal so ist. Das ist kein Grund für mich, denn es muss ja nicht sein ... so sehe ich das zumindest.
Außerdem bin ich zu sehr mit mir selbst beschäftigt, um mich um jemand anderen kümmern zu können. Und ich kann mich ja wohl schlecht einfach so an andere anlehnen, die ich praktisch nicht kenne ... und die mich nicht kennen und vielleicht auch gar nicht kennen wollen.
Ich habe nicht die leiseste Ahnung, ob ich überhaupt noch in irgendeiner Weise beziehungsfähig bin. In meinem derzeitigen Zustand wohl kaum. Nur weiß ich auch nicht, wie ich alleine etwas daran ändern könnte.

Der Tod von Robin Williams macht mir auch zu schaffen.
"Der Glaube kann Berge versetzen.", sagt man. Und es stimmt. Im Fall von Robin hat es sogat sein gutes Ansehen, seine allgemeine Beliebtheit, sein Talent, seine Familie und Karriere schlussendlich beiseite geräumt. Nichtmal das hat es geschafft seine inneren Dämonen zu bezwingen. Es hat alles nichts geholfen. Im Endeffekt war er ihnen nach Jahrzehnten doch noch unterlegen.

Auch bei mir manifestieren sich die Selbstmordgedanken wieder sehr stark in letzter Zeit.
Ist schon seltsam, dass ich mich vielen (besonders in meiner direkten Umgebung) Leuten auf einer intellektuellen Ebene so überlegen fühle, aber ich derjenige bin, der sich in Blogeinträgen das Selbstmitleid von der Seele schreiben MUSS, weil er praktisch aus nichts anderem mehr zu bestehen scheint und kein anderes Ventil und auch sonst keine Möglichkeit hat, es umzuwandeln und/oder nach außen zu tragen.
Ich weiß nicht weiter, ich stecke fest ... schon seit 2 Jahren.
Habe irgendwann in letzter Zeit festgestellt, dass ich mich gar nichtmehr daran erinnern kann, wie es sich vorher, ohne dem ganzen Schrott in meinem Kopf angefühlt hat. Ich weiß es wirklich nichtmehr. Nur manchmal spüre ich noch Ansätze davon und das macht mich umso mehr fertig, weil ich inzwischen zu wissen glaube, nie wieder dahin zurück zu können.
Aber was weiß ich schon?

In einer Woche habe ich wiedermal keinen Netzzugang, weil ich ihn mir nicht leisten kann.
Und dann?
... wird meine Welt wieder um ein Vielfaches kleiner, als sie ohnehin schon ist. Die kleinen Kreise, in denen ich mich jetzt schon verlaufe, werden wieder enger, aber um nichts übersichtlicher, sondern nur noch verdrehter und verstörender.
Aber wen sollte das schon interessieren? Ich find's doch selber oft genug bescheuert.

"Remember, you're unique ... just like everybody else."

Ich weiß mit meiner Zeit nichts besseres anzufangen, als das hier. Obwohl ich selbst nichtmal weiß, wozu ich das hier überhaupt mache. "Beschäftigungstherapie", damit ich wenigstens irgendwas zu tun habe.
Ich musste mir in den vergangenen Tagen auch wieder einen Satz gefallen lassen, bei dem ich den Leuten mit dem nackten Arsch ins Gesicht springen könnte.
"Du hast dir das doch quasi selbst ausgesucht. Es ist immerhin deine Entscheidung, was du aus deinem Leben machst. Du hast die Wahl."
Na klar hab' ich das. Das alles war von Anfang an mein Plan. Auch wie ich mit diversen Unplanmäßigkeiten umgegangen bin und weiterhin mit ihnen umgehe ist meine eigene Entscheidung und reine Absicht. Ganz bestimmt sogar.
...
Zu sowas fällt mir echt nichtsmehr ein, außer: FUCK! YOU!

Mittwoch, 20. August 2014

IDK

Wie kann man sich nur so alleine fühlen?
Wie kann man sich nur so unfähig fühlen?
Wie kann man etwas wollen, ohne zu wissen, was man eigentlich will?
Wie kann man Hilfe erwarten, wenn man sie nicht akzeptieren kann?
Wie kann man sich so überwältigt fühlen?
Wie kann es einem so schwer fallen, die eigenen Handlungen zu begründen?
Wie kann es einem so leicht fallen, an allem zu zweifeln?
Ich weiß es nicht.
Ich weiß nichts mehr.
Alles nur Vermutungen und Meinungen - die einen stärker, die anderen schwächer, aber keine Fakten.
Alles was ich weiß ist, dass ich keinen Sinn darin sehe, auf die kleinen Hoffnungsschimmer, die mir geboten werden, hinzuarbeiten. Ich darf mich nicht auf sie einlassen. Ich darf mich nicht von ihnen einnehmen lassen. Nicht einfach so. Nicht nochmal.
Es kann alles wieder in sich zusammenfallen.
Wäre nicht das erste Mal.
Das ist alles, wobei ich mir noch sicher bin - das einzige unumstößliche Fakt, das ich noch habe.
Wie soll man so überhaupt noch in jemanden und/oder auf etwas vertrauen können, wenn man doch nur darauf wartet, dass man wieder beschissen wird?
Wie soll man sich überhaupt noch über irgendwas freuen können, wenn man doch nur darauf wartet, dass es einem wieder aus der Welt gerissen wird?
Wie soll man in sich selbst überhaupt noch irgendeinen Wert erkennen, wenn man nicht gerade unverantwortlich an der ganzen Geschichte war?
Wie soll man sowas einfach akzeptieren und hinter sich lassen?
Und warum?
Ich weiß es nicht.
Und hier ist niemand, der es mir erklären könnte; niemand, dessen Worte ich genug Vertrauen entgegenbringe, um ihnen Glauben schenken und dadurch Hoffnung entstehen lassen zu können. In meinem direkten Umfeld ist es sogar noch schlimmer, denn hier ist niemand, auf dessen Worte ich auch nur den geringsten Scheiß gebe. Meine Fantasie reicht nicht aus, um mir auch nur ansatzweise vorstellen zu können, dass einer von diesen Leuten, die sich meine Familie schimpfen, auch nur eine einzige sinnvolle Silbe von sich geben könnten.
Hier bin nur ich allein, der sich jeden Abend in den Schlaf heult, weil er keine Antworten auf seine Fragen findet und hinter allem nur Dunkelheit sieht, die darauf lauert, bald wieder alles mit sich in die Tiefe reißen zu können.
Seit einigen Wochen fühlt sich alles wieder zunehmend falsch an. Ich fühle mich falsch an.
Menschen, die brutal ehrlich alles ungefiltert rauslassen, tun weh. Menschen, denen man anmerkt, dass sie einiges zurückhalten, sind allerdings auch nicht angenehmer.

Wie kann man sich nur so einsam fühlen?
Es wird nie jemandem möglich sein, die Dinge so zu sehen, wie ich es tue.
Es wird nie jemand wirklich verstehen, wie es ist, diese Scheiße nicht nur zu schreiben, sondern auch zu denken und zu fühlen.
Es wird sich nie jemand antun wollen, es wirklich zu verstehen.
Und selbst wenn, es wird mir nie gelingen, es jemandem wirklich klarzumachen.
Ich bin allein damit.

Und wie ich diesen Ort hasse.
Es gibt nichts, was nicht an diesem Ort hasse. Ich hasse wie er klingt, wie er riecht, wie er aussieht, sein Licht und seine Schatten. Ich hasse wie er sich anfühlt. Aber ich hänge hier fest.

Wie kann man sich so nutzlos fühlen.
Ein Grund/eine Aufgabe/ein Ziel wäre nett. Irgendwas, das mir nichts ausmacht, vielleicht sogar Spaß macht, weil ich weiß, warum und worfür ich es tue. Ich würde ja einigen Leuten gerne vertrauen, aber das kann ich nicht. Den Fehler hab' ich schon zu oft gemacht.
Ich weiß, was sich hinter allem verstecken kann, und ich kann es nichtmehr nicht sehen.

Das einzig Falsche ist es, nichts zu tun.
Aber wie soll ich etwas tun, wenn ich niemandem mehr glauben kann, dass er/sie ernsthaft etwas darum gibt, was ich tue?
Wie, wenn doch alles falsch erscheint, was ich tue?
Wie, wenn ich dabei nicht ich selbst sein kann, sondern die meiste Zeit damit verschwenden muss, mich anderen anzupassen um weiterzukommen?
Wie, wenn ich doch nichtmal selbst weiß, was ich will?
Wie, und warum?
Ich weiß nichtmal, ob es Sinn macht, irgendwas zu wollen. Hinter allem steckt die Angst, dass alles wieder nur auf Lügen und falscher Hoffnung aufgebaut ist, und man im Endeffekt ja doch nur wieder beschissen wird. Man erwartet schon gar nichts anderes mehr.
Woher die Hoffnung, die Zuversicht, den Glauben, das blinde Vertrauen nehmen, dass es irgendwann besser wird?
Woher, und warum?
Manche meinen, ich lebe in einer negativen Scheinwelt voller irrationaler, unbegründeter Ängste und Zweifel. Das sehe ich anders. Denn woher kommen diese Ängste und Zweifel? Es kann nunmal nicht immer für jeden alles gut ausgehen. Wer was anderes behauptet, verleugnet alles schlechte in dieser Welt. Solche Leute leben also in einer ähnlichen irrationalen Scheinwelt wie ich. Wer sind sie also, um über mich urteilen zu dürfen? Ja, sie sind in er Überzahl, aber das gibt ihnen noch lange nicht Recht.

...

Ich hatte mich Ende 2013/Anfang 2014 etwas gefangen, nur konnte ich den Schwung nicht aufrecht halten. Und jetzt seht euch das hier an.
Ich bin wieder zurück am Start bzw. war ich vielleicht nie wirklich weg.
And now what?

Freitag, 15. August 2014

Freitod - (M)eine Meinung

Das Wichtigste gleich vorweg: Wer Hilfe will, soll sie auch bekommen!
Hierfür gibt's ein ganze Reihe von Einrichtungen, an die man sich wenden kann. Zum Beispiel bieten sehr viele Länder eine bundesweit übergreifende Telefonseelsorge unter gebührenfreien und rund um die Uhr erreichbaren Notrufnummern.
- Österreich: 142 (telefonseelsorge.at)
- Schweiz: 143 (143.ch)
- Deutschland: 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222 (telefonseelsorge.de)
Natürlich kann man sich auch an seinen Hausarzt wenden, der einen dann an die entsprechenden Ärzte und Institute weiterleitet.
Auch viele der Krankenkassen bieten sich als Anlaufstellen zur Information über, und Behandlung von psychischen Problemen und Erkrankungen an.
Außerdem gibt es noch die Caritas die ebenfalls Hilfe und Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen bereitstellt.

(Ich weiß nicht, wie's euch geht, aber ich finde es immer etwas heuchlerisch, wenn sowas bei diversen Berichten erst am Ende eines Artikels steht. So in die Richtung: "Lest unseren Artikel zuerst und dann ... achja, da war noch was." *noch schnell Telefonnummer und Webseite hinterherschmeiß*
Das zeugt für mich nur davon, dass ihnen das Thema nicht so ein großes Anliegen ist, wie sie gerne tun. Aber sei's drum.)
________

Von hier an gilt allerdings ...

Vorsicht:
Der nachfolgende Blogpost ist aus psychologischer Perspektive nicht nur nicht sonderlich hilfreich - wenn überhaupt -, sondern sehr wahrscheinlich sogar gefährlich, da er die Entscheidung zum absichtlichen Selbstmord verteidigt.

Ich hab' eben die Schnauze voll von diesem herablassenenden Geschwafel über Selbstmord und der Verurteilung der Leute, die sich das Leben genommen haben. Keiner von uns wird danach gefragt, ob wir leben wollen. Wir werden einfach geboren, ins Leben gestellt und dann haben wir damit gefälligst zurechtzukommen.
Wollen wir das nicht, wird es als egoistisch oder sonst irgendwie schlecht angesehen. Manche nennen es sogar feige.
Haben die denn den Arsch offen?!

Mittwoch, 13. August 2014

H(A)T(E)M(Y)L(IFE)


"GOTTVERDAMMT, ICH HASSE DIESEN HACKERMIST!!!"
- Samuel L. Jackson, "Jurassic Park" -

Ich bin kein professioneller Programmier und auch kein Hobby-Coder oder sonstwas. Ich hab' keinerlei Ausbildung in die Richtung und auch nicht vor, sowas nachzuholen. Ein gewisses Interesse ist aber trotzdem da ... und ich hasse es. -_-

Ich sehe ganz besonders rot, wenn Kleinigkeiten nicht funktionieren, die eigentlich problemlos ablaufen sollten und für die man nun wirklich keinen Abschluss in "Dizzle da Webshizzle" braucht. Zum Beispiel, wenn's bloß darum geht, meinen Cursor ein wenig Glitzer verlieren zu lassen.

Sowas will ich haben! *.*
(Ja, ich weiß: ist wieder sehr girly von mir. So what? Mir gefällt's, also ein -liches FU an die Kritiker! :p )

Bin ich schmutzig? ó.O

Sex!
Ich mag Sex. :3
Wer denn auch nicht? ó.O (Asexuelle jetzt mal kurz ausgenommen.)
Weil ich sehr offen mit dem Thema umgehe, wird es oft so gesehen, als wäre ich ein auf's Ficken fixierter Perversling.
Warum ist das so? Keine Ahnung.

Freitag, 8. August 2014

Noch ein paar persönliche Videospiel-Highlights

Mir sind noch welche eingefallen, die ich beim letzten Mal vergessen hatte. Gut möglich, dass das ebenfalls nicht der letzte Eintrag zu dem Thema ist. ^^

Saboteur

Sean auf einem Wachturm über Paris
Mit Sean, dem Iren, unterwegs im nazibesetzten Paris, Anfang der 40er Jahre, "GTA"-Style.
Klingt gut? Jaaa, klingt gut. :D
War es auch.  Das Spiel hatte einen ganz eigenen Style. Vom Hinterzimmer eines Cabarets aus macht man sich auf den Weg, den Tod eines alten Freundes zu rächen und so nebenbei Paris von den Nazis zu befreien. Besetzte Gebiete werden in Schwarz-Weiss gehalten (ähnlich "Sin City" bleibt das Rot von Naziflaggen und Blut die einzige andere Farbe), während Gegenden, in denen die Resistance die Oberhand gewonnen hat, in Farbe dargestellt werden.

Donnerstag, 7. August 2014

I don't get it ...

It's dark, quiet, and a gentle breeze is making its way through the trees in the park. It's not cold and not too warm. It's just right, ...
... except in my head. That feeling when I'm on my way to go buy cigarettes at 2am in the night ... I could just as well be walking through Tulln. Especially in a mild summer night.

Dienstag, 5. August 2014

Mars Power, Make Up!


SAILOR MARS! ENDLICH! \(˚▽˚)/
KILL'EM WITH FIRE! (ò_,ó) (Ich liebe Feuer. :3 )
Ich bin gerade wieder dabei einen kleinen Rückfall zu bekommen. ^^
Mit 14 habe ich mich, damals 1997, ab der ersten Folge in die Serie "Sailor Moon" verliebt. Es war das ausgefreakteste, das ich bis dahin kannte. :D Ich hatte von Anime/Manga noch keine Ahnung, doch das änderte sich ab dann sehr schnell.
Jetzt bin ich 30 und verfalle alle 2 Wochen wieder in die selbe alte Freudenwelle, mit der ich früher jeden Tag die auf deutsch ausgestrahlten Episoden auf VHS aufgenommen habe. Grund dafür ist "Pretty Guardian Sailor Moon Crystal", das 2014er Remake der 1. "Sailor Moon"-Staffel, das derzeit in Japan ausgestrahlt wird. Da die Folgen auf diversen Seiten im Netz inkl. englischen Untertiteln via Stream und Download angeboten werden, kommt man auch außerhalb Japans leicht zeitversetzt in den Genuss der Serie.
Und ich bin voll dabei! XD